Laureus Sport for Good startet „Sport for Good Session“ an deutschen Grundschulen, Kick-off zum Schulstart in Hessen

München/Frankfurt am Main, 8. August 2026. Seit dem 1. August 2026 haben Erstklässlerinnen und Erstklässler in Deutschland einen Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz: acht Stunden an fünf Tagen der Woche, in den Folgejahren Klassenstufe für Klassenstufe erweitert. Was in diesen Stunden inhaltlich passiert, regelt das Gesetz nicht. Genau dort setzt die Laureus Sport for Good Foundation Germany & Austria an: Zum Schuljahr 2026/27 startet sie mit der „Sport for Good Session“ ein pädagogisch fundiertes Bewegungsprogramm an 15 Grundschulen in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Berlin. Erstes Bundesland ist Hessen, mit Standorten in Frankfurt, Dietzenbach sowie Offenbach/Hanau.
Sport als Werkzeug fürs Leben, nicht als Unterrichtsfach
Die „Sport for Good Session“ ist kein Schulfach und ersetzt keinen Sportunterricht. Sie ergänzt die regulären Unterrichtszeiten und nutzt den neuen Raum Ganztag am Nachmittag als Chance. Als festes, regelmäßiges Angebot und nicht als einmaliges Extra. Zum Start finden ein bis zwei Einheiten pro Woche statt; perspektivisch soll die Session zum täglichen Bestandteil des Ganztags werden. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht die sportliche Leistung, sondern der Aufbau von sozial-emotionalen Kompetenzen wie Selbstwirksamkeit, Empathie, soziales Miteinander oder Frustrationstoleranz. Jede Einheit folgt einem festen Dreiklang aus Einstieg, Bewegung und Reflexion. Das im Sport Erlebte wird gezielt auf den Alltag der Kinder übertragen. Individualsportarten wie Skateboarding und Boxen stärken Selbstbehauptung und Durchhaltevermögen, Teamsportarten wie Fußball und Basketball fördern Kooperation und Konfliktlösung
“Der Rechtsanspruch auf den Ganztag ist ein bildungspolitischer Meilenstein. Aber ein Betreuungsplatz allein macht kein Kind stark. Entscheidend ist, was in diesen acht Stunden passiert. Bei der Sport for Good Session ist Sport das Werkzeug, nicht das Ziel: Kinder lernen spielerisch, an sich zu glauben, im Team zu bestehen und mit Niederlagen umzugehen. Das nehmen sie mit ins Klassenzimmer und ins Leben.”
Mit der „Sport for Good Session“ wird die Wirkung erstmals einheitlich über alle Standorte hinweg erhoben und damit vergleichbar. Die Ergebnisse wird die Stiftung regelmäßig veröffentlichen.
“Kinder brauchen Möglichkeiten, sich auszuprobieren und aus Fehlern zu lernen. Die Sport for Good Session schafft genau das in der Schule und bringt Bewegung und soziales Lernen zusammen.”
Laureus Sport for Good tritt dabei nicht als Umsetzer im Klassenzimmer auf, sondern als strategischer Dachgeber: Die Stiftung bündelt bestehende Angebote unter einheitlichen Qualitätsstandards, sorgt für Wissenstransfer und misst die Wirkung standortübergreifend. Die Laureus Sport for Good Foundation finanziert die Sport for Good Session mit Partnern und Förderern, um sie den Schulen kostenfrei anbieten zu können.
“An vielen Schulen fehlt es Mädchen an Räumen, in denen sie Bewegung ganz selbstverständlich für sich entdecken können. In gemischten Angeboten treten sie oft zurück und trauen sich wenigerzu. Mit der Sport for Good Session schaffen wir einen festen, geschützten Rahmen, in dem Mädchen wöchentlich zusammenkommen, Selbstvertrauen aufbauen und als Team zusammenwachsen.”
“An den Schulen, mit denen wir zusammenarbeiten, beobachten wir zwei zentrale Bedarfe: Kinder benötigen angesichts zunehmender sozialer und emotionaler Belastungen gezielte Unterstützung beim Aufbau von Resilienz, während Lehrkräfte sich mehr Entlastung im Schulalltag wünschen.”
