Junior Social Media Workshop

Allgemein, Blog

16.03.2016

Ihr wisst wahrscheinlich noch, dass wir letztes Jahr an einem Junior Social Media Workshop außerhalb von Salzburg in Österreich teilgenommen haben. Nun berichte ich Euch ein wenig darüber, damit Ihr einen kleinen Einblick bekommen könnt.

Zunächst reisten Jan, Christof und Phil an und bekamen eine kleine Übersicht von dem Hotel, das kürzlich zum „Home of Laureus“ gekürt wurde und künftig als Basis für verschiedene Laureus Veranstaltungen dienen soll. Vor Ort trafen sie auf die anderen Laureus Projekte, die mit uns am Workshop teilnahmen. Wir hatten uns schon drei Monate vorher im Internet das Hotel Aldiana Salzkammergut angeschaut und freuten uns schon sehr darauf, in der Natur zu sein und am Workshop teilzunehmen.

Als Erstes bekamen Jan, Christof und Phil ein paar Dinge über Facebook erzählt. Warum über Facebook? Ganz einfach: Wir alle nahmen an einem Workshop über Social Media teil – also über Facebook und Co. Ziel war es, die Facebook-Seite unseres jeweiligen Projekts zu präsentieren und sie attraktiver zu gestalten.

Die ersten drei Workshop-Stunden handelten von der Privatsphäre und von den Daten, die wir ins Internet stellen. Und davon, wie Facebook was zu Geld macht. Leider stieß ich erst abends dazu, als alle schon schliefen. Jan holte mich am Salzburger Flughafen ab und von dort aus ging es auf eine schöne Erkundungstour – da wir uns erstmal sauber verfahren hatten. Aber die Kulisse mit dem im See schimmernden Mond war so schön, dass uns die Umwege nicht weiter störten.

Irgendwann kamen wir schließlich am Hotel an, wo ich von einem richtig netten Personal empfangen wurde: Für den Fall, dass ich noch Hunger hätte, sei extra eine Platte für mich angefertigt worden. Ich verlief mich auf dem Weg in mein Zimmer und musste nochmal genauer fragen wo es denn sei – Fazit: Das Hotel ist echt groß. Ich gab noch schnell den WLAN-Schlüssel im Handy ein, um kurz meiner Familie zu schreiben, und schlief kurz darauf ein.

Am Morgen von der Sonne geweckt zu werden, das leckere Frühstück und den Ausblick von der Terrasse zu genießen – einfach herrlich. Gleich nach dem Frühstück ging es zum nächsten Teil des Workshops über: Auf Facebook erstellten alle eine private Seite von dem Account aus, von dem zuvor die jeweilige Originalseite schon erstellt worden ist. Diese Privatseite war nicht öffentlich geschaltet. Nun durften wir während des gesamten Workshops auf dieser Privatseite „Quatsch“ posten und ausprobieren, was gut aussieht und welche Wirkung die Posts haben. Darüber hinaus lernten wir, wann man etwas posten sollte und dass die ersten drei Wörter besonders wichtig sind und außerdem, dass Fotos und Videos öfters gepostet werden sollten.

Eine weitere wichtige Sache ist der Facebook-Filter: Ohne diesen zu kennen, wären große Teile der Arbeit wohl umsonst, denn der Filter optimiert die Reichweite unserer Facebook-Seite. Gleichzeitig bedeutet das Liken unserer Seite aber nicht immer, dass jeder den Beitrag auf seiner Facebook-Startseite angezeigt bekommt. Gerade darum bitten wir euch immer wieder, Beiträge zu teilen und zu liken.

Das Erlernte sollten wir jetzt in verschiedenen Gruppen anwenden. Wir sollten bekannte Facebook-Seiten analysieren, was sie gut machen, was sie besser machen könnten und wann sie was direkt posten. Die Ergebnisse zeigten, dass wir schon eine ganze Menge gelernt haben.

Am Abend gab‘s dann eine Schwarz-Weiß-Gala – das übliche Abendessen, nur in Schwarz-Weiß-Outfit für die Gäste. Weshalb man das veranstaltet weiß ich zwar nicht, aber das Essen war mal wieder richtig gut.

Am nächsten Tag im Workshop ging‘s um Posting-Ideen – oder auch Ideen, die man hat, von denen man aber nicht weiß, wie man sie umsetzen kann. Nach viel Ausprobieren im Netz gab‘s mal ein bisschen Sport-Action: Fußball, Bogenschießen, Volleyball, Basketball und Wikinger-Schach. Für ganze drei Stunden Spaß, Sport und Obst.

Im Anschluss hatten wir ein wenig Freizeit und trafen uns fast alle an der Therme nebenan. Es war so gemütlich und schön dort, dass man kaum gehen wollte. Aber es ging weiter mit dem Workshop, also schnell ins Zimmer, duschen und wieder runter zum Team. Während wir unsere Privatseiten vorstellten, kamen unerwartet Mitarbeiter des Hotels in den Raum und brachten Eis für alle – wirklich sehr nett von ihnen.

Nachdem dieser Workshop beendet war, gab es noch ein paar Tipps, wie wir einfach in Kontakt bleiben können – das war der letzte Teil der dreitägigen Workshops. Abends gab es dann eine Übertragung aus Berlin: das Champions League-Finale zwischen Barcelona und Juventus. Die Einen schauten im Kinosaal, die Anderen in der kleinen Bar.

Nachdem Barcelona siegreich vom Platz gegangen war, hatte ich noch ein bisschen Zeit, mit zwei Mädels aus dem Projekt Kicking Girls im Zimmer Musik zu hören. Nachdem wir uns verabschiedeten war Schlafenszeit, denn morgens um 11 Uhr sollten wir alle auschecken und mit dem Bus zum Münchner Flughafen fahren. Auf der Fahrt trieben wir alle nochmal zusammen ein bisschen Unsinn und dann war es auch schon Zeit für den Heimflug.

Es waren lehrreiche Tage voll neuer Freundschaften und alter Bekannten und nun wisst ihr ja, warum sich die Kick On Ice-Facebookseite verbessert hat. 😀

Autorin:
Anja Otto ist seit zwei Jahren bei KICK on Ice dabei und verstärkt ihr Team „Bad Hornets“ als Abwehrspielerin. Für die Zukunft hat sie sich auf und neben dem Eis eine Menge vorgenommen – denn die Teilnahme am Projekt hat ihr gezeigt, dass sie mit Zielstrebigkeit eine Menge erreichen kann.

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On März 16, 2016
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