Vor dem Laptop allein, aber im Austausch vereint

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28.06.2021
Unsere Praktikantin Annalena Rosier teilt ihre Eindrücke rund um die Organisation des diesjährigen National Summits, welcher vom 07. bis 09. Juni stattfand und aufgrund der Covid-19 Pandemie zum zweiten Mal in digitaler Form umgesetzt wurde.
Verbindungen untereinander schaffen und aufrechterhalten – für den Erfolg der einzelnen Programme und des gesamten Sport for Good Sektors. So oder so ähnlich könnte unsere Zielvorstellung an den diesjährigen National Summit formuliert werden. Da wie 2020 auch 2021 aufgrund der Pandemie-Lage und den weitreichenden Kontakt- und Reisebeschränkungen an ein physisches Zusammentreffen nicht zu denken war, war uns bereits früh klar, dass wir den National Summit trotzdem durchführen wollen – wenn auch nur in digitaler Form. 

Dabei war es für uns als Programme-Team sehr wichtig, alle Programmleiterinnen und Programmleiter der in Deutschland und Österreich geförderten Programme anzusprechen und für jeden Anreizpunkte und Einstiegsstellen zu schaffen. Als eine meiner Hauptaufgaben während des Praktikums wurde mir die Organisation des Summits anvertraut. So plante ich die Programminhalte mit Workshops, Vorträgen, Diskussionen und Austausch, aber auch alles was darüber hinaus zu einer solchen Veranstaltung gehört. Dabei stellten sich mir jeden Tag Fragen über Fragen: Welche Programminhalte sind für die Programmleiter*innen interessant und relevant? Was lässt sich auf welche Art und Weise umsetzen? Und vor allem, kommen jeweils genug Teilnehmende in unseren virtuellen Raum? Insbesondere, da es für mich die erste digitale Veranstaltung war, die über eine einfach Zoom-Besprechung hinaus ging, hatte ich viele offene Fragen im Kopf. So recherchierte ich Möglichkeiten und Tools, wie die Teilnehmenden auch digital eingebunden werden können und das Programm interaktiver gestaltet werden kann. Dabei konnte ich auch die eine oder andere Veranstaltung aus dem Netzwerk als Inspiration nutzen und mir so manche Methoden abschauen. An dieser Stelle ganz viele Grüße an Hannes! 😉 

Neben Vorträgen, Workshops zu Selbstorganisation und zu Kommunikationsmethoden sowie Diskussionen zu Inklusion oder Wirkungsanalyse, war es mir wichtig, auch Raum für den Austausch der Programme untereinander zu schaffen, informellere Programmpunkte und eine Abendveranstaltung in den Ablauf zu integrieren. Es war für mich sehr schön zu sehen, dass sowohl der Botschafter-Talk mit Moritz Fürste als auch die Guten-Morgen-Yogaeinheit so gut angenommen worden sind – vor dieser hatte ich wahrscheinlich am meisten Respekt, da es in der Vorbereitung sehr schwierig war das Niveau der Yogis abzuschätzen und auch eine digitale Anleitung einer Yogastunde für mich etwas Neues war.  

Auch wenn ein reales und persönliches Zusammenkommen einen vertrauteren Austausch mit sich bringt, ließen wir uns von allen Umständen nicht aufhalten – sind wir doch in unseren Zielen und Gedanken vereint. So war es auch nur im digitalen Format möglich mal eben für eine halbe Stunde mit Programmleiter*innen aus Südafrika, Kenia oder Belgien zu sprechen, ohne um die halbe Welt fliegen zu müssen. Ungeachtet des einen oder anderen technischen Problems, das sich mithilfe der Erfahrung der Teilnehmenden rasch lösen ließ, war der digitale National Summit eine produktive und gelungene Veranstaltung in angenehmer Atmosphäre geprägt von Vernetzung auf menschliche Art und Weise. Wie bei jeder Veranstaltung verging die Zeit leider viel zu schnell, und einige Themen sind offengeblieben, die aber in den kommenden Netzwerktreffen weitergeführt werden können und so das Warten bis zum nächsten National Summit 2022 verkürzen.  

Das ganze Laureus Team freut sich auf ein Wiedersehen in digitaler, hybrider oder realer Form.

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On Juni 28, 2021
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