move&do: Per Fahrrad in und um Stuttgart

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09.10.2017

Eine Mail mit ungewohntem Inhalt fiel Anfang September im wie gewohnt überfluteten Postfach auf: Wilko Stark, Chefstratege für die Mobilität der Zukunft bei Mercedes-Benz, lud ein zum sozialen Tag mit dem Laureus Förderprojekt move&do ein. Wunsch der teilnehmenden Achtklässler der Pestalozzischule war eine Radtour in und um Stuttgart. Und da das Projekt von der Laureus Sport for Good Foundation mitunterstützt wird, war mit den beiden Laureus Botschaftern Manuel Fumic (Mountainbike-Profi und Dritter der Europameisterschaft 2017) und Horst Reichel (Langstrecken-Triathlet beim TEAM SPORT FOR GOOD) prominente Mitradler angekündigt.
In der Hoffnung noch in die Teilnehmergruppe der Mercedes-Kollegen rutschen zu können, meldete ich mein Interesse zurück und bekam tatsächlich eine Einladung zum Treffpunkt beim „Haus des SpOrts“ am 20. September. Rechtzeitig vor dem Starttermin um neun Uhr war ich dort – ein bisschen unsicher, was da wohl auf mich zukommen würde. Eine Radtour plant man normalerweise im Freundeskreis und nicht mit weitgehend unbekannten Kollegen und Jugendlichen, die man noch nie gesehen hat.
Beim Treffpunkt gab’s zunächst Kaffee, Hefezopf und Getränke und schnell wurde klar, dass es allen Teilnehmern ähnlich ging wie mir. Zunächst standen Schüler und Erwachsene getrennt, aufgeteilt in Grüppchen, die einander zumindest vom Sehen kannten. Doch schon beim Ausladen und Verteilen der Fahrräder erfolgten erste Durchmischungen und nach dem Aufteilen der Teilnehmer in die drei Tourgruppen „Genießer“, „Sportlich“ und „Supersportlich“ ergaben sich ganz neue Kontakte. Nach dem gemeinsamen Sicherheits-Check der Fahrräder und der Helme ging’s dann los.
Ich hatte mich für die „Genießer-Tour“ entschieden und dementsprechend radelten wir ohne Eile zunächst am Neckarufer entlang. Das Fahrtempo und die Breite des Radweges erlaubte das eine oder andere Gespräch und bis zur ersten Rast hatte man schon neue Bekannte. Ganz ohne Mühe verlief auch die Genießer-Tour nicht – der Weg führte über einen Weinberg. Die anstrengende Steigung wurde jedoch mit der Aussicht auf eine Einkehr im Biergarten des TV Cannstatt schmackhaft gemacht. Der war zwar an diesem Tag geschlossen, der Wirt der Vereinsgaststätte erbarmte sich jedoch und so konnte aufkommenden Durstgefühlen rasch abgeholfen werden. Auch die Jugendlichen, die sich tapfer den Berg herauf gequält hatten, wurden entsprechend versorgt. Nun waren Stimmung und Zusammengehörigkeitsgefühl der Gruppe schon sehr gut und weiter ging’s in den Unteren Schloßpark, wo am Spielhaus das Mittagessen wartete. Dort trafen wir wieder auf die beiden sportlicheren Gruppen, die dem Motto entsprechend abgekämpft waren und auch die eine oder andere Blessur zu versorgen hatten.
Nach der Mittagspause waren jedoch alle wieder in Normalform und gespannt auf die Herausforderungen, die noch auf die Gruppen warteten. Es zeigte sich, dass selbst in größerer Gruppenstärke und ohne großes Training Spiele mit den Fahrrädern möglich sind, die eigentlich vorab nicht machbar schienen. Nach kurzweiligen Übungen und viel Gelächter war’s an der Zeit für die Rückfahrt zum Ausgangspunkt. Dort war nach Abgabe der Räder viel zu schnell Schluss eines schönen gemeinsamen Tages.

Autor: Hartmut Scheihing

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On Oktober 9, 2017
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