Was für eine Kulisse – Girls, they just wanna have fun!

Allgemein, Blog

14.11.2016

Der Kalender zeigt Samstag, den 05. November 2016, an. Endlich, es ist wieder soweit. Die diesjährige „Girls Night“ von KICK on Ice findet in Berlin statt. Mittendrin meine jüngere Schwester Leonie und ich. Für meine Schwester Leonie ist es bereits die zweite Teilnahme an der „Girls Night“.

 

Meine Aufgabe wird an diesem Abend keine Geringere sein als Fotos zu machen und Interviews zu führen, der klassische Job eines Social Media Managers. Doch erst einmal eins nach dem anderen. Die „Girls Night“ ist eine Nacht, in der nur Mädchen und junge Frauen auf das Eis dürfen und gemeinsam mit einigen Coaches trainieren. Gerade für Einsteiger in diese Sportart ist es eine super Möglichkeit, das Ganze auszuprobieren und etwas Sicherheit auf dem Eis zu bekommen. Normalerweise mischen auch die Jungs bei einer KICK on Ice – Eisnacht mit, heute aber haben die Jungs „Eisverbot“.

 

Gerade für die Mädchen und jungen Frauen ist diese „Girls Night“ spannend, da die Coaches verschiedene Übungen vorbereitet haben und diese detailliert erklären. Und falls es mal nicht so laufen sollte, dann gibt es natürlich wichtige Hinweise und wertvolle Tipps. Auch das Miteinander wird gefördert, da Anfänger mit Fortgeschrittenen gemischt in einer Gruppe sind und sich einiges abgucken können. So ist die Hemmschwelle für viele Teilnehmerinnen etwas geringer, um beispielweise eine erfahrenere Spielerin vom KICK-Projekt nach Hilfe oder Tipps zu fragen, als wenn da ein „Möchtegern Profi“ steht und von seinen MVP-würdigen Einzelleistungen erzählt. #WirAlleKennenSoJemanden

 

Es gab ein kurzes Aufwärmen, danach wurden die Mädels in verschiedene Gruppen eingeteilt und haben nach und nach verschiedene Übungen bei den jeweiligen Coaches absolviert. Wer jetzt denkt, das hätte so ausgesehen als würden Pinguine auf dem Eis watscheln, der ist auf dem Holzweg. Die Mädels zeigten viel Energie und Elan auf dem Eis – und wenn mal etwas nicht so ganz geklappt hat, dann ging es zurück zum Drill und wurde gleich beim nächsten Versuch besser gemacht.

 

So war das auch bei meiner Schwester: Anfangs noch etwas wackelig auf den Beinen, stand sie nun am Starthütchen und war bereit zu starten. Man hat richtig gemerkt, wie von Zeit zu Zeit die eigene Sicherheit wuchs. Das galt aber auch für die anderen Teilnehmer. Die Übungsausführung wurde dynamischer und schneller, es gab kurze und schnelle Pässe, kleinere Zweikämpfe vor dem Tor, die Kufen kratzten beim Bremsen tief ins Eis. Was für eine Kulisse – Girls, they just wanna have fun!

 

Und mitten drin ich, der im Entengang über das Eis watschelte, um gute Fotos schießen zu können und dynamische Szenen fürs Video einzufangen. Zwischendurch spielte ich etwas DJ an der Musikanlage, dann führte ich auf den Spielerbänken Interviews. Es gab verschiedene Fragen an die Rookies (Anfänger) und „die alten Hasen“. Zwischendurch mal ein paar kurze Smalltalks rund um das KICK on Ice Projekt. Zum Abschluss gab es dann ein Spiel zwischen zwei Mannschaften mit einem „waschechten“ Schiedsrichter (aká Jan Kaminski – Projektleiter KICK on Ice). Für alle Beteiligten war es eine Menge Spaß (auch wenn es verdammt kalt war für die Zuschauer), die Mädels haben auf dem Eis ordentlich Gas gegeben, die Coaches waren zufrieden und ich hatte einige Impressionen dieser Eisnacht im Kasten. #VideoAlarm

 

Diese „Girls Night“ war wieder ein gelungenes Event, viele haben schon gesagt, dass sie das nächste Mal dabei sind und sich schon jetzt total freuen. Eine Teilnehmerin kam sogar aus Hamburg angereist. Wer weiß, vielleicht sehen wir die eine oder andere Teilnehmerin sogar bei der regulären Meisterschaft von KICK on Ice in einem der sieben antretenden Teams. Das ein oder andere Team könnte im Kampf um die Meisterschaft etwas „GIRLS POWER“ gut gebrauchen. #GreatSeason

 

Phil Karrenbauer

ist seit fünf Jahren Teil des KICK on Ice Projekts, seit einem Jahr unterstützt er das Team als Übungsleiter und nutzt die Sommerpause bei KICK on Ice, um den Kids die Laureus Werte Teamgeist, Respekt und Willensstärke mittels Flag-Football beizubringen. Für ihn selbst ist es nicht nur eine Herausforderung, sondern ein enormer Zugewinn, mittlerweile nicht mehr Teilnehmer, sondern Trainer zu sein.

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On November 14, 2016
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