Katarina Witt unterstützt starke Mädchen auf dem Eis

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29.01.2019

Wie kann Sport junge Mädchen befähigen, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten? – so lautete die Frage, die zu der Veranstaltung der „Girls Only Night“, des Laureus Förderprojekt KICK on Ice in Berlin führte. Im geschützten Raum konnten sich junge Mädchen am Freitagabend auf dem Eis ausprobieren und ihre Leidenschaft für den Eishockeysport entdecken.

Bildquelle: Rassoul/Laureus

Als Vorbild und tatkräftige Unterstützung war die ehemalige Eiskunstläuferin und Schirmherrin des Projekts Katarina Witt vor Ort, die die Mädchen motivierte, an die Hand nahm und ihnen auf dem glatten Eis Halt gab. Als Laureus Academy Mitglied setzt sich die Sportlerin für die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen ein, auf die auch Laureus Sport for Good mit seiner Förderung hinarbeitet. Das fünfte Ziel, „Geschlechtergleichheit“, welches an diesem Abend im Mittelpunkt stand, liegt Katarina Witt besonders am Herzen. Außerdem möchte sie die Kinder und Jugendlichen zu mehr Sport im Alltag bewegen: „Allgemein sollte Sport einfach bei Kindern zum täglichen Leben dazugehören. Manche Jugendliche spüren endlich, dass sie, wenn sie das Handy mal zur Seite legen, auch eine gute Zeit haben können, wie hier bei der Girls Only Night auf dem Eis. Es geht nicht um Leistungen, sondern um das gemeinschaftliche Erleben. Und auf dem Eis sind die Kids auf Augenhöhe.“

Bildquelle: Rassoul/Laureus

Katarina Witt sieht ihr Engagement „als eine Form des Zurückgebens von schönen Erinnerungen und Begebenheiten“, die sie selbst durch den Sport erleben durfte. Deshalb ist sie nicht nur für Laureus Sport for Good aktiv, sondern gründete selbst eine eigene Stiftung, mit der sie Projekte für Kinder und Jugendliche mit Handicap unterstützt.

Für die Teilnehmerinnen der Girls Only Night war der Abend und der Besuch von Katarina Witt ein tolles und einzigartiges Erlebnis, welches die Mädchen und jungen Frauen einander noch näherbrachte. Das spürte auch die ehemalige Profiathletin: „Die Jugendlichen erleben hier einen unheimlichen Zusammenhalt, sie sind zu einer Familie geworden. Eishockey ist ein Mannschaftssport und man merkt, dass es hier diesen wichtigen Zusammenhalt gibt, gerade unter den Mädchen und jungen Frauen. Das hilft ihnen extrem für ein gesünderes Selbstbewusstsein. Wenn man zeigen kann, was man drauf hat, und sich durchsetzen kann, nimmt man sehr viel mit ins Leben.“

Bildquelle: Rassoul/Laureus

Die Förderung von Mädchen ist bei KICK on Ice ein zentrales Thema. Manche unterstützen bereits als Juniortrainerinnen die Coaches auf dem Eis und bestärken die Anfängerinnen, an sich zu glauben und sich in einer Männerdomäne zu behaupten. Allgemein bietet das Projekt in Berlin Eissportveranstaltungen für Kinder und Jugendliche an, die nicht in Vereinen organisiert sind. In den Sommermonaten stehen Inline-Skaten und Inline-Hockey auf dem Programm. Darüber hinaus veranstaltet das Projekt für Schulen und Vereine Seminare zum Thema Teamarbeit, Konfliktlösung und Umgang mit Gewaltkonfrontation sowie Sport und gesunde Ernährung.

 

Weitere Informationen über das Projekt KICK on Ice gibt es hier: https://www.laureus.de/foundation/kick-on-ice/

 

 

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On Januar 29, 2019
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