Reise durch die Laureus Welt

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25.11.2013

Kurzzeitig war ich sprachlos (was eher selten vorkommt), gefolgt vom Freudentanz durch das ganze Haus (zur Verwunderung meiner Kinder). „Mama warum bist du ein Hampelmann?“, wollte mein 4-jähriger Sohn skeptisch wissen. „Weil ich mich unglaublich freue! Ich habe gerade erfahren, dass ich bald auf einer großen Bühne eine ganz besondere Veranstaltung moderieren darf – für Laureus. Weißt du, es gibt Kinder auf der Welt, denen es nicht so gut geht wie euch beiden – und diesen Kindern will Laureus helfen ein besseres und schöneres Leben zu bekommen – damit diese Kinder auch lachen können und glücklich sind“, habe ich versucht zu erklären. Die 2-jährige Paulina schaute mich mit ihren großen, braunen Augen einfach nur strahlend an, Valentin hingegen dachte nach und fragte schließlich: „Mama, und hat der Laureus selbst auch Kinder?“ Ich antwortete schmunzelnd: „Hmm, ehrlich gesagt hat Laureus viele Kinder, Schatzi, ganz viele.“

Mehr als 50.000 Kinder – die Zahl hat mich schon immer beeindruckt. F-ü-n-f-z-i-g-t-a-u-s-e-n-d Kinder konnte die Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland und Österreich mit seinen Projekten bisher ansprechen. Ich habe schon oft in den verschiedensten Medien darüber gelesen – und die Zitate der vielen Kinder mit den unterschiedlichsten Geschichten, die ein Teil von Laureus werden durften, haben sich eingebrannt. Heute wo ich selbst Kinder habe, ist der Bezug freilich nochmal ein anderer geworden, jetzt bin ich nicht nur berührt, jetzt fängt auch mein Herz an zu pumpern, wenn ich davon lese- und die Mission durch Sport die Welt zu verändern, auch wenn es ein sehr langer Weg ist, finde ich sehr schön. Deswegen war die Anfrage die „Laureus Sport for Good Night“ zu moderieren, eine ganz bedeutungsvolle für mich. Schließlich gibt es nur zwei Sprachen, die weltweit verstanden werden – egal in welchem Milieu, ohne Altersbeschränkung – Musik und Sport. Letzterer bringt die Menschen zusammen, er bewegt sie, er schürt das Wir-Gefühl und er weckt Emotionen, wie kaum etwas Anderes auf der Welt.

Schließlich rückte der Tag, an dem ich bei der „Laureus Sport for Good Night“ in der Kleinen Olympiahalle in München an der Seite von RTL-Moderator Wolfram Kons auf der Bühne stehen durfte immer näher. Schon die Vorbereitung entführte mich auf eine Reise durch die spannende Welt von Laureus – ich las mich in die Projekte genau ein, studierte die Leben der Botschafter und Academy- sowie Gründungsmitglieder, schaute mir zahlreiche Filme an, die ich finden konnte und lernte Laureus nicht nur zu verstehen sondern auch zu fühlen. Ich bin nicht sportlich begabt, aber dafür sportlich sehr begeistert – ich interessiere mich für das aktuelle Geschehen, fiebere beim Skifahren, bei der Formel 1, beim Tennis mit und schaue sehr gerne Fußball. Kein Nachteil, wenn man die größten Sportler von Deutschland und Österreich auf der Bühne begrüßen darf.

Die Fakten waren im Kopf, doch bei einer Sache zitterten mir noch die Knie: da war doch noch was – schließlich führte ich nicht alleine durch den Abend, sondern neben einem echten Vollprofi: Wolfram Kons. Ich selbst kannte ihn nicht persönlich sondern nur aus dem Fernsehen. Aber schon beim ersten Beschnuppern stand fest: er hat einen verdammt guten Humor, die Chemie stimmte – und einem tollen Abend stand nichts mehr im Weg.

Ein Abend, den man schwer zusammenfassen kann, aber kurz und gut: ich durfte mit Felix Gottwald im Team ein Bobbycar-Rennen fahren, mit Highheels und Fußball auf die Torwand schießen, anfeuern als Boris Becker und Co. für den guten Zweck Körbe warfen und das Wichtigste: als Spendenengerl den Gästen auf charmante Art und Weise das Geld aus dem Tascherl ziehen. Es waren wunderbarer Momente – und ja, ich wurde angesteckt – vom Laureus-Fieber und der unglaublichen Energie, die die Laureus-Familie ausstrahlt.

Umso mehr freute es mich vor zwei Wochen einen Teil dieser Familie wieder zu sehen – dieses Mal: andere Location, anderes Land, aber das gleiche Ziel: auf die Projekte von Laureus aufmerksam zu machen und Geld zu sammeln um noch mehr erreichen zu können. Im Rahmen des Laureus Medien Preises fand am Vorabend die erste „Laureus Sport for Good Night“ auf österreichischem Boden, in Kitzbühel statt. Zwar ohne Wolfram Kons an der Seite, dafür wieder mit vielen Sportlern, die ich auf der Bühne begrüßen durfte. Schließlich konnte, auch dank einer ganz besonderen Auktion mit Preisen, die man eigentlich nicht kaufen kann (fachmännisch geleitet vom Sportchef der Salzburger Nachrichten Richard Oberndorfer), ein Scheck von unglaublichen 160.500 Euro an die stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Laureus, Sabine Christiansen und an die Academy-Mitglieder, die beiden Kaiser, Franz Beckenbauer und Franz Klammer übergeben werden.

Wenn ich an diese beiden Ereignisse (ja, das ist das richtige Wort) denke, fangen meine Augen an zu leuchten. Es ist für mich eine große Ehre ein winzigkleines Mitglied dieser Laureus-Familie und ein Miniminiminiteil dieser großen Mission sein zu dürfen. Und ehrlich gesagt kann ich es gar nicht mehr erwarten bis Laureus (endlich wieder) (an)ruft.

Autorin:
Kathi Wörndl ist Moderatorin bei dem Fernsehsender ServusTV, der mit seinem Programm Österreich, Deutschland und die Schweiz anspricht. Ihr Gesicht kennt man aus der Talkshow „Einfach Kathi“, aus „Servus Journal Spezial“-Live-Sendungen, die die gebürtige Salzburgerin regelmäßig moderiert, aber auch aus ihrer Zeit bei Sat.1 Österreich. Kathi ist sportbegeistert und würde als 2-fache Mami alles tun, um benachteiligten Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und deren Leben ein kleines bisschen besser zu machen. Und eben genau das schafft Laureus.

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On November 25, 2013
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