Laureus-Förderprojekt move&do - Stressfaktor Handy

„Ich schaff‘s auch ohne“ – Stressfaktor Handy

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12.02.2018

„Ich schaff‘s auch ohne“ –  das heißt es seit September 2017 bei move&do für die beiden achten Klassen der Pestalozzi Werkrealschule in Stuttgart. Beim Besuch des Laureus-Förderprojekts an der Schule ging es in mittlerweile vier Trainingseinheiten um Themen wie Stressfaktor Handy oder Multitasking überfordert.

Außerdem gab es einen Selbstcheck der Schülerinnen und Schüler: Alles mit dem Ziel, die Jugendlichen für den bewussteren Umgang mit dem Handy im Alltag zu sensibilisieren. Am Ende dieses Projekts steht die große Aufgabe, eine zweitägige Radtour rund um Stuttgart selbst zu organisieren – selbstverständlich ohne Handy und sonstige technische Unterstützung.

Auch wir von move&do aus Mannheim haben uns in das Projekt eingebracht. In einem Gastvortrag bearbeiteten die jeweils 20 Schülerinnen und Schüler aus den beiden Klassen die Themen Selbstregulation und Eigenverantwortung. Dabei beschäftigten sie sich damit, welche „Helfer“ in ihrem Kopf arbeiten, die sie beim konzentrierten und erfolgreichen Arbeiten unterstützen.

Außerdem gingen sie der Frage nach, wie sie sich selbst mental besser steuern, eigenverantwortlich führen, angemessen fordern und richtig erholen können. Hinter dieser Aufgabe stecken komplexe neurowissenschaftliche Ideen und Forschungsergebnisse, die selbst vielen Studenten Kopfzerbrechen bereiten dürften. Mit Hilfe des Modells nahmen die Jugendlichen die Gedanken total interessiert auf und setzten sie sehr gut mit Blick auf ihre persönliche Situation um.

Wir als gesamtes move&do-Team und auch die anwesenden Lehrkräfte waren begeistert, wie die Einheiten verlaufen sind, wie gespannt die Teilnehmer alle Inhalte verfolgt und aktiv mitgearbeitet haben. Wir sind der Meinung, dass die Schülerinnen und Schüler daraus viel für ihr Leben und ihren Schulalltag mitnehmen konnten.

Aus diesen positiven Erfahrungen wollen wir gemeinsam einen neuen Baustein zum selbstregulierten und eigenverantwortlichen Handeln entwickeln, der in Mannheim und in Stuttgart Einzug in das reguläre move&do-Sozialkompetenztraining halten soll.

Autor:
Kolja Müller-Späth ist Projektleiter beim Laureus-Förderprojekt move&do Mannheim². Er hat Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule in Köln und an der Universität Heidelberg studiert und setzt sich nun mit dem erlebnispädagogischen Ansatz von move&do für junge Menschen ein. Eines der Ziele: Das Selbstbewusstsein und die Sozialkompetenz der Jugendlichen zu stärken, indem relevante Themen gemeinsam im Team aufgearbeitet werden.

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On Februar 12, 2018
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