Ein besonderer Programmaustausch für Inklusion

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25.07.2022

Laureus Sport for Good Programm „Monkey Magic“ zu Gast bei „Ich will da rauf!“

Vor kurzem kam es für das Laureus Sport for Good Förderprogramm „Ich will da rauf!“ zu einem besonderen Zusammentreffen. Im Zuge des Paraclimbing World Cup in Innsbruck/Österreich war das Laureus Programm „Monkey Magic“ aus Tokio, Japan zu Besuch in Europa – das Besondere: beide Programme waren bei den diesjährigen Laureus World Sports Awards für den Sport for Good Award nominiert. Ein Zwischenstopp in München lud zu einem gegenseitigen Kennlernen und Austausch der inklusiven Kletterprogramme ein. In angenehmer und freundlicher Atmosphäre konnten Erfahrungen geteilt sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Programm Arbeit herausgearbeitet werden.

Bildquelle: Laureus

„Monkey Magic“ organisieren monatlich in Tokio fünf Kletterkurse mit vorangehender Anmeldung. Ziel des Programms ist die Förderung der Inklusion in Japan. Dabei gibt es Veranstaltungen für Menschen mit, wie auch ohne Behinderung. Pro Einheit dürfen sich bei den Aktivitäten bis zu 15 junge Erwachsene anmelden. „Ich will da rauf!“ hingegen hat mittlerweile 100 regelmäßige Teilnehmer*innen, die auf 14 Gruppen verteilt sind. Sie treffen sich im zweiwöchigen Rhythmus in einer Kletterhalle in München. Die einzelnen Kleingruppen haben eine gleichmäßige Verteilung an Jugendlichen mit und ohne Behinderung.

„Klettern ist ein großartiger Sport für Inklusion, da Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Eigenschaften zusammenkommen und die Route klettern können, in der sie sich wohl fühlen. Es erfordert Mut, aber durch die Möglichkeit, den Schwierigkeitsgrad zu wählen, wird es für jeden zugänglich. Oft kommen auch Leute, die zu diesem Zeitpunkt nicht klettern können, nur zum Sichern. Das Wichtigste für IWDR ist wirklich die unterstützende Atmosphäre und das Zusammenkommen auf der Kletterplattform.“ – Bekka, Trainerin bei IWDR

Bildquelle: Laureus

Der Gründer und Programmleiter von Monkey Magic Kiochiro Kobayashi „Koba“ war vom gegenseitigen Kennenlernen und Austausch mit IWDR sichtlich begeistert: „Schon bei der Recherche hatte ich das Gefühl, dass wir sehr ähnlich arbeiten. Aber durch dieses Treffen wurde mir klar, dass unsere Ziele und Wege sehr nahe beieinander liegen. Eine Zusammenarbeit oder sogar ein gemeinsames Projekt auf lange Sicht wäre großartig“.  Auf die Frage ob sich denn ein gemeinsames Projekt so einfach realisieren lasse, antwortete Koba selbstsicher: „Japan ist nur 14 Stunden mit dem Flugzeug entfernt“. Daraufhin entgegnete IWDR Trainerin Bekka: „Stimmt, aber mit dem Herzen und der Leidenschaft ist es sehr nah, wie Sie sehen. So wie unsere Programme, egal wie weit sie entfernt sind.“

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On Juli 25, 2022
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