Erfahrungen als Junior Trainer

Allgemein, Blog

10.03.2016

Als Jan, unser KICK on Ice-Trainer, uns fragte, ob jemand unter uns Junior Trainer werden möchte und die Zeit und die Lust hätte, ihm am Nachmittag vor dem regulären Training bei einer Inlinehockey-Einheit mit Sinti- und Roma-Kindern zu helfen, gab es für mich eigentlich nur eine Antwort: Absolut! Ich sagte nicht nur zu, weil ich gerne Junior Trainer werden wollte, sondern auch, um Jan zu helfen und einiges von dem, was KICK on Ice organisiert und ermöglicht hat, zurückzugeben. Insgesamt fanden sich an dem Freitag zum Inlinehockey-Training vier Leute ein, die wirklich Junior Trainer werden wollten.

Bereits um 14 Uhr trafen wir uns zu den ersten Vorbereitungen. So gab es zunächst ein paar Punkte mit dem Platzwart zu klären. Erst sollten wir in eine Kabine, dann in zwei – zuerst in die 11, dann doch Kabine 12. Aber alles ja gar kein Problem, wir lassen uns deswegen nicht aus der Ruhe bringen.

Um 14:30 Uhr waren dann auch die Kids aus dem Projekt “Ankommen“ da und schnell ging das Gerangel los. Wir teilten die Gruppe erstmal in Jungs und Mädels auf – das ging ganz gut. Ich war den Mädchen zugeteilt und wir machten uns zuerst ans Anziehen: Ellenbogen- und Knieschützer sowie die Handschuhe und den Helm. Es gab hier und da mal kleinere Zickereien, weil der Helm nicht passte oder sie erst gar keinen aufsetzen wollten, aber ein Helm ist nun mal Pflicht!

Nachdem wir das alles geklärt hatten, durften sie runter zum Platz, wo sie ihre Skates und den Schläger bekamen. Jeder war nun eingekleidet und konnte sich kurz selbstständig an die Ausrüstung gewöhnen. Denn jetzt kamen die Jungs, die auch noch mit Skates und Schläger versorgt werden mussten. Bald war auch das geschafft – alle waren eingekleidet und nun konnte der Spaß richtig losgehen.

Da es draußen recht heiß war, waren wir alle bereits nach einer Stunde ziemlich fertig. In dieser Stunde versuchten wir den Kids beizubringen, wie man den Schläger richtig hält und haben mit ihnen Passübungen praktiziert – und das Allerwichtigste durfte nicht fehlen: Alle hatten Spaß!

Nachdem anschließend alle ihre Skates und Schläger zurückgegeben hatten, gingen wir wieder hoch in die Kabine. Dort halfen wir den Kids, die Sachen wieder ordentlich einzupacken. Nachdem alle Arbeit getan war, klatschten wir Mädels einander einmal mit einem High Five ab. Nun war das Training für die Kids beendet. Anschließend lud Jan alle auf ein Eis ein – an dieser Stelle noch mal vielen Dank dafür, das Eis war sehr lecker!

Ohne Frage würde ich die Kids jederzeit wieder trainieren. Es hat wirklich Riesenspaß gemacht und nach dem Training in diese strahlenden Gesichter zu schauen und sich zu denken, dass man hier eine gute Tat vollbracht hat, war und ist ein schönes Gefühl!

Autorin:
Anja Otto ist seit zwei Jahren bei KICK on Ice dabei und verstärkt ihr Team „Bad Hornets“ als Abwehrspielerin. Für die Zukunft hat sie sich auf und neben dem Eis eine Menge vorgenommen – denn die Teilnahme am Projekt hat ihr gezeigt, dass sie mit Zielstrebigkeit eine Menge erreichen kann.

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On März 10, 2016
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