KICK MIT

April 8, 2016

 

Zusammen statt getrennt: Viele Ballsportarten werden von Jungen sowohl in der Schule als auch auf öffentlichen Plätzen dominiert. Diese Rollenbilder gilt es bei kick mit aufzubrechen, sodass Mädchen und Jungen gleichberechtigt in diesen Teamsportarten zusammen kommen können.

 

Vorrangiges Ziel ist es, Mädchen über den Ballsport in Bewegung zu bringen und durch positive Erlebnisse ein dauerhaftes Interesse für Sport und Bewegung zu wecken. Die teilnehmenden Mädchen erhalten so positive Impulse, erwerben Selbstvertrauen und erleben sich in neuen Rollenbildern.

Außerdem können junge Frauen in die Arbeit unserer Trainerinnen hineinschnuppern und durch gezielte Aus- & Weiterbildung neue Perspektiven erarbeiten. Im ersten Modul unterstützen sie als Assistentinnen die Trainerinnen und haben die Möglichkeit nach Abschluss dieses Moduls eine Übungsleiterinnenausbildung im Fußball mit sozialpädagogischen Schwerpunkt zu absolvieren.

 

Die Leitmotive des Projektes sind Integration, Anerkennung, Partizipation und Empowerment: Integration in den Sport und über den Sport hinaus. Fußball bietet den Mädchen die Chance auf Gleichheit, Partizipation und gesellschaftliche Anerkennung. Durch die Integration von Mädchen in diesen „Männersport“ werden strukturelle und soziale Ungleichheiten vermindert, ohne neue Abhängigkeiten zu schaffen. Dadurch werden letztendlich positive persönliche und gesellschaftliche Entwicklungen angestoßen.

Partizipation meint die freiwillige und aktive Beteiligung von Bürger/innen am sozialen, kulturellen und politischen Leben einer Gesellschaft. Für eine lebendige Demokratie, die sich nicht bloß auf politische Wahlen beschränkt, ist Teilhabe ein wichtiges Instrument um Chancengleichheit und Gerechtigkeit zu verwirklichen. Im Fußball, als weltweite Sportart Nr. 1, kann vergleichsweise einfach Teilhabe erreicht werden: Die Ausrüstung ist kostengünstig, das Regelwerk einfach und auch die Sprache ist kein wesentlicher Hinderungsgrund.

Empowerment-Strategien lassen sich im Rahmen des Sports gut verwirklichen. Mit diesen kann die persönliche Unabhängigkeit gestärkt und das nötige Selbstvertrauen für eigene Entscheidungen aufgebaut werden. Im Fußball werden Menschen spielerisch in die Lage versetzt, sich für ihre Ziele und Belange einzusetzen und gemeinsam zu organisieren. So lernen sie längerfristig, aktiv an der Gesellschaft und den politischen Entscheidungsprozessen teilzuhaben. Besonders für jüngere Spielerinnen ist der Sport wichtiger Sozialisationsmotor, wo sie Verantwortung einüben bzw. übernehmen und die eigenen Vorstellungen und das eigene Verhalten mit gesellschaftlichen Werten und Normen vergleichen können.

 

Laureus soziales Sportprojekt Salzburg, Vorarlberg, Wien - kick mit

 

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