„Und? Wat sagste dazu, Karre?“

Allgemein, Blog

30.11.2015

Das fragte mich mein Projektleiter Jan Kaminski vor knapp 1 ½ Jahren beim Eis essen in der Paul-Heyse-Straße. Rückblickend war das damals die entscheidende Frage gewesen. Eine Frage, die vieles erst ermöglicht hat und einiges für mich veränderte. Doch erst mal eins nach dem anderen.

Vor knapp 5 Jahren erzählte mir ein alter Kindergartenkumpel von einem Projekt in Berlin, bei dem man am Wochenende in der Nacht Eishockey für einen guten Zweck spielen kann. Es dauerte nicht lange, da war ich bei der nächsten Eisnacht am Start, ich war sofort hell auf begeistert und ließ mir noch am selben Abend meinen Spielerpass erstellen – mitten in der Saison. Doch vom eigentlichen KICK Projekt hatte ich noch nicht soviel mitbekommen. Die Jahre vergingen, ich spielte weiter, verletzte mich vor ein paar Jahren und habe schließlich das Team gewechselt. Da kam ich das erste Mal mit Jan in Kontakt und informierte mich mal etwas genauer über das KICK on Ice Projekt.

In der Saison 2013/2014 holte ich mit meinem Team, den Kaulsdorfer Seepferdchen, die Meisterschaft #WasFürEinGeilesGefühlDasWar. Bei der Meisterfeier kam Jan auf mich zu und erzählte mir von der Idee eines Sommertrainings mit Flagfootball. Er war wohl der Meinung, dass ich der Richtige dafür wäre, da ich einige Jahre lang American Football in Berlin gespielt hatte. Wie das eben so ist, sagte ich: „Ja mhh okay, na lass UNS doch einfach nochmal in Ruhe quatschen.“

Also trafen wir uns etwas später und er erzählte mir seine Ideen und Vorschläge. Für KICK on Ice zu spielen ist klasse, aber hinter die Kulissen zu blicken und ein Teil des Projektes zu werden, das war natürlich ein Hammer Angebot. „Und?! Wat sagste dazu, Karre?“. Natürlich hab ich ja gesagt, ich hatte gerade mein Abitur fertig und wollte mit meinem dualen Studium beginnen und suchte nach weiteren Herausforderungen.

Seit diesem Treffen hat sich einiges entwickelt. Zu Beginn war ich nur ein Übungsleiter, quasi eine Aushilfe. Doch von Zeit zu Zeit habe ich immer mehr Energie und Zeit in das Projekt investiert und war von Anfang an mit Herzblut dabei. Meine Bemühungen wurden natürlich auch belohnt, im Februar 2015 durfte ich mit in das Laureus Camp nach Wien fahren und hab das erste Mal über den Tellerrand des KICK on Ice Projektes geschaut, das war mein erster Kontakt mit Laureus. Das war ein super cooles Camp, man traf neue Leute, lernte mehr über die einzelnen Laureus Projekte und bildete sich weiter.

Und als etwas später die Einladung der Laureus Sport for Good Foundation zum Social Media Manager Workshop im Salzkammergut kam, war ich sprachlos und wusste, dass sich die harte Arbeit gelohnt hatte. Der Workshop war großartig, die Leute super cool drauf und alles überhaupt eine klasse Zeit #Massephase.

Damals hab ich als Übungsleiter einmal die Woche bei KICK on Ice angefangen, heute bin ich Head Coach der Flagfootball Mannschaft – Kick Mustangs Berlin, integriertes Mitglied der KICK on Ice Gruppe, Social Media Manager, Juniortraininer bei den Eisbären Bambinis, Blogger für Laureus und ein super glücklicher 21 jähriger „Junge“, der einfach dankbar ist, dass er diese einmalige Chance bekommen und sie so genutzt hat. Durch KICK on Ice und Laureus wurden mir neue Möglichkeiten gegeben und jeden Tag öffnet sich eine neue Tür. Der nächste Schritt für mich ist klar! #LaureusJuniorBotschafter

Eine Zeit ohne diese ehrenamtliche Tätigkeit kann ich mir nicht vorstellen, KICK on Ice und Laureus sind Teil meines Lebens geworden #StolzerKannMan(n)NichtSein

Autor:
Phil Karrenbauer ist seit fünf Jahren Teil des KICK on Ice Projekts, seit einem Jahr unterstützt er das Team als Übungsleiter und nutzt die Sommerpause bei KICK on Ice, um den Kids die Laureus Werte Teamgeist, Respekt und Willensstärke mittels Flag-Football beizubringen. Für ihn selbst ist es nicht nur eine Herausforderung, sondern ein enormer Zugewinn, mittlerweile nicht mehr Teilnehmer, sondern Trainer zu sein.

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On November 30, 2015
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