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        <title>Laureus RSS-Feed</title>
        <copyright>© 2012 Laureus Sport for Good Foundation Germany</copyright>
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        <lastBuildDate>Wed, 22 Feb 2012 23:04:58 CET</lastBuildDate>
        <pubDate>Wed, 22 Feb 2012 23:04:58 CET</pubDate>
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            <title><![CDATA[Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zeichnet die Kicking Girls aus]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2012-02-13.html</link>
            <description><![CDATA[Das Laureus Projekt "Kicking Girls&ldquo; ist auf der Überholspur unterwegs. Nicht genug damit, dass das Projekt bis 2013 von seinem ursprünglichen Standort Bremen auf ganz Deutschland ausgeweitet wird &ndash; nun haben die Kicking Girls an der Grundschule am Pastorenweg in Bremen den Integrationspreis des Deutschen Fußball-Bundes und von Mercedes-Benz gewonnen. 
 
Dieser wurde am Freitag von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger und Ursula Schwarzenbart, Leiterin des Global Diversity Office der Daimler AG, persönlich in Berlin übergeben.
 
Die weiteren Plätze auf dem Treppchen belegten ebenfalls Kicking Girls-AGs: die Anne-Frank-Schule (Lüneburg-Kaltenmoor) sowie die IGS Flötenteich/GS Nadorst (Oldenburg). Die siegreichen Kicking Girls aus Bremen können sich über einen Mercedes-Benz Vito freuen. Die Zweitplatzierten erhalten je 10.000 Euro, die Drittplatzierten jeweils 5.000 Euro. 
 
Für Ulf Gebken, Projektleiter der Kicking Girls und Leiter des Instituts "Integration durch Sport und Bildung&ldquo; der Universität Oldenburg, ist das ein Riesenerfolg: "Das ist sensationell, dass die Kicking Girls den Preis gewonnen haben. Gerade der Fußball ist eine perfekte Begegnungsstätte von Deutschen, Migranten und Ausländern. Es geht dabei um eine Willkommenskultur, um das Anerkennen von Regeln und um Toleranz. Einige unserer Mädchen fassen den Entschluss, ohne Kopftuch Fußball zu spielen. Dass sie diese Entscheidung fällen und durchsetzen, finde ich bewundernswert.&ldquo;
 
Ziel des Integrationspreises ist es, Projekte und Aktivitäten zu unterstützen, die mithilfe des Fußballs die Integration von Kindern und Jugendlichen &ndash; insbesondere von Mädchen &ndash; mit Migrationshintergrund auf vorbildliche Art fördern. Schirmherr des Preises ist Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff. Eine Jury unter Mitwirkung von DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger und der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, hatte am 6. Dezember 2011 in Frankfurt die Nominierten des DFB- und Mercedes-Benz-Integrationspreises 2011 ausgewählt.
 
"Der Integrationspreis setzt jedes Jahr ein starkes Zeichen dafür, dass sich unsere Gesellschaft verändert, dass Deutschland nicht nur älter wird, sondern auch vielfältiger&ldquo;, sagt DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger. "Dabei läuft Integration im Fußball ganz selbstverständlich und spielerisch, praktisch nebenbei. Und dennoch ist es wichtig, Integration auch zu begleiten. Mit dem Preis zeichnen unser Partner Mercedes-Benz und der DFB nun schon seit fünf Jahren Vereine, Schulen und Projekte aus, die sich mit den Mitteln des Fußballs vorbildlich für ein respektvolles Miteinander der Kulturen einsetzen.&ldquo;
 
Auch Oliver Bierhoff spricht dem Fußball einen hohen gesellschaftlichen Nutzen zu: "Der Fußball ist wie geschaffen für Integration: Egal wo man herkommt, welche Sprache man spricht oder welcher Religion man angehört &ndash; auf dem Platz ziehen alle an einem Strang und wollen gewinnen. Die integrative Kraft des Fußballs ist einzigartig und hilft insbesondere Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, in der Gemeinschaft Fuß zu fassen. Ich selbst habe über zehn Jahre im Ausland Fußball gespielt und weiß, wie wichtig es ist, sich in seiner Umgebung wohl zu fühlen und integriert zu sein. Deshalb freue ich mich über die gemeinsame Aktion von DFB und Mercedes-Benz, vorbildliche Projekte mit dem Integrationspreis auszuzeichnen.&ldquo; 
 
Die Grundschule Pastorenweg Bremen liegt in einem sozialen Brennpunktgebiet. Sie stärkt und fördert die interkulturelle Kompetenz durch das Motto "Schule in Bewegung&ldquo;. 
Seit über 20 Jahren besteht eine schuleigene Fußballmannschaft. In den Schulpausen wird Fußball gespielt. In den sogenannten "Fußballpausen&ldquo; wird der Fairness-Gedanke besprochen. Im Schuljahr 2010/2011 fanden vier schulinterne Turniere mit insgesamt 160 Kindern statt. Die Mädchenschulmannschaft nahm an diversen Fußballturnieren teil wodurch ein Interesse am Vereinsfußball entstand. Ziel ist neben der Stärkung des Selbstvertrauens die Förderung der interkulturellen Kompetenz und des fairen Miteinanders. Zudem soll durch Fußball die Lernmotivation, auch für Mädchen, gesteigert werden. ]]></description>
            <pubDate>Mon, 13 Feb 2012 11:40:18 +0100</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Laureus Youth Sports Festival]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2012-02-08.html</link>
            <description><![CDATA[Boris Becker, Axel Schulz, Christa Kinshofer, Sabine Christiansen besuchen Laureus Youth Sports Festival
 
Im Rahmen der Laureus World Sports Awards 2012 besuchte das Laureus Academy Mitglied Boris Becker gemeinsam mit den Laureus Botschaftern Axel Schulz, Christa Kinshofer und Sabine Christiansen das Laureus Youth Sports Festival im Millwall Football Club in den alten Docklands &ndash; einem armen Viertel in London. Das Festival, das von den Jugendlichen des Laureus Projekts "Urban Stars&ldquo; organisiert wurde, vermittelte den anwesenden Laureus Repräsentanten und Journalisten die Arbeit der Laureus Stiftung. 
 
Gemeinsam mit den rund 250 Jugendlichen spielten Sportlegenden wie Monica Seles, Daley Thompson oder Frankie Fredericks Fußball und Basketball oder probierten sich im Boxen aus. Aus den Händen von Edwin Moses, Vorsitzender der Laureus Academy, nahmen die Group Leader des Projekts anschließend ein Zertifikat als Anerkennung für ihre Leistung entgegen.
 
David, der Jungs und Mädchen Boxunterricht gibt, war anfangs einer der Projektteilnehmer &ndash; mittlerweile ist er als Group Leader selbst ein Vorbild für die Jüngeren: "Das Projekt ist super. Die Trainer haben mir geholfen und jetzt gebe ich etwas davon zurück, indem ich selbst Training gebe. Das Projekt gibt den jüngeren Kindern Chancen und neue Möglichkeiten, ihr Leben zu gestalten. Das Training gibt ihnen einen Grund, von der Straße wegzubleiben.&ldquo;
 
Ähnlich sieht es auch Laureus Botschafterin Sabine Christiansen: 
"Das Projekt ist im Südosten Londons. Das ist ein etwas anderes London, als die Touristen es normalerweise kennen. Hier herrscht zum Teil Armut, hier herrscht aber auch soziale Ausgrenzung. Man sieht hier, wie integrativ Sport sein kann. Er bringt alle zusammen, alle Rassen, alle Hautfarben, alle Sprachen, egal wie, selbst wenn ein Einwandererkind noch nicht perfekt englisch spricht ist es sofort integriert. Das macht der Sport.&ldquo;]]></description>
            <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 11:35:36 +0100</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Laureus World Sports Awards 2012]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2012-02-06.html</link>
            <description><![CDATA[Die Gewinner der Laureus World Sports Awards 2012 wurden am Montag in London im Rahmen einer Preisverleihungsgala bekanntgegeben, die weltweit im Fernsehen übertragen wurde. Zu den Höhepunkten des Abends zählten ein rekordverdächtiger vierter Laureus Award für den amerikanischen Surfstar Kelly Slater sowie ein doppelter Erfolg für Nordirlands Golfer &ndash; sowohl Darren Clarke als auch Rory McIlroy durften einen der begehrten Awards mit nach Hause nehmen. Der FC Barcelona wurde im vierten Anlauf endlich mit dem Laureus Team of the Year Award ausgezeichnet. 
 
Die deutschen Sportler Sebastian Vettel und Dirk Nowitzki, die beide in der Kategorie Laureus World Sportsman of the Year nominiert waren sowie Philip Köster (Nominierung in der Kategorie Action Sportsperson of the Year) und Maria Höfl-Riesch (Nominierung in der Kategorie Sportswoman of the Year) gingen leer aus. 
 
Die Laureus World Sports Awards sind die prestigeträchtigsten internationalen Auszeichnungen in der Welt des Sports. Die Preisträger werden von der Laureus World Sports Academy gewählt, einer hochkarätigen Jury aus 47 der größten Sportlerinnen und Sportler aller Zeiten.
 
Der Serbe Novak Djokovi&#263; wurde für seine außergewöhnliche Saison 2011, in der er mit den Australian Open, Wimbledon und den US Open gleich drei Grand-Slam-Turniere gewann und Rafael Nadal von der Spitze der Tennisweltrangliste ablöste, mit dem Laureus World Sportsman of the Year Award ausgezeichnet.
 
Der Laureus Sportswoman of the Year Award ging an die kenianische Ausnahmeläuferin Vivian Cheruiyot, die bei den Weltmeisterschaften in Daegu sowohl über 5.000 als auch 10.000 Meter Gold holte.
 
Der FC Barcelona, unter Trainer Pep Guardiola Champions-League-Sieger und spanischer Meister 2010/2011, wurde mit dem Laureus World Team of the Year Award ausgezeichnet.
 
Die nordirischen Golfer durften sich gleich über zwei Awards freuen: Der herausragende 22-jährige Jungstar Rory McIlroy wurde für seinen ersten Major-Triumph bei den US Open mit dem Laureus World Breakthrough of the Year Award gewürdigt, während Darren Clarke den Laureus Comeback Award erhielt, nachdem er im Alter von 42 Jahren im 20. Anlauf erstmals die Open Championship in Royal St. George&rsquo;s gewonnen hatte.
 
Der Laureus Action Sportsperson of the Year Award ging an den amerikanischen Surfstar Kelly Slater, der mit seinem vierten Laureus Award den Rekord von Roger Federer, bisher alleiniger vierfacher Preisträger, einstellte.
 
Der südafrikanische Sprinter Oscar Pistorius, der aufgrund seiner Karbonprothesen den Spitznamen "Blade Runner&ldquo; erhielt, wurde mit dem Laureus Disability Award ausgezeichnet, nachdem er mit Silber mit der 4x400-Meter-Staffel als erster beinamputierter Sportler eine Medaille bei einer Leichtathletik-WM für nicht behinderte Sportler erobert hatte.
 
Stürmischen Applaus in London gab es für die englische Fußball-Legende Bobby Charlton, der in Anerkennung für seine außergewöhnliche Karriere mit dem Laureus Lifetime Achievement Award ausgezeichnet wurde. Die Arbeit des ehemaligen brasilianischen Fußballprofis Raí, der sich für soziale Gerechtigkeit einsetzt, wurde mit dem Laureus Sport for Good Award gewürdigt.
 
Die Vergabe der Laureus World Sports Awards, mit denen die sportlichen Spitzenleistungen des Jahres 2011 geehrt wurden, erfolgte im Rahmen einer Preisverleihungsgala in der Westminster Central Hall, durch die Golden-Globe- und BAFTA-Gewinner Clive Owen führte und der zahlreiche große Namen aus Sport und Unterhaltung beiwohnten.
 
Folgende Mitglieder der Laureus World Sports Academy nahmen an der Gala teil: Giacomo Agostini, Boris Becker, Sergej Bubka, Bobby Charlton, Nadia Comaneci, Marcel Desailly, Kapil Dev, Mick Doohan, Emerson Fittipaldi, Sean Fitzpatrick, Dawn Fraser, Tanni Grey-Thompson, Tony Hawk, Mike Horn, Miguel Indurain, Kip Keino, Franz Klammer, Edwin Moses, Nawal El Moutawakel, Robby Naish, Ilie Nastase, Martina Navratilova, Alexei Nemow, Gary Player, Morné du Plessis, Hugo Porta, Steve Redgrave, Monica Seles, Mark Spitz, Daley Thompson, Alberto Tomba, Steve Waugh und Katarina Witt. 
 
Folgende bekannte Sportpersönlichkeiten nahmen ebenfalls teil: Paul Collingwood, David Coulthard, Lawrence Dallaglio, Cadel Evans, Alex Ferguson, Ruud Gullit, Tim Henman, Kelly Holmes, Petra Kvitová, Barry McGuigan, Matthew Pinsent, Oscar Pistorius, Alan Shearer, Edwin van der Sar und Arsene Wenger.
 
Die Einnahmen aus den Laureus World Sports Awards kommen der Laureus Sport for Good Foundation zugute und stellen die Grundlage für die Arbeit der Stiftung dar, die in 34 Ländern der Welt insgesamt 91 sportbezogene Sozialprojekte unterstützt, darunter fünf in London. Seit seiner Gründung konnte Laureus 40 Mio. &euro; für Projekte aufbringen, die das Leben von mehr als eineinhalb Millionen junger Menschen verbessert haben.
 
Die Verleihung der Laureus World Sports Awards 2012 wurde vom britischen Premierminister David Cameron und dem Bürgermeister von London, Boris Johnson, unterstützt. Cameron dazu: "Ich freue mich, dass die Laureus World Sports Awards 2012 in London abgehalten werden. Diese Awards würdigen die besten Sportlerinnen und Sportler der Welt und unterstreichen die unglaubliche Macht des Sports, das Leben einzelner Menschen und ganzer Gemeinschaften rund um den Globus zu verändern. Ich kann mir keinen besseren Start für unser Olympiajahr vorstellen.&ldquo;
 
Auch Boris Johnson, der Bürgermeister von London, äußerte sich zu Wort: "Laureus und ich verfolgen das gemeinsame Ziel, den Sport Teil des Lebens aller Menschen zu machen &ndash; unabhängig vom Alter oder der körperlichen Verfassung. Diese Veranstaltung, die hier in London zu Ehren des Sports und im Beisein der weltbesten Athletinnen und Athleten abgehalten wird, ist der perfekte Startschuss für unser Olympiajahr und legt den Grundstein für ein sportliches Erbe, von dem der Breitensport in London und in der gesamten Region langfristig profitieren wird.&ldquo;
 
Laureus vereint die Laureus World Sports Awards, die Laureus Sport for Good Foundation und die Laureus World Sports Academy zu einer einzigartigen internationalen Sportorganisation, die die Macht des Sports dazu nutzt, Gutes zu bewirken. Die Laureus-Stiftung fördert allgemein zugängliche Sportinitiativen auf der ganzen Welt und ist ein Vorreiter in Sachen Forschung, Fachwissen und optimale Verfahrensweisen.
 
Die Awards wurden in sieben Kategorien vergeben. Das sind die Gewinner:
 



Laureus World Sportsman of the Year:
Novak Djokovi&#263; 


Laureus World Sportswoman of the Year:
Vivian Cheruiyot


Laureus World Team of the Year:
FC Barcelona


Laureus World Breakthrough of the Year:
Rory McIlroy


Laureus World Comeback of the Year:
Darren Clarke


Laureus World Sportsperson of the Year with a Disability:
Oscar Pistorius


Laureus World Action Sportsperson of the Year:
Kelly Slater



 
Außerdem wurden zwei zusätzliche Awards vergeben: Die englische Fußball-Legende Bobby Charlton erhielt den Laureus Lifetime Achievement Award, während der ehemalige brasilianische Fußballprofi Raí Souza Vieira de Oliveira für seinen Einsatz für soziale Gerechtigkeit mit dem Laureus Sport for Good Award ausgezeichnet wurde.]]></description>
            <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 10:46:56 +0100</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Anstoß für Verständigung]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2012-01-25.html</link>
            <description><![CDATA[Eine spricht zu Hause Türkisch, eine Polnisch. Eine geht samstags zur Koranschule, eine hat ein gerahmtes Bild von Johannes Paul II auf ihrem Nachttisch. Ein Hauch von Orient weht durch das Wohnzimmer in der Heerstraße, wo Cansu lebt; die voluminösen Vorhänge aus Taft, die Sitzkissen auf dem Sofa mit Goldfaden durchwirkt, auf dem Beistelltisch mit Perlen bestickte Spitzendeckchen. Bei Wioleta in der Geeststraße ist das Ambiente nüchterner, geradlinig: die Wohnzimmerregale aus lackiertem Holz, Glasplatte auf dem Tisch, an den Fenstern nicht mal Jalousinen.
 
Cansu, 8, und Wioleta, 11, leben in unterschiedlichen Welten, geprägt von verschiedenen Kulturen. Cansus Eltern sind Türken; Erol Cinar, der Vater, wurde als eines von neun Kindern eines Gastarbeiters in Bremen geboren; die Mutter kommt aus Trabzon am Schwarzen Meer. Wioletas Familie kam vor vier Jahren aus Torun in Pommern; Vater Marcin Kierzek fand dort keine Arbeit mehr, einige Jahre jobbte er in den Niederlanden bis ihn die Trennung von Frau und Kindern zermürbte. Da ist vieles, was Cansu und Wioleta trennt. Muttersprache. Gott. Döner und Pierogi. Viel wichtiger ist den Mädchen jedoch, was sie verbindet. "Es ist gut&ldquo;, sagt Wioleta, "dass wir zusammen Fußball spielen.&ldquo;
 
Freitag, 14.45 Uhr. Die Turnhalle der Grundschule am Patorenweg in Bremen-Gröpelingen. Zehn Mädchen im Alter von acht bis elf Jahren sind gekommen, dazu Denise Depken, 16, die das Training leitet. Eine Stunde lang kracht und scheppert und quietscht und dröhnt es vor an die Wände knallenden Bällen, rutschenden Turnschuhen und Gelächter. Denise, die in der U17 bei Werder Bremen aktiv ist, wundert sich jedesmal, "dass die Girls zu allem Lust haben, was ich ihnen vorschlage, selbst die langweiligsten Übungen, ihnen macht alles Spaß&ldquo;. Seit zwei Jahren betreut die Gymnasiastin die Mädchen, über die sie sagt: "Sie sind immer pünktlich, sie sind immer motiviert und sie erzählen mir ständig alles, was sie erlebt haben, inklusive auführlicher Erzählungen vom letzten Kindergeburtstag.&ldquo;
 
Kicking Girls. So nennen sich die sechs Bremer Fußballprojekte für Mädchen in sozial benachteiligten Stadtteilen, die alle nach dem selben Muster entstanden: Eine Grundschule und ein im Viertel ansässiger Sportverein - im Falle der Grundschule am Pastorenweg ist es der Turn- und Rasensportverein (TURA) Bremen &ndash; schliessen sich zusammen und organisieren Training und Turniere. Entwickelt hat das Konzept das An-Institut "Integration durch Sport und Bildung&ldquo; der Universität Oldenburg, die es mit dem Deutschen Fußball-Bund umsetzte. "Das Projekt war von Anfang an der Renner&ldquo;, sagt Thomas Murken, der zuständige Lehrer am Pastorenweg: "Wenn wir eine Betreuung hätten, könnte ich sofort eine Gruppe mit Mädchen nur aus der ersten und zweiten Klasse zusammenstellen.&ldquo; Schulleiterin Birgit Busch sagt: "Fußball ist präsent, Fußball ist beliebt, jeder versteht die Regeln. Wenn wir ein Schulturnier ausschreiben, melden sich150 von 250 Schülern.&ldquo;
 
Gröpelingen im Westen Bremens, 35000 Einwohner. Wer Frau Busch bittet, ihre Schule vorzustellen, dem antwortet sie: "Dazu müssen Sie erst den Ort verstehen.&ldquo; Gröpelingen war einmal ein pulsierendes Arbeiterviertel. Damals, als bei der Schiffswerft AG Weser noch das Geschäft brummte. Und die Lindenhofstrasse ein deutsches Wirtschaftswundereinkaufsparadies war. 1983 machte die AG Weser pleite, die deutschen Bewohner zogen weg. Die Geschäfte in der Lindenhofstraße heissen heute Karabacak Reisebüro, Selam Market oder Kismet Bäckerei. Gelesen wird Hürriyet, Plakate werben für türkische DJs. Schulleiterin Busch sagt, heute hätten drei Viertel ihrer Schüler Migrationshintergrund: "Die meisten sind türkischer Herkunft, wir haben aber auch afrikanische, arabische, russische, indische, albanische, serbische Kinder, in jeder Schulklasse gibt es kaum noch Kinder, deren Muttersprache Deutsch ist.&ldquo;
 
Priorität hat für Schulleiterin Busch daher die Förderung des kulturellen Austausch. Die Schule beteiligt sich an diversen Programmen des Bundes und des Bremer Senats. Sie kooperiert mit dem Zentrum für interkulturelle Studien, bietet Theater-, Kunstkurse und Geigenunterricht, läßt sich von den Bremer Philharmonikern Musikinstrumente erklären. Auch ein Elterncafé haben sie eingerichtet. Doch Busch hat festgestellt, dass es der Sport ist, der "die Kulturen mit spielerischer Leichtigkeit verbindet&ldquo;. Am Anfang beispielsweise kamen die türkischen Mütter nur zum Fußballtaining. Auch aus Mißtrauen. Was passiert da genau? Inzwischen fahren sie mit zu Turnieren, suchen den Kontakt zu Müttern anderer Mädchen und haben eine engere Bindung zu Lehrkräften wie Murken gewonnen. 
 
"Die Schule&ldquo;, sagt Martin Görlich, "ist für diese Leute der Fels in der Brandung &ndash; nur über die Schule ist das Vertrauen da.&ldquo; Görlich ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Oldenburg und dort zuständig für die Kicking Girls. "Es geht darum, das Selbstbewusstsein der Mädchen zu stärken&ldquo;, sagt Görlich, "vor allem, wenn sie aus musliminschen Familien kommen.&ldquo; Wo sie häufig wenig Freiräume haben, stattdessen für Haushaltsdienste und die Betreuung jüngerer Geschwister abgestellt werden. Für viele der Mädchen, so Murken, sei eine Fahrt zu einem Turnier oft die erste Reise, die über das Viertel, in dem sie wohnen, hinaus führe. "Eine Medaille, eine Urkunde oder eine Anerkennung zu bekommen&ldquo;, so Görlich, "ist eine völlig neue Erfahrung. Toll ist aber, dass diese Erfahrungen auch das Denken und Verhalten der Eltern verändern.&ldquo;
 
Es sind nur scheinbar bescheidene Episoden, die Busch, Murken und Görlich erzählen. Im kleinen Leben manifestieren sich oft die dramatischsten Veränderungen. "Ich kenne Mädchen&ldquo;, so Görlich, "die durch Fußball kleine Stars in der Familie wurden, einmal besuchte ich eine Familie mit drei Töchtern, zwei trugen Kopftuch, eine nicht &ndash; es war die, die Fußball spielte.&ldquo; Auch deshalb wird die Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich das Projekt Kicking Girls in den nächsten drei Jahren auf ganz Deutschland ausweiten. In 30 regionalen Projekten in Berlin, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Norddeutschland und im Rhein-Main-Gebiet sollen dann 3600 Mädchen betreut werden.
 
Cansu war sieben, als sie zu den Kicking Girls kam; zwei Jahre jünger als üblich. Das körperliche Manko, machte sie mit Kampfgeist und Wille wett. "Obwohl sie die Kleinste war&ldquo;, erzählt Denise, "hat sie sich nie unterkriegen lassen, egal, wie oft sie hinfiel, sie ist immer wieder aufgestanden.&ldquo; Was sicher auch an ihrem zwei Jahre älteren Bruder Cüneyt und einem Cousin liegt, mit denen sie im Hinterhof der elterlichen Wohnung schon lange vorher gekickt hatte: "Die haben mir alle Tricks gezeigt, zum Beispiel, wie man grätscht.&ldquo; Wovon wiederum Wioleta profitiert, ein großes Mädchen, das sich elegant bewegt, aber auch ein wenig zerbrechlich wirkt. Von Cansus Robustheit kann Wioleta lernen. Murken sagt, Cansu sei "für alle ein Vorbild&ldquo;. Und das nicht nur auf dem Fußballplatz. "Sie ist eine engagierte Schülerin, sie ist fleißig, selbstständig und hält sich an die Regeln.&ldquo;
 
Natürlich weiss Murken, dass Eigenschaften, die einen in der Schule voran bringen, auch im Sport funktionieren. Und er achtet auch darauf, dass Einsatz, Disziplin und Durchsetzungsvermögen gefördert werden. Doch wenn Murken die Kids nach einem Turnier nach Hause bringt, gibt es unterwegs immer Eiscreme oder Pommes als Belohnung, unabhängig, ob gewonnen oder verloren wurde. Trainerin Denise sagt: "Das Wichtigste ist, sie haben Spaß.&ldquo; Görlich meint: "Wir sind kein Weltverbesserungsprojekt, aber diese Kinder sind die Eltern von morgen, wenn wir es schaffen, ein anderes Frauenbild zu kreieren, soziale Verhaltensmuster zu verändern, dann hat sich der Aufwand gelohnt. Die Erfolge des Programms wird man in zehn bis 15 Jahren erkennen.&ldquo;
 
An sowas denken Cansu und Wioleta natürlich nicht. Warum auch? Für sie ist Freitagnachmittag mit Denise der Höhepunkt der Woche. Der nur übertroffen wird, wenn sie zu einem Turnier fahren und gegen andere antreten. Dann können Cansu und Wioleta wieder zusammen spielen. Wioleta sagt: "Cansu und ich &ndash; wenn wir zusammen spielen, können wir gegen alle gewinnen.&ldquo;
 
GERHARD WALDHERR]]></description>
            <pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:27:57 +0100</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Letzter Gong für die Hoffnung]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2012-01-24.html</link>
            <description><![CDATA["Denk nur&ldquo;, sagt Gibi, "was durch den Kopf eines jungen Boxers geht, bevor er in den Ring steigt.&ldquo; Er wischt sich den Schweiß aus dem Gesicht. Schwielige Hand. Von hunderttausenden Schlägen verkrümmte Finger gleiten über eine flache, breite Nase. "Das Adrenalin&ldquo;, sagt Gibi, "da ist das Adrenalin, du hast Angst, weil du ja auch Zweifel hast, aber vor allem ist da Stolz.&ldquo; Wieso Stolz? "Na, überleg&rsquo; doch: Du kannst deine Kommune repräsentieren, alle können dich sehen, alle Augen auf dich, du kannst eine Medaille gewinnen, einen Pokal. Stolz ist das Wichtigste.&ldquo;
 
Antonio Cruz, den alle Gibi nennen, steht an einem Boxring zwischen Bars und Imbissbuden. Fernseher und Stereoanlagen lärmen. Nebenan dröhnt der Verkehr. Gibi massiert einem Jungen den Hals, die Schultern, die Arme, reibt ihm Vaseline ins Gesicht. Jeder Handgriff eine liebevolle Geste. Gibi, der nicht schreiben und lesen kann, weiß, was es bedeutet, wenn man alleine ist mit sich und einem Traum. So ist aus Gibi, dem Kind aus einem Armenviertel in Salvador, der Boxer Cruz geworden, Mitglied der brasilianischen Nationalmannschaft. 181 Kämpfe, 162 Siege, 40 Titel. Vor neun Jahren wurde er Trainer. Der Junge, der vor ihm steht, heisst Luiz. Gleich wird er ihn in den Ring schicken. Luiz Henrique Gomes da Silva, 16, ist Gibis Lieblingsschüler.
 
Rio de Janeiro, Complexo da Maré, eine Ansammlung von Favelas, wie man Slums in Brasilien nennt. Maré liegt im Norden von Rio, vom Meer nur getrennt durch die Linha Vermelha, eine Schnellstraße, die zum Flughafen führt. Es ist Samstagnachmittag, und Luta Pela Paz (Kampf für den Frieden) veranstaltet heute ein kleines Turnier. LPP ist eine gemeinnützige Organisation, die 2000 vom Briten Luke Dowdney gegründet wurde und Boxen, Ringen, Judo und Capoeira für Kinder und Jugendliche anbietet. Heute werden die Boxer und Ringer von LPP antreten gegen junge Athleten aus Sportschulen in Rio, Sao Paulo und dem Bundesstaat Minhas Gerais. 550 Kinder und Jugendliche betreiben Sport, 250 weitere nehmen am Schulunterricht, Aufklärungskursen in HIV und Aids oder an LPPs Jobvermittlung teil. Die Laureus Sport for Good Foundation unterstützt LPP seit 2003 und verlieh Dowdney für seine Arbeit 2007 den Sport for Good Award.
 
"Ich bin glaube total an Lukes Arbeit&ldquo;, sagt Gabriela Pinheiro, "er hat erkannt, dass Sport wichtig ist, aber er ist nur eine von vielen Säulen ist, auf der eine funktionierende Kommune aufgebaut ist.&ldquo; Sie sitzt, eine junge, energische Frau, im Büro der Akademie. So nennen sie ihr blau bemaltes, dreistöckiges Gebäude, das zwischen einer eckigen Kirche und einem verwahrlosten Sportplatz liegt. Pinheiro ist bei LPP für die Finanzen zuständig, akquiriert Sponsoren und Spenden. Sie steht auf und holt Stift und Papier. Zeichnet ein langgezogenes Oval, in das sie Quadrate malt, eingefasst von zwei Tangenten. "Also, das Oval ist Maré, der grösste Favela-Komplex Brasiliens, die Tangenten sind die Schnellstrassen, die Avenida Brasil und die Linha Vermelha.&ldquo; 
 
125000 Menschen leben in Maré, das aus 17 Favelas besteht. Sie heissen Parque Uniao, Parque Rubens Vaz, Baixado Sapateiro oder Morro do Timbau und sind für Aussenstehende kaum zu unterscheiden. Wildes, wirres Kastenland. Rohe Ziegelsteine, Beton, Wellblech, Plastik, Drähte und Rohre zwischen Brachen und Kloaken. Pinheiro schraffiert die Quadrate. "Sehen Sie, hier regiert das VC, hier das Terceira Comando, hier wieder VC, hier wieder Terceira.&ldquo; Ein Flickwerk von Territorien, deren Grenzen unsichtbar sind, in denen sich nur Einheimische die sicheren Routen kennen, die jedoch nie völlig sicher sind.
 
VC, erzählt Pinheiro, stehe für Comando Vermelho, also das Rote Kommando, Terceira Comando heisse soviel wie Drittes Kommando. Es sind kriminelle Banden, verstrickt im Drogen- und Waffenhandel, die erpressen und morden und sich erbarmungslos bekriegen. Als Pinheiro das erzählt, ist es Donnerstag, der Tag nach einer Schießerei, bei der das brasilianische Militär mit Panzern und Hubschraubern einrückte, tags darauf werden nicht weit von LPP, in der Favela Nova Holanda, zwei junge Männer vor einem Restaurant getötet. Taxifahrer raten Passagieren sich in Maré abzuschnallen, damit sie bei einer Schießerei schnell aussteigen und Deckung suchen können. Pinheiro: "Wie sollen sich junge Menschen in diesem Klima der Gewalt ohne Hilfe vernünftig entwickeln?&ldquo;
 
Luiz. Ein drahtiger Junge, gross, ernsthaft, still. Sein Vater ist kurz nach seiner Geburt gestorben. Was passiert ist? Luiz zuckt mit den Achseln. Auch warum er nicht bei seiner Mutter, sondern bei der Großmutter lebt, bleibt unklar. Nur soviel: "Ich habe gelernt, bescheiden zu sein.&ldquo; Die Großmutter musste betteln, um ihn durchzubringen. Doch jetzt zahlt ihm LPP monatlich 250 Real (115 Euro), dazu erhält er ein Essenspaket mit Nudeln, Reis, Bohnen. "Wir sind im Leben dieser Kinder oft die ersten, die sich wirklich kümmern&ldquo;, sagt Gabriela, "wenn sie nicht mehr zum Training oder zum Unterricht kommen, rufen wir an; wenn sie nicht ans Telefon gehen, schaut jemand bei ihnen vorbei; wir zeigen ihnen, dass es für alles einen Weg gibt.&ldquo; 28 Kämpfe hat Luiz bislang bestritten. 28 Siege. Er sagt: "Trainiere hart, höre auf deinen Trainer, vergiß&rsquo; nie dein Ziel.&ldquo;
 
Das Ziel, das große Ziel. Daran denkt er, als er an diesem Samstagnachmittag in den Ring steigt. Nicht an Nova Holanda, die Favela, die Angst, auf die Straße zu gehen. Nicht an die alten Kumpel, die nicht mehr zu Schule kommen und dafür mit Revolvern rumlaufen. Luiz denkt, dass ihn jetzt alle sehen können, dass er gegen diesen Anderson dos Santos gewinnen wird. Er ist flinker, geschmeidiger, seine Reichweite ist länger. Doch Luiz tut sich schwer, der andere prügelt mutig zurück. Nach der ersten Runde sagt Gibi: "Mein Junge, du bist ihr Held, enttäusche sie nicht.&ldquo; Vielleicht denkt Luiz jetzt an Roberto Custódio, der auch ein Held ist in Maré, der mit 14 zu LPP kam und jetzt in der brasilianischen Nationalmannschaft boxt. Zweite Runde. Luiz schlägt, schlägt, doch sein Gegner schlägt zurück. Vor der dritten, der letzten Runde sagt Gibi: "Du musst dir diese Runde holen, mein Junge, sonst wirst du den Kampf nicht gewinnen.&ldquo;
 
Gewinnen ist ein großes Wort. Gerade für Kinder, die in eine Welt geboren werden, in der man nur verlieren kann. Am Ring steht Carlos Eduardo de Lima, 12, der nicht weiß, wo seine Eltern und wie alt seine Geschwister sind und der die dritte Klasse der Schule wieder nicht bestanden hat. Da ist Wanderson de Oliveira, 14, dessen ältester Bruder erschossen wurde, dessen Vater verschwunden ist und dessen Mutter sagt: "Ich bin Mann und Frau im Haus.&ldquo; Bleibt nur eine Chance, wie Gibi glaubt: "Beim Boxen können sie ihre negativen Erfahrungen und Aggressionen positiv umsetzen, Boxen lehrt dich, erwachsen zu werden, ein Mann zu werden.&ldquo; Wie Wanderson, den sie "Sugar&ldquo; nennen, weil er so hübsch ist wie Sugar Ray Leonard und viel Talent hat. "Sugar! Sugar!&ldquo;, jubelt die Menge, wenn Wanderson boxt. "Siege, Bestätigung, das brauchen sie&ldquo;, sagt Gibi, "jeder Sieg gibt ihnen mehr Selbstvertrauen.&ldquo; 
 
"Können wir die Welt retten?&ldquo;, hatte Pinheiro gefragt: " Nein, aber wir können jungen Menschen beibringen, dass es etwas Besseres gibt, als bewundert zu werden für Drogenhandel und Töten.&ldquo; Der kleine Carlos weiss schon: "So wie Luiz und &sbquo;Sugar&rsquo; will ich einmal werden.&ldquo;
 
Gong, letzte Runde. Luiz kommt aus der Ecke. Das Adrenalin pumpt. Er will den 29. Sieg. Er braucht ihn. Hätte seine Mutter die Reiseanträge unterschrieben, hätte er diesen Sommer an den Panamerikanischen Meisterschaften in Mexiko teilgenommen. Hat sie nicht. "Ich verstehe diesen Hass nicht&ldquo;, sagt Gibi, "aber jetzt wird es schwer für ihn, internationale Erfahrung ist in seinem Alter entscheidend.&ldquo; Luiz landet jetzt einen Treffer nach dem anderen. Der Gegner wankt, ausgepumpt, geschlagen. Gibi sagt: "Luiz&rsquo; Einsatz und Wille sind grösser, als bei allen anderen.&ldquo; 
 
Henrique Gomes da Silva, dessen Ziel es ist, Marinesoldat zu werden, der für Brasilien bei den Olympischen Spielen 2016 boxen will, gewinnt klar nach Punkten. Als alle Kämpfe vorbei sind, wird er noch einmal in den Ring gerufen. Die Punktrichter haben ihn zum besten Boxer des Turniers gewählt.
 
GERHARD WALDHERR]]></description>
            <pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:24:45 +0100</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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        <item>
            <title><![CDATA[Der Gewalt entkommen]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2012-01-23.html</link>
            <description><![CDATA[Nachmittags, gegen halb fünf. Gleich müssten sie kommen, wie jeden Tag. Moses, Annie und die anderen. 30 bis 40 Teenager und Jugendliche. Connie Henry sitzt auf einer Parkbank vor einem Sportzentrum und versucht zu erklären, wie sie leben. "Sie haben es nicht leicht&ldquo;, sagt Connie, "sie wachsen auf in einer Gegend voller Banden und Drogen, sie müssen herausfinden, wer sie sind und was sie wollen und haben niemanden, der ihnen hilft.&ldquo; Die Eltern stecken in ihren eigenen Identitätskrisen, sind ungebildet, meist überfordert. Orientierung? Perspektive? "Wie denn?&ldquo;, fragt Connie, die einmal in einer Schule in der Gegend unterrichtete. Geografie. Da war ein Junge, der sich demonstrativ desinteressiert gab. Sie fragte warum. Der Junge: "Warum soll ich mich für die Welt interessieren?&ldquo; Er war 15 und noch nie ausserhalb von London.
 
Die Geschichte spielt in Willesden, Brent Borough, North London. Wo einförmige Häuschen zwischen kleinen Parks und Bäumen stehen, die Backsteinfassaden verrußt, im Vorgarten Ramsch. In der High Road, der Willesden Lane, den Hauptstrassen, reiht sich Wettbüro an Waschsalon an Schnellreinigung an Pizzabude an chinesischen Schnellimbiß. Auf den Gehsteigen Inderinnen in Saris, muslimische Frauen mit verschleierten Gesichtern. Vor den Pubs rauchende Männer mit roten Nasen. "Willesden ist nicht das London, das man aus dem Fernsehen kennt&ldquo;, sagt Connie, "hier ist nicht Buckingham Palace, Notting Hill oder Chelsea, hier gibt es Arbeitslosigkeit und Kriminalität, hier gehen die Kids auf einer ganz dünnen Linie &ndash; entweder du übernimmst soziale Verantwortung oder du wirst Drogenhändler.&ldquo;
 
Connie ist eine große, athletische Frau. Dreispringerin gewesen, ambitioniert, nie ganz vorne dabei. Ihre beste Platzierung war Rang drei bei den Commenwealthspielen 1998. Und auch das, sagt sie, habe sie weniger ihrer sportlichen Begabung zu verdanken. "Was ich kann, ist fokussieren, und ich bin in allem, was ich tue, unnachgiebig.&ldquo; So war das auch 2007, als die Betreiber des neuen Sportzentrums in Willesden Connie fragten, ob sie das Stadion und die Umkleiden nicht für eine Leichtathletikschule mieten wolle. Connie wollte. Sie verlangte 1,20 Pfund pro Training pro Person und hatte ein Problem. Obwohl am ersten Tag 50 Kids erschienen, reichte das Geld nicht, um Miete, Trainer und sich ein Gehalt zu bezahlen. Daraufhin beteiligten sich einige Schulen an den Kosten. Doch auch das reichte nicht, jedenfalls nicht für Connies Gehalt. Im Frühling 2009 lag sie mit Windpocken im Bett und wusste: "Ich habe noch zwei Monate Geld und Willenskraft übrig.&ldquo;
 
Heute trainieren in Connie Henry&rsquo;s Track Academy 500 Kinder und Jugendliche. Betreut werden sie von zehn Trainern. Gerettet hat Connie zunächst der London Sports Trust, eine gemeinnützige Organisation, bei der die frühere britische Sprinterin Natasha Danvers arbeitet. Danvers war begeistert von Connies Philosophie, nicht nur sportliche Leistungen zu fördern. Connie sagt: "Wenn wir einen Olympioniken produzieren sollten &ndash; feine Sache, aber es geht bei uns genauso um soziale und akademische Entwicklung.&ldquo; Wer bei ihr trainiert, muss zur Schule gehen einen Job haben oder sich um einen bemühen. Fünf Mentoren fungieren als Lebensberater, es gibt einen Nachhilfelehrer. Connie selbst versteht sich als "Coach, Freundin, Ersatzmutter, Lehrerin und Psychologin.&ldquo; Streng ist sie in jeder Rolle. "Du kommst pünktlich zum Training, du nimmst beim Essen deine Kapuze ab, du schreibst keine SMS, wenn du mit jemandem am Tisch sitzt.&ldquo; Ihr Credo: "Ohne Disziplin kein Erfolg &ndash; im Sport wie im Leben.&ldquo;
 
Nehmen wir Moses Bawo, 20, Sohn nigerianischer Einwanderer, ein talentierter Sprinter. Doch dann verliebte sich Moses in ein Mädchen, geriet dadurch in dubiose Kreise, ging von der Schule ab. Connie bestellte Moses&rsquo; Mutter ein, sie bot dem Jungen an, als Assistent bei ihr zu arbeiten, einzige Bedingung: Zurück in die Schule oder Schluß mit Leichtathletikschule. Moses sagt: "Das war ein Augenöffner, dadurch habe ich kapiert, dass man ein Ziel braucht im Leben.&ldquo; Er liess die Freundin sausen, ging zurück zur Schule und sparte das Geld, das er bei Connie verdiente, für eine Reise nach Kalifornien. Zusammen mit drei anderen von Connies Athleten trainierte Moses bei Christine Ohuruhogu, Olympiasiegerin über 400 Meter in Peking 2008. Sie machten ihre Wäsche selbst, kochten füreinander und waren, wie Ohuruhogu befand, "fantastische Schüler&ldquo;. Moses, der inzwischen Sport und Bewegungslehre studiert, sagt: "Die Leichtathletikschule ist mein Werkzeug, um den richtigen Weg zu finden.&ldquo;
 
Oder nehmen wir Annie Tagoe, 17, mit sieben aus Ghana nach London gekommen. Annie kam vor zwei Jahren zu Connie, besser gesagt, Miss Goodwin, ihre Lehrerin, hat sie abgeliefert. Miss Goodwin sagte zu Connie, das Mädchen sei smart, begabt, aber nach 32 Schulverweisen wüssten sie nicht mehr, wie sie ihr helfen könnten. Annie erzählt: "Connie war vom ersten Tag an sehr strikt mit mir, aber sie hat mich auch in allem total unterstützt, sie war immer da, wenn ich sie brauchte.&ldquo; Inzwischen hat Annie an der Jugendolympiade in Singapur teilgenommen, wo sie Vierte über 100 Meter wurde und mit der Sprintstaffel Bronze gewann; dazu wurde sie britische Jugendmeisterin über 60 Meter. "Es ist einfach ein gutes Gefühl&ldquo;, sagt Annie, "ich tue etwas für mein Land, ich kann reisen, ich bin etwas Besonderes.&ldquo; Connie sagt: "Sie hatte früher keine Kontrolle über ihre Emotionen, heute kann sie die auf der Laufbahn ausleben und dabei positive Erfahrungen machen.&ldquo; Annie: "Wenn ich laufe, kann ich ganz ich sein.&ldquo;
 
Vor einigen Wochen nahm die Laureus Sport for Good Foundation Connies Leichtathletikschule in den Kreis der Projekte auf, die sie fördert. Das Fernsehen war da. Die Eltern der jungen Athleten kamen in Sonntagskleidung. Auf einem Podium sassen Mitglieder der Laureus Academy: Sebastian Coe, Michael Johnson, Steve Redgrave. Ein Mittelstreckenläufer, ein Sprinter, ein Ruderer. Legenden, üppig dekoriert mit olympischen Goldmedaillen, Weltmeistertiteln. Sie sprachen von der Kraft des Sports. Dass Sport Leben verändern könne. Wie er über Sieg und Niederlage hinaus Halt gebe und Werte vermittele. Connie sagte: "Wir alle brauchen Vorbilder, auch wir streben hier nach den bestmöglichen körperlichen Leistungen, aber unsere Kinder verstehen auch: Was du als Athlet machen kannst, ist nichts, wenn du dich nicht als Mensch entwickelst.&ldquo;
 
Ein schöner Event. Die Eltern liessen sich mit den Stars fotografieren. Coe nannte scherzhaft Connie "Miss Unnachgiebig&ldquo;. Die Lehrerin einer nahegelegenen Schule sagte: "Sport und Erziehung passen perfekt zusammen.&ldquo; Moses&rsquo; Mutter, hielt eine Rede. Ukachi Bawo sagte: "Unsere Kinder müssen ihren Körper und ihr Gehirn beschäftigen, damit sie nicht verloren gehen, Sport gibt ihnen die Amibition, etwas Besseres aus ihrem Leben zu machen, und sie gibt ihnen den Glauben an sich selbst.&ldquo; Danach kam ein kleines, schlankes Mädchen auf auf das Podium. Es trug lila Lippenstift und steil nach oben gegeltes Haar. Annie. Auf die Frage nach ihren Erfolgen, antwortete sie nicht mit Medaillen oder Bestzeiten, sondern sagte: "Ich habe hier gelernt, meine Benehmen zu verbessern.&ldquo; Und dann gingen alle hinaus ins Stadion, und die Stars liefen zum Spaß gegen die Kids auf und ab für die Fotografen.
 
Gleich 17 Uhr. Connie muss los, sie sind inzwischen gekommen. Moses, Annie und die anderen warten. Doch bevor sie geht, sagt sie: "Mir tun die Jugendlichen von heute leid. Sie haben 20 Fernsehprogramme, Computerspiele, Internet, Mobiltelefon, soziale Kommunikation hinten und vorne. Sie können ständig in irgendein Gerät irgendwas eingeben und bekommen eine Ablenkung, eine Sensation, eine Illusion. Sie werden in einer Welt sozialisiert, in der alles schnell und flüchtig ist und am Ende alles nichts bedeutet. Wie können sie dabei zu ihrer inneren Stimme finden?&ldquo; 
 
Blauer Himmel über den Backsteinhäusern. Durch die Bäume streicht ein warmer Wind. "Wir müssen ihnen helfen, sich auf ihre innere Stimme zu besinnen&ldquo;, sagt Connie, "wie allen jungen Leute sagt ihnen ihre Stimme: &sbquo;Du kannst etwas, du bist aussergewöhnlich.&rsquo;&ldquo;
 
GERHARD WALDHERR]]></description>
            <pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:19:49 +0100</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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        <item>
            <title><![CDATA[Über den Slums von Nairobi]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2012-01-20.html</link>
            <description><![CDATA[Sie stehen im Kreis, die Arme über den Schultern verschränkt, die Köpfe gesenkt. Blutrot ist der Boden, auf dem sie stehen. Sie beten. Our Father who art in heaven&hellip; Elf kleine Freunde, getrieben vom selben Traum. Vor jedem Spiel beten sie das englische Vaterunser. Hallowed be Thy name&hellip; SEIN Reich soll kommen, SEIN Wille geschehe, und viele Tore, viele Siege soll ER ihnen geben.
 
Sie nennen sich &ldquo;Young Kings&rdquo;, zähe, athletische, entschlossene Kids, die seit Jahren zusammen spielen. Gleich werden sie antreten gegen &ldquo;Mcedo Beijing&rdquo;, es ist das zwölfte Spiel der Saison, acht haben sie bereits gewonnen, sie sind Tabellenführer der Mathare Zone, Altersklasse U 12. Heute ein Sieg, und die Chancen stehen gut, die Finalrunde zu erreichen und, so Gott will, das Endspiel auch. Die &ldquo;Young Kings&rdquo; sind meistens dabei dabei, wenn es um den Titel geht.
 
Josphat Musa und Steve Kimari sind ihre Besten. Der kleine, quirlige Josphat verteilt im Mittelfeld die Bälle. Der schmale, elegante Steve hämmert sie ins Tor; 25 Mal hat er schon getroffen in dieser Saison. Josphat sagt: &ldquo;Du mußt diszipliniert sein, du mußt hart trainieren, immer folgsam sein.&rdquo; Steve meint: &ldquo;Ich mag es zu kooperieren, wer zusammen spielt, ist stark.&rdquo; Josphat will einmal Profi werden bei Arsenal London, seinem Lieblingsverein. Steve möchte Rechtsanwalt werden, &ldquo;um anderen helfen zu können&rdquo;. Und dann blickt er hinüber zum Ort, den sie alle hinter sich lassen wollen, so oder so, und der verschwimmt in einem Dunst aus Hitze und Rauch.
 
Mathare in Nairobi, Kenia. Unten im Tal liegen die Slums, oben, auf einem Plateau liegen die Fußballplätze. Unten leben mindestens 400000 Menschen in maroden Hütten, schiefen Verschlägen, zwischen Wellblech, Müll und Dreck, durchzogen von Rinnsalen voll Schlamm, Schleim, Fäkalien. Unten sterben die Menschen an Cholera, Thyphus, Aids grassiert. Unten hungern die Menschen, wird gestohlen, getötet, werden Mädchen mit 14 schwanger, bekämpfen sich Banden der Kikuyu und Luo, die grössten Stämme Kenias, betäuben die Menschen ihren Schmerz mit Chang&rsquo;aa, einem Fusel aus Zuckerrohr und Mais, versetzt mit Methanol, der die Menschen langsam krepieren läßt. Und so schauen die Kids von Mathare sehnsüchtig nach oben, zum Fußballplatz. Unten das Elend, oben die Hoffnung.
 
Im August 1987 wartet der Kanadier Bob Munro in Mathare vor einer Kirche auf seine Tochter, die dort Nachhilfeunterricht gibt. Nebenan kicken ein paar Jungs. Munro bietet sich als Schiedsrichter an. Die Jungs sind begeistert über den Zuspruch. Munro verspricht wiederzukommen. Mit umgerechnet 500 US-Dollar veranstaltet er wenig später ein Fußballturnier für Kinder. So beginnt die Geschichte der Mathare Youth Sports Association (MYSA), die heute 27000 Mitglieder hat, 1700 Teams in 100 Ligen in den Altersklassen U 10, U 12, U 14, U 16 und über 16, dazu ein professionelles Team, Mathare United, das zweimal den Pokalwettbewerb und die Meisterschaft Kenias gewann. "Wir nutzen Fußball&ldquo;, sagt David Thiru, "um die Jugend zu mobilisieren, um zu zeigen, dass harte Arbeit und soziales Engagement einen Weg aus dem Getto ermöglichen.&ldquo; Thiru sagt, MYSA basiere auf einem simplen Prinzip: "Du tust etwas, MYSA tut etwas für dich; du tust nichts, tut MYSA nichts für dich.&ldquo;
 
Man trifft Thiru in Komarock, nicht weit von Mathare. Hier befindet sich hinter hohen Mauern und einem gelb-grün lackierten Eisentor MYSAs Hauptquartier. Thiru hat 1987 angefangen im Team "Melawa&ldquo;, dessen Kapitän er war, später war er Kapitän der ersten "MYSA All Stars&ldquo;. Die Regeln von damals, gelten immer noch. Es gibt nicht nur Punkte für Siege in den MYSA-Ligen, sondern auch für Säuberungsaktionen im Slum, Aufforstung, für freiwillige Dienste, etwa ein Team trainieren, als Schiedsrichter ein Spiel leiten, Kurse geben in Sexual- und Gesundheitsaufklärung. Am Jahresende erhalten die 500 Punktbesten einen "Leadership Award&ldquo;, dotiert mit 100 US-Dollar, die für schulische Zwecke benutzt werden müssen. "Ich war zwölf, als ich zu MSYA kam&ldquo;, sagt Thiru, "ich habe früh gelernt, was soziale Verantwortung bedeutet.&ldquo; Zweimal war MYSA für den Friedensnobelpreis nominiert; 2000 war es das erste Projekt, das die Laureus Sport for Good Foundation unterstützte, die auch an einem nach dem Vorbild von MYSA gestalteten Programm im Sudan beteiligt ist.
 
Soziale Verantwortung übernehmen. Anführer werden. Vorbild sein. In Komarock sprechen alle davon. Zum Beispiel John Nditiru, ein Percussionist, der mit einem von Kenias berühmtesten Musikern, Eric Wainaina, spielte und in Norwegen und den USA studiert hat. Warum hat er seine Karriere eingetauscht mit der Veranstaltung von Konzerten, Tanz- und Theaterfestivals? "Ich bin ein Kind von MYSA, es sind meine Leute, es ist mein Land, wer soll ihnen helfen, wenn nicht ich? Wer das Leben anderer verbessern will, muss solidarisch sein.&ldquo; Maqulate Onyango, die verantwortlich ist für den Spielbetrieb der MYSA-Ligen, war 13 Jahre Voluntärin, hat als Schiedsrichterin und Trainerin fungiert. Sie sagt: "MYSA öffnet dir die Augen, es bringt dich als Mensch auf die nächste Stufe.&ldquo; Nur so, meint Elisha Abong&rsquo;o, "nur mit Hingabe können wir tun, was wir tun, du mußt Menschen lieben, sonst kannst du es nicht.&ldquo; 
 
Abong&rsquo;o, ein grosser Mann mit weicher Stimme kümmert sich um Kinder, die in Gefängnissen oder Erziehungsheimen landen. Er versucht, sie vor Gericht vor Haftstrafen zu bewahren und wieder bei ihren Familien unterzubringen. Wie Rodney Atemo, 14, dessen Vater tot ist, dessen Mutter ihn verstossen hat, weil ihr zweiter Ehemann nur seine biologischen Kinder akzeptierte. Fast immer werden in Mathare die Frauen unterdrückt, die Kinder für die Not und Hoffnungslosigkeit des Lebens verantwortlich gemacht. Als die Großmutter Rodney halb tot prügelte, lieft er weg, lebte fünf Jahre auf der Straße, lernte in einer Kinderbande zu stehlen. Durch Abong&rsquo;os Vermittlung kommt er inzwischen nach Komarock, spielt jeden Samstag Fußball, nennt sich "Rooney&ldquo;. Wie Wayne Rooney, sein Idol. Rodney hat wenig Talent, aber bei MYSA trifft er auf Gleichaltrige, deren Alltag nicht geprägt ist von Drogen und Diebstahl, mit denen er plaudern, albern sein kann, die ihm in der Bibliothek lesen bei- und Bücher nahebringen. Abong&rsquo;o: "MYSA gibt dir zuallererst das Gefühl, dass du irgendwo dazu gehörst.&ldquo; 
 
Zurück auf den Fußballplätzen über den Slums. Geschrei, Torjubel, staubig die Luft. Hinter einem der Tore steht Loise Wamaita, 22. Sie ist in Mathare aufgewachsen, litt unter Mangelernährung, Diarrhö, Atemstörungen und Schlaflosigkeit, weil sie neben den kokelnden Fässern der Schnapsbrenner wohnte. "Im Fernsehen zeigen sie jungen Menschen diese Seifenopern&ldquo;, sagt Wamaita, "in denen alle Geld haben, schöne Autos, schöne Kleider, alles ist möglich.&ldquo; In der Realität? "Ist nichts möglich.&ldquo; Wamaita hat keinen Job, obwohl sie einen der besten Abschlüsse ihrer Schulklasse hatte. Sie hat eine zweijährige Tochter, keinen Mann, lebt bei ihren Eltern, die in den Slums Brot verkaufen. Nun ist sie Chairwomen der Matare Zone, sorgt dafür, dass die Fußballplätze in Ordnung gehalten werden, kontrolliert, ob alle in Trikots antreten, notiert die Spielergebnisse. Nebenher leitet sie Säuberungstrupps in den Slums, spricht dabei mit den Kids über Verhütung, Geschlechtskrankheiten und HIV. "Ich möchte&ldquo;, sagt Wamaina, "dass ihnen erspart bleibt, was mir passiert ist.&ldquo;
 
Das Spiel der "Young Kings&ldquo; ist zuende. Wamaita holt das Ergebnis ein. 3:0. Zwei Tore von Steve Kimari, eines von Josphat Musa. Ihr Trainer lächelt. "Sie haben gekämpft, sie haben sich an meine Anweisungen gehalten&ldquo;, sagt Adan Mohammed, "sie wissen, dass sie der ruhmreichen Vergangenheit der &sbquo;Young Kings&ldquo; verpflichtet sind.&ldquo; Die "Young Kings&ldquo;, so Steve und Josphat, waren immer Champions. Chege, China, Baba heissen ihre Helden, alle früher bei den "Young Kings&ldquo; aktiv, oder Akumu, der aus Mathare kommt und jetzt in der ersten kenianischen Liga spielt. Wie die wollen sie werden. "MYSA ist ein Trittbrett&ldquo;, hatte Abong&rsquo;o gesagt, "niemand kann versprechen, dass du ein großer Fußballer wirst, aber was du bei MYSA lernst, nimmst du mit fürs Leben. Wenn du in das Elend von Mathare hinein geboren wirst, ist das deine einzige Chance.&ldquo;]]></description>
            <pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:14:39 +0100</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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        <item>
            <title><![CDATA[Im Rollstuhl aus der Verbannung]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2012-01-19.html</link>
            <description><![CDATA[Eine Landstrasse nahe Jodhpur, Rajasthan. Rostroter Fels,  Schotter, dürre Büsche. 52 Grad im Schatten, heiss der Wind, staubig die Luft. Erst ist es nur ein kleiner, dunkler Fleck über dem flimmernden Asphalt. Erst langsam erkennt man einen Mann auf einem dreirädrigen Gefährt. Der Mann trägt einen Helm und hämmert mit seinen bandagierten Händen in die Räder, hämmert, hämmert. Ein Mopedfahrer hält an und steht mit offenem Mund. Ein Mann ohne Beine? In einem grotesken Gefährt? Hier draußen? Schon schiesst er vorbei mit surrenden Speichen in seinem gelben Rollstuhl mit der Nummer 43 und der Aufschrift "Top End Eliminator OSR&ldquo;
 
Janak Singh, 29, dreht noch ein paar Runden, dann klettert er aus dem Rollstuhl, legt die knochigen, verkrüppelten Beine über Kreuz und erzählt seine Geschichte. Er ist drei, als er Fieber bekommt. Ein Doktor spritzt ein Medikament. Das Fieber geht zurück. Doch nun kann Janak seine Knie nicht mehr beugen. Polio ist damals in ländlichen Gebieten weit verbreitet, die Mehrzahl der mindestens 90 Millionen behinderten Inder leiden unter den Folgen von Kinderlähmung. Auch Janaks Beine verkümmern, bald kann er sich nur noch kriechend fortbewegen. Niemand im Dorf will mit ihm spielen, zu Familienfesten wird er nicht eingeladen. Man nennt ihn "Langdu&ldquo; oder "Khordia&ldquo;, Worte, die er nicht übersetzen will. "Behinderte&ldquo;, wird Sneh Gupta später sagen, "stehen in Indien noch unter den Unberührbaren, der niedrigsten Kaste.&ldquo;
 
Rajasthan im Nordwesten Indiens. Karges, strukturschwaches, von althergebrachten Traditionen geprägtes Land. In Rajasthan bleibt in sieben von zehn Jahren der Monsun aus. Bauern ernten bestenfalls einmal im Jahr. Das Leben ein endloser Kampf, begleitet von Dürren und immer wieder kehrenden Hungersnöten. In dieser Welt gelten Behinderte als wertlos. Jede Investititon in ihre Bildung wird als Verschwendung angesehen, weil ihnen niemand Arbeit geben würde. Man versteckt sie, sperrt sie ein, kettet sie an. Behinderte sind ein böses Omen, ein Fluch, bringen Unglück. So wie er, Janak Singh, Sohn eines mittellosen Bauern aus dem Dorf Sarecha am Rande der Thar-Wüste, in dem es keinen Strom und keine Kanalisation gibt. Wo die Menschen glauben, wenn Schwangere einen Behinderten berühren, bringen sie einen Krüppel zur Welt. Und die Kakteen vor ihren Hütten sind für sie Wiedergeburten verlorener Seelen, die für die Verfehlungen früherer Leben büßen.
 
1991. Der Universitätsprofessor Dr. Narayan Singh, der bereits ein Entzugsprogramm für Opiumabhängige leitet, gründet in Manaklao, 28 Kilometer nördlich von Jodhpur, eine Schule für Behinderte: Sucheta Kriplani Shiksha Niketan (SKSN). Die erste Klasse besteht aus 20 Jungs, die unter einem Baum unterrichtet werden, in einem Zelt schlafen, im Freien essen und keine Toilette haben. Zwangzig Jahre später besteht SKSN aus einem Dutzend grau und rot bemalter, klobiger Flachbauten samt Tempel, Sportplatz und Gemüsegarten. 500 Jungen und Mädchen im Alter von fünf bis 18 Jahren werden unterrichtet und beherbergt. Es gibt 14 Klassen, 28 Schlafräume für Jungs, 22 für Mädchen, zwei Küchen, Workshops für Metallverarbeitung, Schneiderei und Weben. 
 
Geleitet wird die Schule von Dr. Bairoon Singh Bhati, Nayramans ältestem Sohn. Mister B., wie ihn alle nennen, der Sozialarbeit studiert hat, verzichtete für SKSN auf eine lukrative Karriere im Staatdienst. Nun muss er pausenlos um Spenden kämpfen. Die Regierung Rajasthans trägt nur 80 Prozent der Gehälter der Lehrer, zahlt etwa 12 Euro monatlich pro Kind für Verpflegung, Kleidung, Medizin und Energiekosten. Nicht genug. "Ohne Menschen wie Karin&ldquo;, so Mr. B., "wären wir verloren.&ldquo; Über seinem Schreibtisch hängt ein Bild von ihr, gleich neben dem einer hinduistischen Gottheit: Karin Demuth, die 1996 eine Dokumentation über SKSN im Fernsehen sah und das Projekt seither mit ihrer Indienhilfe e.V unterstützt. Das Geld für den erste Wohn- und Schulgebäude kam von Demuth, die das Bayerische Fernsehen überzeugte, in der Sendung "Sternstunden&ldquo; zu berichten; 100000 Euro Spenden kamen dadurch zusammen.
 
Mr. B., 37, ist  ein grosser, imposanter Mann, das lange Haar und der buschige Schnurrbart von grauen grauen Strähnen durchzogen. Er hat bei SKSN von Beginn an großen Wert auf körperliche Ertüchtigung gelegt. Praktiziert wurden neben Kricket zunächst Kabbadi und Malkhamb, eine Mischung aus Akrobatik und Kampfsport. Bis eine Freundin von Mr. B., die Filmproduzentin Sneh Gupta, 2003 eine vermeintlich absurde Idee hatte. Warum nicht Behinderte mit Nicht-Behinderten Sport treiben lassen? Gupta: "So können beide Seiten soziale Barrieren abbauen, das Potenzial und die Grenzen ihres Körpers neu entdecken, sie können Verständnis und Respekt füreinander entwickeln, Freunde werden.&ldquo; 2004 startete Gupta in Manaklao die Indian Mixed Ability Group Events (IMAGE), die seit 2005 von der Laureus Sport for Good Foundation unterstützt werden.
 
Neun Uhr morgens. Morgengymnastik im Schulhof. Die Schüler der SKSN tragen graue Hosen, hellgraue Hemden. Die Schüler in rot-gelben Uniformen kommen von der staatlichen Schule der angrenzenden Dörfer. Hände hoch, Hände vor, Hände zur Seite. Behinderte klettern ein Seil und einen Pfahl nach oben. In einer Ecke des Schulhofs beginnen Behinderte und Nicht-Behinderte ein Volleyballspiel, in einer anderen spielen sie Kabbadi, dessen Ziel es ist, gegnerische Spieler zu fangen und zu Fall zu bringen. Im Gemeinschaftssaal Tischtennis. Der Junge mit Krücke gewinnt. Kuldeepsingh, 17, der nicht behindert ist und seit zwei Jahren zu den IMAGE-Terminen kommt, sagt: "Die Behinderten sind harte Arbeiter, total enthusiastisch, ihre Willenskraft ist beeindruckend.&ldquo; Amar, 17, ein Opfer von Polio auch er, meint: "Erst sagen sie: &sbquo;Hey, ihr könnt nichts!&rsquo; Dann zeigen wir ihnen, dass wir einiges besser können als sie.&ldquo;
 
Janak Singh, der Kricket liebt, kam 2002 nach Manaklao. In seinem Dorf verfolgte er die Matches stundenlang von der Tribüne aus. Alleine. Verspottet von den Spielern. Nun endlich durfte er mitmachen. Nicht nur beim Kricket. "Ich habe die Welt plötzlich mit anderen Augen gesehen&ldquo;, sagt Janak, "jeder hier hat eine Behinderung, plötzlich war ich nicht mehr das einzige Wrack der Welt.&ldquo; Wenige Wochen später nahm ihn Mr. B. als einen von zehn Schülern mit zu den Mini Games in London, einer kleineren Version der Paralympics. Janak gewann Gold in fünf Wettbewerben. Als SNSK 2005 und 2006 die Indi Ability Games veranstaltete, eine Kopie der Mini Games, war Janak SKSNs Teamkapitän. "Wir brauchen mehr solcher Events&ldquo;, sagt Tanni Grey-Thompson, Mitglied der Laureus Academy und elfmalige Goldmedaillengewinnerin bei Paralympics: "Wenn Behinderte Sport treiben, können sie sich und der Gesellschaft beweisen, dass sie konstruktiv, produktiv und erfolgreich sein können.&ldquo;
 
Über Janak lachen sie schon lange nicht mehr. "Früher war er scheu, verängstigt&ldquo;, erzählt sein Bruder Bhom, "jetzt nicht mehr, er war schon dreimal in London, die meisten Menschen aus unserem Dorf sind nicht mal über Jodhpur hinaus gekommen.&ldquo; Längst wird Janak von Verwandten und Nachbarn eingeladen. Und wenn es nach Mr. B. geht, könnte er schon bald ein Nationalheld sein. Obwohl er erst seit Februar mit einem wettkampftauglichen Rollstuhl trainiert, belegte er im Mai bei den britischen Meisterschaften Platz zwei über 400 Meter und Platz drei über 100, 200 und 5000 Meter. Nächstes Ziel: die Paralympics 2012 in London. Dafür trainert er täglich fünf Stunden in sengender Sonne auf der Landstraße. Dafür quält er sich täglich vier Stunden im Kraftraum. Mr. B. sagt: "Jeder, der etwas von der Materie versteht und ihn sieht, sagt: &sbquo;Was für ein phänomenales Talent.&rsquo;&ldquo;
 
Das Problem ist ein anderes. Um professionell trainieren zu können, bräuchte Janak einen Trainer, einen massgefertigten Rollstuhl, müsste Wettkämpfe bestreiten, die überwiegend in Europa, USA und Australien stattfinden. Alleine ein Paar Handschuhe kosten umgerechnet 100 Euro, ein Satz Reifen mindestens das Doppelte. Mr. B. hat das Geld nicht. Sneh kommt mit ihren 20000 Euro von Laureus schon lange nicht mehr zurecht, inzwischen gibt es IMAGE an 18 Schulen für Behinderte in Rajasthan. Staatliche Sportförderung? Nicht hier. Indien ist das Land, das pro Einwohner (1,1 Milliarden) die wenigsten olymischen Medaillen (20 seit 1900) gewonnen hat, und das obwohl die Hälfte der Bevölkerung unter 25 ist. 
 
Mr. B. hat es ausgerechnet. Umgerechnet 70000 Euro bräuchte Janak in den kommenden zwölf Monaten für Reisen, Unterkunft, Material. "Man muss sich nur vorstellen, was das für ein Symbol für das Land wäre&ldquo;, sagt Mr. B., "ein Behinderter aus Nirgendwo gewinnt Gold für Indien, es könnte das Denken des ganzen Landes verändern.&ldquo;]]></description>
            <pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:09:32 +0100</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Ein Boxring voller Sieger]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2012-01-18.html</link>
            <description><![CDATA[Jeder hat seine Geschichte. Ali, Mohammed und Nebojscha, Kinder von Migranten, die aufwuchsen in Berlin-Neukölln, könnten ihre jetzt erzählen. Sie könnten erzählen, wie das Leben auf der Straße funktioniert, wie sie reingezogen wurden in die Probleme und Tumulte des Rollberg-Viertels; wie sie um Aufmerksamkeit und Respekt buhlten, Mitläufer wurden in ihrem Kiez, in dem die Kids unterteilt werden in "Checker&ldquo; und "Loser&ldquo; und wenig dazwischen. Täter und Opfer. Sie könnten erzählen, wie es zu den Schlägereien kam, den Anzeigen wegen Diebstahl und gefährlicher Körperverletzung, von von der Brutalität, mit der sich die Kids begegnen. Psychoterror, Erniedrigung, Faust in die Fresse.
 
Ali Faour, Mohammed El-Mosleh und Nebojscha Radosavljevíc sind Kumpel. Ali und Mohammed, beide 17, beide libanesisch-arabischer Herkunft, sind miteinander aufgewachsen, Nebojscha, 19, den alle Nebo nennen, kennen sie seit fünf Jahren. Gerne gehen sie zusammen ins Café und spielen Karten oder sie sitzen am PC, spielen Autorennen auf Video, gucken You Tube, texten auf Facebook. Ali sagt: "Wir versuchen Spaß zu haben.&ldquo; Heute sitzen sie auf einer Bank in einer alten Sporthalle. Kahle Wände, Sandsäcke, hinten in der Ecke ein Boxring. Ali sagt: "Weißt du, Araber, Türke oder Serbe wie Nebo &ndash; bei uns spielt das keine Rolle, wenn du Herz hast, hast du Herz.&ldquo; Mohammed sagt: "Wenn du keine Freund hast, bist du ein Nichts.&ldquo; Hört sich pathetisch an, ist aber ernst gemeint. Ihre Geschichte erzählen sie trotzdem nicht.
 
Neue Krugallee 219, Stadtteil Treptow. Der Coach kommt. Kräftiger Typ, angenehm weiche Stimme. Erste Frage: "Wer von euch fastet?&ldquo; Es ist der 10. August, die zweite Woche des Ramadan. Elf Jungs sind da, acht heben die Hand. "Okay&ldquo;, sagt der Coach, "wenn euch schlecht wird, geht ihr raus und spült den Mund mit Wasser aus.&ldquo; Dann geht es los. Warmlaufen, Seilspringen, an die Sandsäcke. Später Pratzentrainig. Zum Abschluß Gymnastik. Für die Rückenmuskulatur. "Hört auf zu quatschen&ldquo;, bellt der Coach: "Grundübung hier heisst Disziplin, also Klappe halten und Zuhören!&ldquo; Der Coach fordert: "Kommt, hoch, hoch, kommt schon!&ldquo; Er korrigiert: "Nicht ins Hohlkreuz fallen!&ldquo; Er sagt: "Los, los, Gesäß anspannen!&ldquo; Gesäß? Fragt einer: "Was&rsquo;n das.&ldquo; Coach: "Gesäß ist dein Arsch.&ldquo;
 
Er heisst Thomas Jansen, er leitet "Kick im Boxring&ldquo;, Teil des Berliner Kick-Projekt, das vom Senat in Zusammenarbeit mit der Polizei und dem Landessportbund betrieben wird. Jugendliche aus sozial benachteiligten Stadtteilen machen Sport. Damit sie weg sind von der Straße, Regeln kennenlernen, Werte wie Fairness, Respekt, Toleranz entdecken, die Finger von Drogen lassen. Damit sie nicht, so Jansen, "auf dumme Gedanken kommen&ldquo;. Klassische Kriminalprävention. Wenngleich Jansen "viel Überzeugungsarbeit leisten musste&ldquo;, um die Polizei zu überzeugen, dass die auch mit Boxen erreicht werden kann: "Die sagten: &sbquo;Jetzt werden die zu Schlägern ausgebildet, mit denen wir eh schon Probleme haben&rsquo;.&ldquo; Das war 2007. Inzwischen hat Kick im Boxring vier Stützpunkte in Berlin; insgesamt werden 250 Kinder und Jugendliche betreut, unterstützt von der Laureus Sport for Good Foundation und deren Botschaftern Vitali und Wladimir Klitschko.
 
Jansen war Boxer. Talentierter Amateur, Weltergewicht, Berliner Meister, norddeutscher Meister, nur drei verlorene Kämpfe. Als Profi reichte es er nur noch zu zwei Siegen. "Ich hab nicht dafür gelebt&ldquo;, sagt Jansen, "falsche Kreise, Verträge in der Kneipe unterschrieben und so weiter.&ldquo; Daran muss er immer denken, wenn er junge Leute betreut, zumal Kinder von Zuwanderern, die besonders gefährdet seien, auf die schiefe Bahn zu geraten: "Die wachsen auf mit Angst: vor der Gesellschaft, der Bürokratie, unserer Kultur. Ihre Reaktion ist Gewalt, weil Gewalt ein Gefühl von Stärke, von Macht produziert.&ldquo; Was Boxen damit zu tun hat? "Beim Boxen können sie ihre Aggressionen auf gesunde Art abarbeiten, ein gutes Gefühl von Stärke aufbauen, Boxen zwingt dich zu Eigenverantwortung. Wie gehe ich mit Widerstand um, wie mit Herausforderungen? Laufe ich weg oder stelle ich mich? Wenn du dich in Neukölln rumtreibst, wie Ali, Mohammed oder Nebo, dann fragst du dich das täglich.&ldquo;
 
Neukölln, 8. Berliner Verwaltungsbezirk, 312000 Einwohner aus 165 Nationen. 38 Prozent der Bewohner, 60 Prozent der Jugendlichen sind nicht deutscher Herkunft. Jeder Vierte ist arbeitslos. Jedes zweite Baby wächst in einem Hartz-IV-Haushalt auf. An den Hauptschulen fehlen 25 Prozent der Schüler mehr als 21 Tage im Jahr. Das Neuköllner Jobcenter hat die niedrigste Vermittlungsquote Deutschlands. Es gibt zu wenig Ärzte, dafür Wachdienste an Schulen. Gemessen an seinen Einwohnern hat Neukölln die wenigsten Kindertagesstätten, Jugend- und Seniorenheime in Berlin. Zusammen ergibt das ein katastrophales Image. "Neukölln&ldquo;, schreibt Wikipedia, "wird immer wieder als prominentes Beispiel für ein ganzes Bündel sozialer Problemsituationen genannt.&ldquo; 
 
Neukölln ist längst Synonym für ein urbanes Desaster. Bildungsferne. Jugendgewalt. Kriminalität. Parallelgesellschaft. Das gilt primär für den Rollberg-Kiez, im Norden des Stadttteils, zwischen Hermann- und Karl-Marx-Straße, gelegen, wo sich Gründerzeitarchitektur mit Wirtschaftswunderbeton paart. Wo zwei Drittel der Bewohner Zuwanderer sind, Drogenhandel und Kriminalität grassiert. Wo arabische und türkische Familienklans ganze Straßenzüge regieren, wo sich Jugendbanden bekriegen, die sich Arabian Gangster Boys oder Neuköllner Ghetto Boys nennen und bei denen Happy Slapping zum guten Ton gehört. Zuschlagen ist cool. Wer am härtesten zuschlägt, ist der Coolste. Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky sagte einmal angesichts dieser Verhältnisse: "Multikulti in Deutschland ist gescheitert.&ldquo;
 
In Neukölln sind sie groß geworden. Ali in einer Familie mit sechs Geschwistern, Vater arbeitslos, Mutter Hausfrau, in vier Zimmern, noch heute lebt er mit seinen vier Brüdern, die 14 bis 19 sind, in einem Raum: "Klar, da ist immer Krach.&ldquo; Mohammed hat sieben Geschwister, ein älterer Bruder hat ihn mal verprügelt, nur weil er ihn mit einer Zigarette erwischte. "Auf der Straße ist ständig Stress, Alarm&ldquo;, erzählt Nebo, "neulich hatte ich wieder einen vor mir, der das Messer zog.&ldquo; Kein Freiraum und Langeweile zu Hause, Machogehabe und Gewalt auf der Straße. So wäre das bis heute, hätten sie nicht von Kick im Boxring erfahren, dessen Stützpunkt in der Halle der Neuköllner Sportfreunde, Oderstraße 182. Seither trainieren sie dreimal pro Woche. "Boxen&ldquo;, sagt Ali, "war unsere Rettung.&ldquo; Wenn man Mohammed fragt, was er daran möge, sagt er: "Alles: den Schweiß, den Schmerz, den Wettkampf, die Siege, das Training, einfach alles.&ldquo; Sechs Kämpfe hat er bereits bestritten, sechs gewonnen, jetzt will er Profi werden. Ali: "Mohammed glaubt an sich, der schafft das.&ldquo;
 
Eigenverantwortung, Engagement, Selbstbewusstsein. So einfach ist das. Man muss sie nur beobachten in Treptow, wo Jansen jährlich ein zweiwöchiges Sommercamp veranstaltet. Junge, gepflegte Männer, die pünktlich kommen, sich artig vorstellen. Die sich im Training gegenseitig motivieren, coachen, Vorbilder für die Trainingsgruppe sind. Jansen erzählt: "Als sie kamen, waren sie nur wild, jedes Sparring war Krieg.&ldquo; Viel Wut, viel Kraft, keine Kontrolle. Ali setzte sich bei einen seiner ersten Kämpfe auf seinen Gegner und traktierte ihn mit Hieben. Weil er vorher mit fairen Mitteln keine Chance hatte. Jansen erkundigte sich, fand heraus, dass Ali kurz vorher wegen Diebstahls verhaftet worden war und "überall Stress hatte: in der Familie, in der Schule&ldquo;.Jansen vermittelte beim Vater, bei der Polizei. Ali sagt: "Thomas redet nicht nur, Thomas macht, er hilft auch bei Jobsuche, berät uns bei Ausbildungsfragen.&ldquo; Und er kümmert sich auch um Mohammeds sportliche Ambitionen. Jansen: "Der soll das langsam angehen, bloß nicht verheizen.&ldquo; 
 
"Sie zu beurteilen wie ein Oberlehrer&ldquo;, sagt Jansen, "bringt dich aber nicht weiter, du musst zuhören, über eigene Erfahrungen sprechen, dann erreicht man sie. Dann hören sie auf, die Schule zu schwänzen, fangen an, ihre Hausaufgaben zu erledigen, sich Ziele zu setzen im Boxen wie im Leben. Ali hat beschlossen, das Abitur zu machen und später BWL zu studieren. Nebo fängt in wenigen Tagen eine Ausbildung bei der Telekom an. Mohammed sucht noch eine Lehrstelle, arbeitet aber für Jansen als Honorartrainer: "Damit er lernt, dass nicht nur Nehmen zählt, sondern auch Geben.&ldquo; Hoffnungslosigkeit, Frust, Rumhängen und Ärger machen? Ali: "Das war früher.&ldquo; Deshalb erzählen sie ihre Geschichte nicht gerne. Nicht, was war, zählt, sondern was ist. Das macht sie stolz.]]></description>
            <pubDate>Wed, 18 Jan 2012 10:43:01 +0100</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Längstes Skirennen der Welt: 30.000 Euro für die Laureus Stiftung]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2012-01-14.html</link>
            <description><![CDATA[30.000 Euro &ndash; diese stolze Spendensumme wurde im Rahmen des legendären Skirennens "Der Weiße Ring&ldquo; am 14. Januar 2012 an Laureus gespendet. Zahlreiche Sportler und Prominente starteten in drei Teams zugunsten der Laureus Stiftung.
 
Am 14. Januar 2012 fand zum bereits siebten Mal der &ldquo;Weiße Ring&ldquo;, das längste Skirennen der Welt, statt. Rund 1.000 Teilnehmer absolvierten die 5.500 Höhenmeter und 22 Pistenkilometer &ndash; darunter auch ein Laureus Team. Unter der Leitung von Teammanager und Laureus Academy Mitglied Boris Becker fuhren Laureus Botschafter Stefan Blöcher, die beiden ehemaligen Tennis-Profis Eric Jelen und Charly Steeb sowie die Vize-Abfahrtsweltmeisterin von 1985, Katharina Gutensohn, für den guten Zweck. 
 
Auch Team Tiroler Nussöl/Mercedes-Benz und Team Aurelio mit Laureus Botschafterin Christa Kinshofer waren zugunsten der Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich auf der Rennstrecke unterwegs. Insgesamt kamen im Rahmen des längsten Skirennens der Welt durch verschiedene Fundraisingmaßnahmen 30.000 Euro für die Laureus Stiftung zusammen. Hermann Fercher, Tourismusdirektor von Lech Zürs, überreichte vor Ort einen Scheck über 10.000 Euro an die anwesenden Laureus Botschafter. Das Team Tiroler Nussöl/Mercedes-Benz war bereits zum zweiten Mal zugunsten der Laureus Sport for Good Stiftung dabei und spendete erneut 20.000 Euro. 
 
"Es ist großartig, dass sich die Skiregion Lech Zürs dem guten Zweck verschreibt und die Laureus Stiftung durch diese großzügige Spende tatkräftig unterstützt. Seit der Gründung der Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland konnten wir bereits über 30.000 sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche durch Sportprojekte unterstützen. Seit 2009 sind wir auch hier in Österreich aktiv, seit vergangenem Jahr mit dem Skiprojekt Laureus Schneetiger. Auch hier gibt es einiges zu tun, deshalb freue ich mich ganz besonders über das Engagement von Lech Zürs&ldquo;, bedankte sich Laureus Academy Mitglied Boris Becker.
 
Bereits am Vorabend wurde das Hotel Aurelio zum offiziellen Home of Laureus Sport for Good Austria ernannt. Pro Zimmer und Gastaufenthalt spendet das Luxus-Hotel künftig 50 Euro an die Laureus Stiftung. Außerdem sind weitere Fundraising-Maßnahmen und Charity-Events zugunsten von Laureus geplant. Die Skiregion Lech Zürs ist bereits seit 2009 offizieller Partner der Laureus Stiftung.
 
"Enge Kooperationen wie diese sind für unsere Laureus Sport for Good Stiftung von großer Bedeutung. Wir freuen uns, dass uns mit der Skiregion Lech Zürs und dem Hotel Aurelio nun zwei so starke Partner unterstützen&ldquo;, erklärt Stefanie Möllenkamp, Geschäftsführerin der Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich.]]></description>
            <pubDate>Tue, 17 Jan 2012 16:47:20 +0100</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Weihnachtsturnier der Kicking Girls]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-12-19.html</link>
            <description><![CDATA[Erschöpft, aber glücklich: Für die Kicking Girls des Hamburger Standortes gab es zum Jahrsende ein ganz besonderes Highlight, das erste große Kicking-Girls-Weihnachtsturnier. 
 
Elf der aktuell 14 Schul-AGs nahmen an dem Wettkampf in der Verbandssporthalle des HFVs teil. Neben dem Turnier, das der Senator  der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, Detlef Scheele, eröffnete, gab es für die Fußballmädchen die Möglichkeit, an drei Technikstationen Punkte zu sammeln. Zur Belohnung erhielten die Kids Sachpreise, bei einem Fußballquiz wurden zudem drei Riesen-Teddybären verlost.
 
Kids, AG-Leiter, Trainer und Betreuer waren mit dem vollen Erfolg des ersten Weihnachtsturnieres rundum zufrieden &ndash; und freuen sich nach einer ruhigen Weihnachtszeit auf die nächsten Events der Kicking Girls.]]></description>
            <pubDate>Mon, 19 Dec 2011 14:28:19 +0100</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Sebastian Vettel, Dirk Nowitzki, Maria Höfl-Riesch und Philip Köster für Laureus World Sports Awards 2012 nominiert]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-12-15.html</link>
            <description><![CDATA[In gleich vier Kategorien haben deutsche Sportler die Chance, einen der begehrten Laureus World Sports Awards zu gewinnen. Mit insgesamt sechs Nominierungen belohnten ausgewählte Journalisten aus 150 Ländern die beeindruckenden Leistungen von Sebastian Vettel, Dirk Nowitzki, Maria Höfl-Riesch und Philip Köster.
 
Sebastian Vettel, jüngster Doppelweltmeister in der Formel 1 und elffacher Grand Prix Sieger in der diesjährigen Saison, und das "German Wunderkind&ldquo;, Dirk Nowitzki, wurden für die Kategorie "Laureus World Sportsman of the Year&ldquo; nominiert. Der deutsche NBA-Star hatte seine Dallas Mavericks 2011 zum NBA-Meistertitel geführt und wurde für seine Leistung mit dem NBA Finals MVP Award für den wertvollsten Spieler der Finalserie ausgezeichnet. Konkurrenz bekommen die beiden deutschen Ausnahmesportler von keinen Geringeren als dem jamaikanischen Sprintwunder Usain Bolt, Serbiens Tennis-Ass Novak Djokovic, dem australischen Radsportler Cadel Evans und Argentiniens Fußball-Star Lionel Messi.
 
Bei den Damen hat es die überragende Skirennläuferin Maria Höfl-Riesch nach dem Gewinn des Ski-Gesamtweltcups der vergangenen Saison in der Kategorie "Laureus World Sportswoman of the Year&ldquo; auf die Liste der Nominierten geschafft. Sie tritt unter anderem gegen die beeindruckenden sportlichen Leistungen der tschechischen Tennisspielerin Petra Kvitova, Japans Fußballerin Homare Sawa und der US-amerikanischen Leichtathletin Carmelita Jeter an.
 
Sebastian Vettel und Dirk Nowitzki sind doppelt nominiert, denn ihre Teams Red Bull und die Dallas Mavericks stehen in der engeren Auswahl für das "Laureus World Team of the Year&ldquo;. 2011 gewann der österreichische Rennstall Red Bull mit seinen Top-Fahrern Sebastian Vettel und Mark Webber zum zweiten Mal in Folge den Konstrukteurs-Titel. Konkurrenz in dieser Kategorie kommt unter anderem vom Champions-League-Sieger FC Barcelona, dem neuseeländische Rugby-WM-Team und der japanischen Fußballnationalmannschaft der Frauen.
 
Auf die Liste der Nominierten hat es auch der deutsche Sportler Philip Köster geschafft. Das erst 17-jährige Ausnahmetalent gewann 2011 den Weltmeister-Titel im Windsurfen und wurde für diese beeindruckende Leistung für die Kategorie "Laureus Action Sportsperson of the Year&ldquo; nominiert. Er wandelt damit auf den Spuren des legendären Kelly Slater, der diesen Preis bereits dreimal gewonnen hat und in diesem Jahr erneut nominiert ist.
 
Die Laureus World Sports Awards, die für die besten sportlichen Leistungen im Jahr 2011 vergeben werden, gelten als die angesehensten internationalen Auszeichnungen in der Welt des Sports. Die Gewinner werden nun von der Laureus World Sports Academy, einer hochkarätigen Jury aus 47 der besten Sportlerinnen und Sportler aller Zeiten, gewählt. 
 
Zu den Gewinnern in den vergangenen Jahren gehören unter anderem Verena Bentele, Jenson Button, Roger Federer, Sir Alex Ferguson, Lewis Hamilton, Justine Henin, Kelly Holmes, Martin Kaymer, Rafael Nadal, Sir Steve Redgrave, Ronaldo, Michael Schumacher, Kelly Slater, Serena Williams und Zinedine Zidane. 
 
Die Einnahmen aus den Laureus World Sports Awards kommen direkt der Laureus Sport for Good Stiftung zugute und stellen die Grundlage für die Arbeit der Stiftung dar, die seit ihrer Gründung weltweit 89 sportbezogene Sozialprojekte unterstützt, mit denen das Leben von mehr als 1,5 Millionen junger Menschen verbessert wurde. 
 
 
Die vollständige Liste der Nominierten für die Laureus World Sports Awards 2012 lautet:
 
Laureus World Sportsman of the Year
Usain Bolt (Jamaika) Leichtathletik &ndash; gewann zweimal WM-Gold in Daegu
Novak Djokovic (Serbien) Tennis &ndash; drei Grand Slam-Siege: Australian Open, Wimbledon, US Open
Cadel Evans (Australien) Radsport &ndash; gewann die Tour de France
Lionel Messi (Argentinien) Fußball &ndash; Star des FC Barcelona: er erzielte in der Saison 2010/11 53 Tore 
Dirk Nowitzki (Deutschland) Basketball &ndash; erster Europäer, der MVP der NBA-Finals wurde
Sebastian Vettel (Deutschland) Motorsport &ndash; wurde mit 24 Jahren jüngster Doppelweltmeister
 
Laureus World Sportswoman of the Year
Vivian Cheruiyot (Kenia) Leichtathletik &ndash; dreimalige Weltmeisterin (5km, 10km, Crosslauf)
Maria Höfl-Riesch (Deutschland) Ski alpin &ndash; Siegerin des Gesamt-Weltcups 2010/11 
Carmelita Jeter (USA) Leichtathletik &ndash; gewann zweimal WM-Gold (100m und 4 x 100m Staffel)
Petra Kvitova (Tschechien) Tennis &ndash; gewann Wimbledon und die WTA Tour Championships
Homare Sawa (Japan) Fußball &ndash; Goldener Ball und Goldener Schuh bei der WM 2011
Yani Tseng (Taiwan) Golf &ndash; gewann mit 22 Jahren zwei Major-Turniere
 
Laureus World Team of the Year
All Blacks (Neuseeland) Rugby &ndash; gewannen 2011 die Heim-WM
FC Barcelona (Spanien) Fußball &ndash; Championsleague-Sieger und Sieger in der Primera Division
Dallas Mavericks (USA) Basketball &ndash; gewannen ihre erste NBA-Meisterschaft
England Cricket Team &ndash; wurde 2011 die Nummer eins
Japan Frauen Fußball Team &ndash; gewann als erstes asiatisches Team die Fußball-WM
Red Bull (Österreich) Motorsport &ndash; gewann zum zweiten Mal in Folge die Konstrukteurs-WM
 
Laureus World Breakthrough of the Year
Yohan Blake (Jamaika) Leichtathletik &ndash; gewann mit 21 Jahren WM-Gold über die 100 Meter 
Mo Farah (UK) Leichtathletik &ndash; gewann WM-Gold über die 5.000 Meter
Petra Kvitova (Tschechien) Tennis &ndash; gewann mit 21 Jahren in Wimbledon ihren ersten Grand Slam
Rory McIlroy (UK) Golf &ndash; gewann mit 22 Jahren sein erstes Major-Turnier, die US Open 
Li Na (China) Tennis &ndash; gewann als erste Chinesin einen Grand Slam, die French Open
Oscar Pistorius (Südafrika) Leichtathletik &ndash; gewann als erster Behindertensportler eine Medaille bei der WM der Nicht-Behinderten 
 
Laureus World Comeback of the Year
Eric Abidal (Frankreich) Fußball &ndash;gewann nach Krebserkrankung mit dem FC Barcelona die Champions League 
Darren Clarke (UK) Golf &ndash; gewann nach einer Krise The Open Championships
Crusaders (Neuseeland) Rugby &ndash; erreichten trotz des Christchurch-Erdbebens das Super-15-Finale
Sergio Garcia (Spanien) Golf &ndash; gewann nach drei Jahren ohne Sieg zwei Turniere der European Tour
Liu Xiang (China) Leichtathletik&ndash; gewann nach der Enttäuschung von 2008 WM-Silber 
Queensland Reds (Australien) Rugby &ndash; gewannen die Super-15 trotz Überschwemmungen in Queensland
 
Laureus World Sportsperson of the Year with a Disability
Daniel Dias (Brasilien) Schwimmen &ndash; gewann in elf Wettbewerben der Parapan Games elfmal Gold 
Terezinha Guilhermina (Brasilien) Leichtathletik &ndash; gewann viermal Gold bei den IPC World Championships
Oscar Pistorius (Südafrika) Leichtathletik &ndash; gewann als erster Behindertensportler eine Medaille bei der WM der Nicht-Behinderten Esther Vergeer (Niederlande) Rollstuhl-Tennis &ndash; im Einzel seit mehr als acht Jahren ungeschlagen
David Weir (UK) Rollstuhl-Leichtathletik &ndash; gewann dreimal Gold bei den IPC World Championships
Irek Zaripov (Russland) Ski nordisch &ndash; gewann sechsmal Gold bei den IPC World Skiing Championships
 
Laureus World Action Sportsperson of the Year
Jamie Bestwick (UK) BMX &ndash; gewann nach einem Schädelbasisbruch das fünfte X-Game-Gold in Folge
Philip Köster (Deutschland) Windsurfen &ndash; wurde mit 17 Jahren Weltmeister
Carissa Moore (USA) Surfen &ndash; wurde mit 19 Jahren die jüngste Weltmeisterin       
Travis Rice (USA) Snowboarden &ndash; stürzt sich die furchteinflößendsten Hänge dieser Welt hinab
Kelly Slater (USA) Surfen &ndash; wurde mit 39 Jahren zum elften Mal Weltmeister       
Shaun White (USA) Skateboarden/Snowboarden &ndash; gewann Gold bei den Winter und Sommer X Games]]></description>
            <pubDate>Thu, 15 Dec 2011 13:02:25 +0100</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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        <item>
            <title><![CDATA[Vettel, Nowitzki und Höfl-Riesch &ndash; beste Chancen zur Nominierung für die Laureus World Sports Awards 2012 am 6. Februar]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-12-05.html</link>
            <description><![CDATA[Zwei der größten Sportler Deutschlands müssen sich nur noch bis zum 15. Dezember 2011 gedulden, bis sie erfahren, ob sie für einen der prestigeträchtigen Laureus World Sports Awards 2012 nominiert wurden.
 
Sebastian Vettel, jüngster Doppelweltmeister in der Formel 1 und elffacher Grand Prix Sieger in der diesjährigen Saison, und das "German Wunderkind&ldquo;, Dirk Nowitzki, gelten als aussichtsreiche Kandidaten für eine Nominierung in der Kategorie "Laureus World Sportsman of the Year&ldquo;-Award. Der deutsche NBA-Star hatte seine Dallas Mavericks 2011 zum NBA-Meistertitel geführt und wurde für seine Leistung mit dem NBA Finals MVP Award für den wertvollsten Spieler der Finalserie ausgezeichnet.
 
Auch Box-Weltmeister und Wahl-Hamburger Wladimir Klitschko (Ukraine) hat 2011 für einen großen Sportmoment gesorgt, als er seine Gürtel der IBF, WBO und IBO mit David Hayes WM-Gürtel der WBA vereinigte. Starke Konkurrenz kommt in dieser Kategorie vom serbischen Tennis-Star Novak Djokovic, Argentiniens Fußballer Lionel Messi und den beiden Radsportlern Mark Cavendish und Cadel Evans. 
 
Nach dem Gewinn des Gesamtweltcups der Saison 2010/2011 darf die überragende Skirennläuferin Maria Höfl-Riesch in der Kategorie "Laureus World Sportswoman of the Year&ldquo; auf eine Nominierung hoffen. Sie tritt unter anderem gegen die beeindruckenden sportlichen Leistungen der norwegischen Skilangläuferin Marit Björgen, der tschechischen Tennisspielerin Petra Kvitova, Japans Fußballerin Homare Sawa und der US-amerikanischen Schwimmerin Rebecca Soni an.
 
Gut im Rennen liegt auch das österreichische Formel-1-Team Red Bull in der Kategorie "Laureus World Team of the Year&ldquo;. 2011 gewann der Rennstall mit seinen Top-Fahrern Sebastian Vettel und Mark Webber zum zweiten Mal in Folge den Konstrukteurs-Titel. Weitere Favoriten auf eine Nominierung in dieser Kategorie sind der Champions-League-Sieger FC Barcelona, das neuseeländische Rugby-WM-Team, Stanley-Cup-Gewinner Boston Bruins, NBA-Meister Dallas Mavericks, die französischen Handball-Weltmeister und die japanische Fußballnationalmannschaft der Frauen.
 
Die Laureus World Sports Awards, die für die besten sportlichen Leistungen im Jahr 2011 vergeben werden, gelten als die angesehensten internationalen Auszeichnungen in der Welt des Sports. Die Namen der je sechs Kandidaten in den sieben Kategorien werden am 15. Dezember in London und Deutschland bekanntgegeben. 
 
Die Gewinner der Laureus World Sports Awards werden in einem zweistufigen Abstimmungsverfahren ermittelt. Zunächst wird anhand der Stimmen des Selection Panels (Nominierungskomitee), das sich aus führenden Redakteuren, Print- und Fernsehjournalisten der Sportwelt aus über 150 Länder zusammensetzt, eine Auswahlliste mit sechs Kandidaten in verschiedenen Kategorien erstellt: "Laureus World Sportsman of the Year&ldquo;, "Laureus World Sportswoman of the Year&ldquo;, "Laureus World Team of the Year&ldquo;, "Laureus World Breakthrough of the Year&ldquo; und "Laureus World Comeback of the Year&ldquo;. 
 
Die Gewinner werden anschließend von der Laureus World Sports Academy, einer hochkarätigen Jury aus 47 der besten Sportlerinnen und Sportler aller Zeiten, gewählt. Die Mitglieder der Laureus Academy vergeben darüber hinaus den &ldquo;Laureus World Sportsperson of the Year with a Disability Award&rdquo; sowie den &ldquo;Laureus World Action Sportsperson of the Year Award&rdquo;. Die Nominierung der Kandidaten in diesen Kategorien erfolgt durch gesonderte Expertenkomitees.
 
Zu den Gewinnern in den vergangenen Jahren gehören unter anderem Verena Bentele, Jenson Button, Roger Federer, Sir Alex Ferguson, Lewis Hamilton, Justine Henin, Kelly Holmes, Martin Kaymer, Rafael Nadal, Sir Steve Redgrave, Ronaldo, Michael Schumacher, Kelly Slater, Serena Williams und Zinedine Zidane. 
 
Die Einnahmen aus den Laureus World Sports Awards kommen direkt der Laureus Sport for Good Stiftung zugute und stellen die Grundlage für die Arbeit der Stiftung dar, die seit ihrer Gründung weltweit 89 sportbezogene Sozialprojekte unterstützt, mit denen das Leben von mehr als 1,5 Millionen junger Menschen verbessert wurde. 
 
Die Nominierungen werden live im TV auf SPORT1 gezeigt. Am 15. Dezember 2011 können die Zuschauer um 12.00 Uhr im Rahmen der SPORT1 News verfolgen, wer für die Laureus World Sports Awards 2012 nominiert ist. Die Preisverleihung findet am Montag, den 6. Februar 2012 in London statt. ]]></description>
            <pubDate>Mon, 05 Dec 2011 15:22:34 +0100</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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        <item>
            <title><![CDATA[Die Laureus World Sports Awards 2012 finden in London statt]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-11-28.html</link>
            <description><![CDATA[&#65279;Die Verleihung der Laureus World Sports Awards 2012, die bedeutendsten internationalen Auszeichnungen im Bereich des Sports, findet am Montag, den 6. Februar, in London statt.
 
Die Einnahmen aus den Laureus World Sports Awards kommen direkt der Laureus Sport for Good Stiftung zugute und stellen die Grundlage für die Arbeit der Stiftung dar, die seit ihrer Gründung weltweit 89 soziale Sportprojekte unterstützt, mit denen das Leben von mehr als 1,5 Millionen junger Menschen verbessert wurde. 
 
"Ich freue mich sehr, dass die Laureus World Sports Awards 2012 nach London kommen&ldquo;, äußerte sich der britische Premierminister David Cameron. "Bei diesen Auszeichnungen werden die internationalen Spitzensportlerinnen und -sportler gefeiert und es zeigt sich einmal mehr, welch unglaubliche Kraft Sport ausübt und im Leben eines jeden einzelnen und ganzer Gruppen etwas tiefgreifendes bewirken kann. Ich kann mir keinen besseren Einstieg in das olympische Jahr vorstellen.&ldquo;
 
Boris Johnson, der Bürgermeister von London, erklärte: "Ich bin begeistert, dass die Laureus World Sports Awards und die Laureus Sport for Good Stiftung entschieden haben, die Awards 2012 nach London zu bringen. Laureus teilt mit mir das Bestreben, den Sport zu einem positiven Bestandteil im Leben aller Menschen zu machen, unabhängig von ihrem Alter und ihren Fähigkeiten. Die Kraft des Sports hier in London mit den weltbesten Superstars des Sports zu feiern, ist der perfekte Start für unser olympisches Jahr und kennzeichnet den Beginn eines echten und dauerhaften Vermächtnisses im Breitensport für London und darüber hinaus.&ldquo;
 
Sebastian Coe, Mitglied der Laureus World Sports Academy und Vorsitzender des Organisationskomi-tees für die Olympischen und Paralympischen Spiele in London, meinte dazu: "Für mich ist es eine große Freude, dass wir die Laureus World Sports Awards nächstes Jahr nach London holen können. Wir alle hoffen, dass 2012 eines der denkwürdigsten Sportjahre in unserem Land wird und dass alle, die zu den Ehrungen nach London kommen, einen Vorgeschmack auf die künftigen spannenden Veranstaltungen bekommen.&ldquo;
 
"Ich bin überglücklich, dass die Laureus World Sports Awards 2012 in London stattfinden&ldquo;, erklärt Edwin Moses, zweifacher Olympiasieger und Vorsitzender der Laureus World Sports Academy. "Der Sport liegt den Menschen in London und Großbritannien sehr am Herzen und deshalb freue ich mich besonders, dass die Preisverleihungszeremonie für die Laureus Awards im Februar in London stattfindet.&ldquo; 
 
Moses weiter: "Laureus ist bereits Teil des International Inspiration-Programms, des offiziellen Legacy-Programms der Olympischen Spiele in London, mit dem das Leben von zwölf Millionen Kindern weltweit bereichert werden soll. Die Kinder sollen ermutigt werden, an Sport- und Bewegungsprogrammen teilzunehmen, und dies gibt uns eine weitere Gelegenheit, unsere Unterstützung zu bekunden. Die Laureus Sport for Good Stiftung unterstützt in Großbritannien zehn kommunale Sportprojekte, darunter vier in London selbst.&ldquo; "Unser Schirmherr Nelson Mandela sagte einst: &sbquo;Sport hat die Kraft, die Welt zu verändern&lsquo;. Wir senden eine Botschaft von London aus um die ganze Welt, um zu zeigen, wie Sport im Leben eines jeden von uns etwas bewirken kann.&ldquo; 
 
Die Laureus World Sports Awards 2012, an der die größten Sportlegenden der Vergangenheit und der Gegenwart teilnehmen und die für ein weltweites TV-Publikum ausgestrahlt wird, finden am Abend des Montag, 6. Februar, in London statt. Die Gewinner werden dabei von der ultimativen Sportjury gewählt: Mit den 47 Mitgliedern der Laureus World Sports Academy würdigen die lebenden Legenden des Sports die besten Athleten der Gegenwart.
 
Zu den Gewinnern in den vergangenen Jahren gehören: Jenson Button, Roger Federer, Sir Alex Ferguson, Lewis Hamilton, Justine Henin, Kelly Holmes, Rafael Nadal, Sir Steve Redgrave, Ronaldo, Michael Schumacher, Kelly Slater, Serena Williams und Zinedine Zidane. Zu den Gästen bei früheren Preisverleihungszeremonien zählten unter anderem David und Victoria Beckham, Sir Sean Connery, Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones, Morgan Freeman, Teri Hatcher, Eva Longoria, Gwyneth Paltrow, Kevin Spacey, Prinz Albert von Monaco und König Juan Carlos von Spanien.
 
Die Mitglieder der Laureus World Sports Academy sind ehrenamtlich als weltweite Botschafter für die Laureus Sport for Good Stiftung tätig. Diese Stiftung nutzt die Kraft des Sports, um einige der weltweit schwierigsten sozialen Herausforderungen zu meistern, mit denen junge Menschen heutzutage konfrontiert sind, wie Jugendkriminalität, Gangs, HIV/AIDS, Diskriminierung, soziale Ausgrenzung, Landminen sowie gesundheitliche Probleme wie Adipositas. Seit der Stiftungs-Gründung konnten bislang mehr als 40 Millionen Euro an Spendengeldern aufgebracht werden, mit denen Projekte unterstützt werden, die dazu beigetragen haben, das Leben von mehr als 1,5 Millionen junger Menschen zu verbessern.]]></description>
            <pubDate>Tue, 29 Nov 2011 10:27:24 +0100</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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        <item>
            <title><![CDATA[Tribute to Laureus Dinner &ndash; 350.000 Euro zu Gunsten der Stiftung]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-11-15.html</link>
            <description><![CDATA[&#65279;Beim erstmalig stattfindenden Tribute to Laureus - Dinner im Gourmet Restaurant des Kitzbüheler Hotel Grand Tirolia, spendeten die Global Partner Mercedes-Benz und IWC Schaffhausen je 150.000 Euro an die Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich und übergaben die Schecks an die Vorstandsmitglieder Boris Becker und Franz Klammer. 
 
"Ich bin Mercedes-Benz und IWC Schaffhausen, den Global Partnern der Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich, für diese großzügige Spende sehr dankbar. Seit vielen Jahren werden wir von ihnen umfassend unterstützt &ndash; ohne ihr Engagement wäre eine so intensive und erfolgreiche Stiftungsarbeit nicht möglich. Die Unterstützung von Mercedes-Benz und IWC Schaffhausen bildet die Grundlage dafür, dass wir so vielen sozial benachteiligten Kindern helfen können und die Laureus Idee &sbquo;Sport hat die Kraft die Welt zu verändern&lsquo; so wirkungsvoll umgesetzt werden kann&ldquo;, bedankt sich Boris Becker bei Mercedes-Benz und IWC Schaffhausen. 
 
Neben den Global Partnern spendete auch die erfolgreiche Geschäftsfrau Jelena Baturina 50.000 Euro an die Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich. Sie unterstützt damit das erste Laureus Sport for Good Projekt in Österreich, die Laureus Schneetiger.
 
"Die Förderung von Kindern und Jugendlichen hat in meiner Charity-Arbeit die oberste Priorität, denn sie sind unsere Zukunft. Die Laureus Schneetiger zu unterstützen ist mir ein wichtiges Anliegen, denn es bietet Kindern mit und ohne Behinderung die gleichen Möglichkeiten&ldquo;, erklärt Jelena Baturina.
 
Schirmherr des Projekts ist Skilegende und Vorstandsmitglied der deutsch-österreichischen Laureus Stiftung, Franz Klammer: "Ich freue mich sehr, dass wir mit den Laureus Schneetigern nun auch in meinem Heimatland Österreich ein Laureus Projekt haben. In Deutschland haben die Laureus Projekte bereits das Leben von über 30.000 sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen langfristig zum Positiven verändert &ndash; ich hoffe, dass wir mit den Laureus Schneetigern ebenfalls einiges bewirken können.&ldquo; 
 
Das Projekt Laureus Schneetiger wendet sich an Kinder und Jugendliche mit Behinderung und versucht, ihnen den sonst erschwerten Zugang zu Wintersportaktivitäten zu ermöglichen. Neben einem aktiven und gesundheitsfördernden Leben sollen ihnen aber auch Werte wie Selbstbewusstsein und Teamgeist vermittelt werden. Durch die Laureus Sport for Good Stiftung werden den teilneh-menden Schulen nicht nur wöchentliche Workshops, sondern auch Tage im Schnee und eine einwöchige Exkursion in ein Skigebiet ermöglicht. ]]></description>
            <pubDate>Wed, 16 Nov 2011 15:08:55 +0100</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[300 Gäste feiern die Sieger beim Laureus Medien Preis 2011 in Kitzbühel]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-11-14.html</link>
            <description><![CDATA[Bereits zum siebten Mal zeichnete der Laureus Medien Preis sportjournalistische Beiträge und Initiativen sowie Personen aus, die ein besonderes, soziales Engagement im Sport gezeigt und sich um die Laureus Idee verdient gemacht haben.
 
Mit dem "Laureus Medien Preis 2011: Spirit von Laureus&ldquo; wurde Stefan Frommann, Sportchef der Welt, Welt am Sonntag und Berliner Morgenpost, in der Kategorie Print für seinen Artikel "Ball der Engel&ldquo; über ein israelisch-palästinensisches Basketballprojekt von Laureus geehrt. Sport1 erhielt den "Spirit von Laureus&ldquo; in der Kategorie TV, bild.de in der Kategorie Online für ein außergewöhnliches Engagement bei der Berichterstattung über das Thema Laureus.
 
Das österreichische Boxprojekt "King5 BOXTherapie&ldquo;, das verhaltensauffällige und sozial benachteiligte Kinder unterstützt, wurde mit dem "Laureus Medien Preis 2011: Soziales Sportprojekt&ldquo; ausgezeichnet. Für diese vier Preise hat die Mehrheit der Laureus Jury ihre Stimme abgegeben. 2011 haben diese 20 Jurymitglieder gevotet: Franz Beckenbauer, Boris Becker, Stefan Blöcher, Martin Braxenthaler, Sabine Christiansen, Susi Erdmann, Franz Klammer, Vitali und Wladimir Klitschko, Henry Maske, Thomas Muster, Günter Netzer, Axel Schulz, Jochen Schümann, Ralf Schumacher, Matthias Schweighöfer, Felix Sturm, Michael Teuber, Franziska van Almsick und Katarina Witt.
 
Zusätzlich vergab Laureus Deutschland zwei Ehrenpreise. Den "Laureus Medien Preis 2011 für das größte Engagement für Laureus&ldquo; erhielt Laureus Botschafter Michael Teuber, der trotz seines Handicaps im Dezember 2010 den Kilimandscharo bestieg und damit Spenden für die Laureus Sport for Good Stiftung sammelte. Mit dem &ldquo;Ehrenpreis 2011&ldquo; wurde Bild-Herausgeber und &ndash;Chefredakteur Kai Diekmann für sein langjähriges Engagement für "Ein Herz für Kinder&ldquo; ausgezeichnet. 
 
Im Rahmen des Laureus Medien Preises, der erneut im Hotel Grand Tirolia, dem offiziellen Home of Laureus Sport for Good in Österreich, stattfand, wurden drei neue Laureus Botschafter ernannt: Die mehrfache Paralympicssiegerin Verena Bentele, Judo-Olympiasieger Ole Bischof und die ehemalige Skirennläuferin Christa Kinshofer engagieren sich künftig für die Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich.
 
Zudem wartete der Laureus Medien Preis mit einem ganz besonderen Highlight auf: Ab jetzt bis zum 15. Dezember 2011 können auf www.laureus.de/Helfen die exklusiven "Money can&rsquo;t buy&ldquo;-Geschenke des Laureus Charity-Weihnachtsbaums, dem sogenannten "Chari-Tree&ldquo;, ersteigert werden. Der Erlös der Geschenke - darunter ein Pokernachmittag mit Boris Becker, eine Schatzsuche mit Sabine Christiansen oder ein Besuch des WM-Camps von Vitali und Wladimir Klitschko &ndash; kommt der Laureus Stiftung zugute.
 
Insgesamt nahmen rund 300 geladene Gäste an der Preisverleihung teil, darunter: Franz Beckenbauer, Boris Becker, Sabine Christiansen, Franz Klammer, Vitali und Wladimir Klitschko, Axel Schulz, Jochen Schümann, und Maria Höfl-Riesch. Für den musikalischen Höhepunkt des Abends sorgte der weltbeste Klassik-Gitarrist Milo&scaron; Karadagli&#263;. ]]></description>
            <pubDate>Tue, 15 Nov 2011 09:00:45 +0100</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Start des Laureus Projekts Kicking Girls in Dietzenbach bei Frankfurt]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-11-10.html</link>
            <description><![CDATA[Bis 2013 werden an 30 Standorten in ganz Deutschland die Kicking Girls der Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland für einen Boom im Mädchenfußball sorgen. In Dietzenbach gibt es diesen Boom bereits &ndash; dank des engagierten Einsatzes der Projektleiter und des hiesigen Fußballvereins, dem 1. FC Dietzenbach. 
 
Laureus trägt der positiven Entwicklung Rechnung und unterstützt künftig Mädchenfußball-AGs in der Ernst-Reuter-Schule in Dietzenbach bei Frankfurt. Zum offiziellen Start des Laureus Projekts besuchte Laureus Botschafterin und Weltmeisterin von 2003, Nia Künzer, die Schule und lernte die fußballbegeisterten Mädchen kennen.  
 
"Ich selbst habe durch den Fußball viel gelernt und viele neue Freunde gefunden. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir hier in Dietzenbach fußballbegeisterten Mädchen regelmäßige Trainingseinheiten ermöglichen können&ldquo;, erklärte Nia Künzer den rund 70 Mädchen und den anwesenden Gästen. 
 
Jürgen Rogg, Bürgermeister der Kreisstadt Dietzenbach, ist froh über die Unterstützung durch die Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich: "Wir sind sehr stolz, dass sich die Laureus Sport for Good Stiftung für diesen Standort entschieden hat und das Laureus Projekt Kicking Girls hier und heute offiziell startet. Wir verstehen das Engagement der Laureus Sport for Good Stiftung als Ehre und Ansporn zugleich.&ldquo;
 
Insgesamt vier Grundschulen nahmen an einem eigens für das Kickoff organisierten Mini-Turnier teil. Betreut wurden die eifrigen Fußball-Mädchen von den elf Fußballtrainerassistentinnen der Ernst-Reuter-Schule, die an diesem Tag ihre Ausbildung beendeten und aus den Händen von Nia Künzer eine Medaille entgegennahmen. ]]></description>
            <pubDate>Mon, 21 Nov 2011 11:01:18 +0100</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Vorstandsbesuch bei KICK im Boxring]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-10-04-kopie.html</link>
            <description><![CDATA[Hoher Besuch beim Berliner Laureus Projekt Kick im Boxring: Am 04. November besuchten Harald Schuff und Henrik Ekdahl, beide im Vorstand der Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich, gemeinsam mit Laureus Botschafter Axel Schulz das Laureus Box-Projekt in Berlin-Neukölln.
 
Auf dem Programm stand ein ganz normales Box-Training: Warmlaufen, Liegestützen, Seilspringen, Übungen mit dem Partner und am Boxsack und schließlich Sparring im Ring. Schuff, Ekdahl und Schulz schauten den Kids nicht nur zu, sondern machten fleißig mit &ndash; Liegestützen und Laufen inbegriffen.
 
Für beide Seiten war der Projektbesuch des Vorstands eine interessante und bereichernde Erfahrung. "Ich bin froh, hier vor Ort zu sein, das Training mitzuerleben und die Jungs, die wir mit dem Laureus Projekt unterstützen, persönlich kennenzulernen&ldquo;, erzählt Henrik Ekdahl, General Manager IWC Northern Europe.
 
Harald Schuff, Vertriebsleiter Deutschland bei Mercedes-Benz, pflichtet ihm bei: "Ich versuche so oft es geht, einen Projektbesuch zu machen. Es ist schön zu sehen, dass das Laureus Projekt für die Kinder hier ein Fixpunkt in ihrem Leben ist.&ldquo;
 
Tatsächlich trainieren die Kinder zwei bis dreimal die Woche in der Boxhalle, die dank Laureus mit einem Boxring und zehn Boxsäcken gut ausgestattet ist. Für die Kids aus Berlins Brennpunkten ist das Training eine feste Anlaufstation &ndash; und eine Gelegenheit, spielerisch über das Training wichtige Werte vermittelt zu bekommen. 
"Beim Boxen lernen die Jungs miteinander umzugehen, Respekt voreinander zu haben und fair zu sein. In sozialen Brennpunkten wie hier sind solche sozialen Sportprojekte immens wichtig&ldquo;, verdeutlicht Laureus Botschafter Axel Schulz die Bedeutung des Laureus Projekts. 
 
Für Boxtrainer Tom Jansen ist die Unterstützung von Laureus eine enorme Hilfe: "Dank Laureus können wir den Kindern eine feste Anlaufstation bieten und über einen längeren Zeitraum mit ihnen arbeiten. Anfangs hatten wir nur fünf Kinder in unserer Trainingsgruppe, mittlerweile sind über 40 dabei &ndash; das ist ein schöner Erfolg.&ldquo;]]></description>
            <pubDate>Mon, 14 Nov 2011 10:40:07 +0100</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Laureus Sport for Good bei der Int. Konferenz Play the Game 2011]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-10-07.html</link>
            <description><![CDATA[&#65279;Vom 3. bis 6. Oktober 2011 treffen sich Vertreter des Sports bei der internationalen Kommunikationskonferenz "Play the Game 2011&ldquo; und diskutieren unter dem Motto "Bringing change to the heart of sport&ldquo; über essentielle Themen wie Doping, Korruption und Fairplay.
 
Angesehene Journalisten, hochrangige Professoren und langjährige Forscher, darunter auch das IOC-Mitglied Arne Lundqvist und Politiker und Sportfunktionär Willi Lemke, sind als Sprecher eingeladen.
 
Auch die Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland ist als offizieller Kooperationspartner der Deutschen Sporthochschule Köln, dem Veranstaltungsort der Konferenz, mit einem eigenen Stand vertreten und sensibilisiert die Besucher mit Informationen über die acht Laureusprojekte für den sozialen Wandel durch Sport.]]></description>
            <pubDate>Thu, 20 Oct 2011 09:30:18 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Voller Erfolg für das erste Laureus Sport Camp]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-10-04.html</link>
            <description><![CDATA[&#65279;Vom 30. September bis zum 3. Oktober 2011 fand auf der Schwäbischen Alb das erste Laureus Sport Camp statt &ndash; und wurde ein voller Erfolg. Je acht Kinder aus den acht deutschen Laureus Projekten reisten gemeinsam mit ihren Projektleitern am Freitagabend im Freizeitheim Schlosshof in Schelklingen-Hütten an, um eine "Reise durch die Laureus Projekte&ldquo; zu unternehmen.
 
Gegenseitig stellten sich die Kinder ihre Projekte und Sportarten vor und probierten ihrerseits ganz neue Aktivitäten aus. Ob Fußball von den Kicking Girls und KICKFORMORE, Rangeln und Raufen als Vorstufe für das Boxen, vorgestellt von dem Berliner Projekt KICK im Boxring und Kids for future aus Köln, Teambuilding-Spiele organisiert von move&do oder Hockey vom Berliner Projekt KICK on Ice: Für die Kids und Jugendlichen war allerhand geboten.
 
Am Samstag fuhren die Kids auf den Golfplatz, den der Golfclub Donau-Riss e.V. für die Laureus Stiftung kostenlos bereitstellte. Dort vermittelten drei Golf-Pros gemeinsam mit den körperlich und geistig behinderten Jugendlichen des Münchner Golfprojekts KidSwing den anderen Kids die Golf-Basics. Mit Feuereifer übten die Kinder drei Stunden lang putten und abschlagen und nahmen den ein oder anderen Tipp vom Profi mit.
 
"Das ist so viel besser als Minigolfen&ldquo;, freute sich die elfjährige Marie-Michelle vom Projekt move&do und sammelte ihre Golfbälle wieder in den Eimer. Sie ist eine derjenigen Kinder, die sich um die Teilnahme am Camp beworben haben.  "Unsere Kids mussten sich extra bewerben und haben sich wahnsinnig viel Mühe gegeben. Seit sie erfahren haben, dass sie mit dabei sind, haben sie sich unheimlich auf das Camp gefreut&ldquo;, erzählte Marcus Weber, Projektleiter von move&do.
 
Das kann Thomas Jansen, Projektleiter von KICK im Boxring, nur bestätigen: "Durch das Camp kommen die Kinder aus ihrem normalen Kontext raus. Für meine Jungs ist das sehr aufregend, die Kinder aus den anderen Projekten kennenzulernen. Hier haben sie die Chance, ihren Horizont zu erweitern, andere Kulturen und Menschen kennenzulernen.&ldquo;]]></description>
            <pubDate>Thu, 20 Oct 2011 09:18:46 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[1.000 Euro für die Laureus Sport for Good Stiftung]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-09-29.html</link>
            <description><![CDATA[&#65279;Einen gelungenen Abschluss feierten die diesjährigen Mercedes-Benz Clubturniere vom 22. bis 24. September 2011 mit dem Deutschland-Finale im Hartl-Resort in Bad Griesbach.
 
Zu Gast waren neben den zwei Gewinnern pro Vorrundenturnier auch Profigolfer Marcel Siem, AMG-Botschafter Bernd Schneider, DTM-Pilot Bruno Spengler  und TV-Moderator Tom Bartels.
 
Die Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland vertrat Laureus Botschafter Stefan Blöcher, der die Stiftung im Rahmen der Players Night vorstellte und einen Spendenscheck in der Höhe von 1.000 Euro entgegennahm.
 
Stefan Blöcher und Tom Bartels stellten sich zudem als Team den anwesenden Golfern und spielten in einer Sonderwertung gegen die 72 Teilnehmer, unter denen ein Besuch beim Laureus Medien Preis 2011 im Kitzbüheler Hotel Grand Tirolia, dem offiziellen Home of Laureus Sport for Good, verlost wurde.]]></description>
            <pubDate>Thu, 20 Oct 2011 09:06:57 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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        <item>
            <title><![CDATA[Marathon zugunsten der Laureus Stiftung]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-09-28.html</link>
            <description><![CDATA[&#65279;5 Stunden, zwölf Minuten und elf Sekunden &ndash; so lange lief Karl Sander zugunsten der Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland, bis er bei seinem dritten Marathon am 25. September 2011 in Berlin die Ziellinie überquerte. Zwar etwas langsamer als angestrebt &ndash; doch mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht.
 
"Berlin war einer meiner schönsten Läufe. Während meiner Vorbereitungszeit für den Berlin Marathon habe ich mich immer wieder gefragt, ob ich auch wirklich genug trainiert habe. Als ich dann am Sonntag aber mit den vielen tausenden anderen Läuferinnen und Läufern auf den Startschuss wartete, wollte ich einfach nur noch laufen&ldquo;, erklärt der strahlende Sander.
 
Und es war ein perfekter Tag zum Laufen: das Wetter war traumhaft, die Stimmung entlang der gesamten Strecke mit den Musikgruppen und den Berlinern, die nicht müde wurden, die Läufer anzufeuern, war unvergesslich und die professionelle Organisation hat den Berlin Marathon zu einem perfekten Lauf-Event gemacht.
 
Für die Laureus Sport for Good Stiftung zu laufen, war für Karl Sander ein ganz besonderes Highlight. "Das Laureus-Logo habe ich gerne auf meinem Laufshirt durch die Stadt getragen. Die Arbeit der Stiftung ist wichtig und hilft, sozial nicht besonders gut gestellten Kindern und Jugendlichen, Teil einer großen Gemeinschaft zu sein. Über den Sport erfahren diese jungen Menschen Erfolg und Anerkennung - Dinge, die sie anderenorts nur selten oder gar nicht kennenlernen. Im Sport aber sind alle gleich, das hat doch der Berlin Marathon mit mehr als 40.000 Läufern aus 125 Nationen einmal mehr gezeigt.&ldquo;]]></description>
            <pubDate>Thu, 20 Oct 2011 08:30:19 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Internationaler Laureus-Austausch: KICKFORMORE-Jugendliche besuchen Israel]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-09-19.html</link>
            <description><![CDATA[Am besten schmecken Mili die Käsespätzle. Die 16-jährige Israelin nimmt vom 12. bis 18. September 2011 gemeinsam mit deutschen und palästinensischen Jugendlichen an einem Straßenfußball-Workshop in Israel teil, den Laureus Sport for Good ermöglicht hat.
 
Insgesamt eine Woche lang diskutieren die knapp 20 Jugendlichen über Regeln, Fairness und Teamgeist, planen ein trilaterales, internationales Fairplay-Turnier und bauen nebenbei kulturelle Barrieren und Vorurteile ab. Dazu gehört auch, dass alle Jugendlichen die Gerichte aus ihrem Heimatland zu einem gemeinsamen Mittagessen beisteuern müssen &ndash; die drei Stuttgarter Helga, Michaela und Marcel vom Laureus Projekt KICKFORMORE bringen Käsespätzle mit. Und probieren nun ihrerseits Hummus, Fatoush und Datteln.
 
Trotz der kulturellen, sprachlichen und religiösen Unterschiede verfolgen alle Workshop-Teilnehmer ein Ziel: Sich besser kennenzulernen und gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Geleitet wird der Workshop von den deutschen Jugendlichen, die in ihrem Projekt bereits als Teamer und Mediatoren fungieren und ihre Erfahrungen der letzten Jahre an die jüngeren Teilnehmer weitergeben. Auch für sie eine Herausforderung &ndash; doch nicht die erste in ihrem Leben.
 
Michaela besuchte die Hauptschule, als sie anfing, Straßenfußball zu spielen. "In der Hauptschule habe ich gedacht, aus mir wird eh nichts. Ich kann nichts, ich bin dumm. Und dann habe ich mit dem Fußball angefangen.&ldquo; Mittlerweile studiert die 26-Jährige soziale Arbeit an der Universität. Die Erfahrung, Verantwortung zu tragen und Projekte in die Tat umzusetzen, haben sie motiviert, erst auf die Realschule und anschließend auf das Gymnasium zu wechseln, um das Abitur zu machen.
 
Ein Weg, der Mut macht, aber kein Einzelfall ist. Auch Marcel kam von der Hauptschule und beendete seine Schullaufbahn mit einem 1,0er-Abitur. Mittlerweile absolviert er ein Freiwilliges Jahr bei KICKFAIR, der Trägerorganisation von KICKFORMORE.
 
Für David, Leiter  von KICKFORMORE, ist der Erfolg des Projekts bestätigend, aber nichts Ungewöhnliches: "In dem Projekt steckt ein Riesenpotential, denn wir geben den Kindern und Jugendlichen im Laufe der Zeit immer mehr Verantwortung. In der 5. und 6. Klasse lernen sie den Straßenfußball kennen, in der 7. und 8. Klasse organisieren sie selber Turniere und ab der 9. Klasse geben die Teilnehmer ihre Erfahrungen als Mentoren an die Jüngeren weiter. Unser Ziel ist es, den Jugendlichen zu vermitteln, dass sie etwas bewegen und ihren Lebensraum aktiv gestalten können.&ldquo;
 
Eine Erfahrung, die auch Mili bei ihrem Projekt in Israel macht &ndash; obwohl ihr Leben ein ganz anderes ist. Milis Mutter kommt aus Russland, ihr Vater aus Marokko. Aus Platzgründen lebt Mili bei ihren Großeltern in Qiriat Gat, besucht ihre vier Jahre alte Halbschwester und ihren russischen Stiefvater aber täglich.
Seit fünf Jahren trainiert sie regelmäßig im Peres Center for Peace in Tel Aviv  und spielt gemeinsam mit Palästinensern Straßenfußball. Über ihren Trainer im Viertel ist sie auf die Organisation aufmerksam geworden, die es israelischen und palästinensischen Jugendlichen ermöglicht, sich über den Sport kennenzulernen und Vorurteile abzubauen.
 
"Im Peres Center for Peace habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Palästinenser getroffen. Vor dem Projekt habe ich gedacht, alle Palästinenser wollen mich umbringen und gegen uns kämpfen. Während des Projekts habe ich gemerkt, dass sie auch nur Menschen sind. Sie haben dieselben Wünsche und Träume und wollen auch nur den Frieden &ndash; wie wir. Inzwischen ist meine Trainingsgruppe für mich eine Familie geworden&ldquo;, erklärt Mili. Nachdenkliche Worte für ein 16-jähriges Mädchen in Israel, das ein Leben im Frieden nicht kennt. "Ich wünsche mir Frieden für diese Region. Aber mein ganzes Leben habe ich mit diesem Konflikt verbracht. Ich kann meine Freizeit nicht mit meinen palästinensischen Freunden verbringen &ndash; im Gegenteil: Ich werde misstrauisch, wenn ich in unserem Viertel Araber sehe. Ich kenne es nicht, im Frieden zu leben.&ldquo; Doch die Hoffnung aufgeben will sie nicht. "Wenn die Politik es nicht schafft, für Verständigung unter den beiden Völkern zu sorgen, dann vielleicht wir mit unserem Fußball.&ldquo;
 
Genau das ist das Ziel des internationalen Austauschs zwischen den deutschen Jugendlichen des Laureus Sport for Good Projekts KICKFORMORE und den israelischen und palästinensischen Teilnehmern an den Sportprogrammen des Peres Center for Peace. Sich gegenseitig kennenlernen, Vorurteile abbauen und Freundschaften knüpfen.
 
Bereits im Juli reiste eine Delegation des Peres Center zum KICKFORMORE-Festival nach Stuttgart, das die Laureus Jugendlichen in Eigenregie auf die Beine gestellt hatten. Nach Fußballspielen en masse gab es Workshops, in denen ebenfalls der Fußball im Mittelpunkt stand - als friedenstiftendes Mittel zwischen verschiedenen Völkern und Religionen.
 
"Die Reise nach Deutschland zum KICKFORMORE-Festival war für die Jugendlichen eine tolle Chance und eine ganz besondere Gelegenheit&ldquo;, erklärt Tami Hay, Sportdirektorin des Peres Center. "Der Austausch hat sogar dazu geführt, dass Israelis, Palästinenser und Deutsche gemeinsam über den Holocaust gesprochen haben. Das war davor undenkbar.&ldquo;
 
Für Marcel hat der Sport seine Kraft längst bewiesen. "Sport kann wirklich die Welt verändern. Durch KICKFORMORE habe ich nicht nur gelernt, selbst Turniere zu organisieren, sondern auch Verantwortung zu übernehmen und an meinen Aufgaben zu wachsen.&ldquo;
 
Auf Mili hingegen warten noch schwierige Herausforderungen &ndash; besonders, wenn sie nach dem Schulabschluss den in Israel verpflichtenden Militärdienst antritt: "Wie kann ich Palästinenser töten, jetzt, wo ich sie kenne? Ich hoffe, dass diese Entscheidung nie von mir verlangt wird, denn durch den Fußball sind die Palästinenser zu meinen Freunden geworden.&ldquo;]]></description>
            <pubDate>Tue, 20 Sep 2011 16:22:03 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Laureus Allstars und Söhne Dresden erspielen 100.000 &euro;]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-09-05.html</link>
            <description><![CDATA[100.000 Euro &ndash; diese Summe erspielten die Laureus Allstars und die Söhne Dresden gemeinsam beim Laureus Benefizspiel im Dresdner glückgas stadion für die Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland.
 
Bereits zum dritten Mal fand das von S.I.M. Marketing organisierte Laureus Benefizspiel statt, zu dem alljährlich Prominenz aus Sport, Medien und Gesellschaft anreist, um ihren Beitrag für den guten Zweck zu leisten.
 
Und so waren auch in diesem Jahr Sportgrößen wie die Fußball-Weltmeister von 1990, Guido Buchwald und Uwe Bein und Ex-Boxweltmeister Henry Maske, der frühere Handball-Bundestrainer Heiner Brand sowie die Laureus Botschafter Axel Schulz und Felix Sturm mit von der Partie.
 
10:9 gewannen die Söhne Dresden das Spiel der Champions nach schweißtreibenden zweimal 40 Minuten und Elfmeterschießen &ndash; doch wichtiger als das Ergebnis war die Spendensumme von 100.000 Euro, die vor 9.243 Zuschauern an die Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland übergeben wurde.
 
"Das ist sagenhaft. Mit einer Spendensumme in dieser Höhe können wir sehr viel Gutes bewirken. Jeder Cent fließt ohne Abzug in die acht deutschen Laureus Projekte. Es ist großartig, dass sich so viele prominente Gäste unentgeltlich in den Dienst er guten Sache gestellt und heute für Laureus gekickt haben&ldquo;, bedankte sich Laureus Botschafter Axel Schulz bei den zahlreichen Teilnehmern des Benefizspiels, das dieses Jahr zum ersten Mal in Dresden stattfand.]]></description>
            <pubDate>Tue, 20 Sep 2011 16:19:09 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Das Laureus Projekt Kicking Girls in Hamburg gestartet]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-09-01.html</link>
            <description><![CDATA[Begeistert jagen die Schülerinnen der Schule Fährstraße in Wilhelmsburg dem Ball hinterher. Heute, beim Kickoff-Event der Kicking Girls in Hamburg, spielen die Mädels in vier Teams als Ländermannschaften: Deutschland, Brasilien, Nigeria und Japan.
 
Am Ende gewinnt das Team aus Deutschland &ndash; ziemlich deutlich mit 16 geschossenen Toren. Dahinter folgen abgeschlagen Brasilien (5 Tore), Japan (4 Tore) und Nigeria (3 Tore). Doch nicht das Ergebnis spielt an diesem Tag die Hauptrolle, sondern die Tatsache, dass in dieser Schule überhaupt so viele Mädchen Fußball spielen. In der Ganztagesschule Fährstraße im Hamburger Problemviertel Wilhelmsburg haben 80 % der Schüler und Schülerinnen einen Migrationshintergrund.Verschiedene Sprachen und verschiedene Kulturen treffen aufeinander und verursachen nicht selten Probleme. Abhilfe soll die Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich mit ihrem bundesweiten Projekt Kicking Girls schaffen. Mithilfe von Fußball-AGs und in enger Kooperation mit örtlichen Sportvereinen, in diesem Fall der 1. FFC Wilhelmsburg, soll Mädchen mit Migrationshintergrund die Integration in die Gesellschaft durch Sport erleichtert werden: Auf dem Fußballfeld spielt nicht die Nationalität, sondern das Können eine Rolle. Nicht die Kultur, sondern die Leistung.
 
"Was hier gelungen ist, wollen wir in den kommenden drei Jahren in 24 weiteren Hamburger Grundschulen möglich machen&ldquo;, erläutert Nia Künzer, die als Fußball-Weltmeisterin und Laureus Botschafterin weiß, wovon sie spricht. "Für das Projekt sind der Hamburger Fußball-Verband und die Universität Oldenburg die richtigen Partner.&ldquo;
Das soziale Sportprojekt Kicking Girls unter der Schirmherrschaft der beiden Laureus Botschafterinnen Nia Künzer und Birgit Prinz fördert die Teilnahme von Mädchen mit Migrationshintergrund im und am organisierten Sport und hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebenssituation durch Fußball zu verbessern.
 
Neben den regelmäßigen Trainingseinheiten haben die Mädchen die Chance, sich bei Fußballturnieren mit anderen Kindern und Jugendlichen zu messen und eine Ausbildung zur Fußballtrainerassistentin zu absolvieren, um ihre eigenen Erfahrungen und Fähigkeiten an den Nachwuchs weiterzugeben und als Vorbild zu fungieren.
 
"Muslimische Eltern setzen in der Regel voraus, dass die Trainer Frauen sind. Deshalb qualifizieren wir im Rahmen unseres Projektes junge Frauen, die entsprechende Aufgaben im Schul- oder Vereinsfußball übernehmen können&ldquo;, erläuterte Claudia Wagner-Nieberding, Integrationsbeauftragte des Hamburger Fußball-Verbandes. "Das Beispiel des 1. FFC Wilhelmsburg zeigt, wie in kürzester Zeit viele zugewanderte Mädchen über die Kooperation von Schule und Sportverein Fußball spielen. Wir freuen uns sehr, dass wir dank der Unterstützung der Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland vielen sozial benachteiligten Mädchen das Fußballspielen ermöglichen können. Das Projekt läuft nun erst seit vier Wochen und nicht nur unsere beiden Koordinatoren Nadine Queisler und Jussi Romppanen freuen sich über das große Interesse.&ldquo;
 
Unterstützt wird das Laureus Projekt außerdem vom Deutschen Fußball-Bund und von Hamburgs Innen- und Sportsenator Michael Neumann, der gemeinsam mit Nia Künzer in der Hansestadt die Schirmherrschaft übernimmt: "Ich finde es großartig, dass es dieses Projekt gibt. Mit Niederlagen umzugehen, mit Fleiß Erfolg zu erringen &ndash; das ist charakterbildend. Was man im Sport lernt, ist für das ganze Leben wichtig. Zu wissen, was man imstande ist, zu leisten, lehrt einen der Sport. Durch Leistung hat man Erfolg, egal woher man stammt.&ldquo;
 
Konkret bieten in Hamburg nun auch die Schulen Prassekstraße, Stübenhofer Weg, Maretstraße, Öjendorfer Damm, Fritz-Köhne-Straße, Edwin-Scharff-Ring, Großlohering, Sanderstraße und Max-Brauer-Schule in Zusammenarbeit mit örtlichen Sportvereinen Mädchenfußball an. 40 weitere Schulen  mit einem hohen Migrationsanteil haben bereits Interesse an einer Einbindung in das Laureus Projekt signalisiert.]]></description>
            <pubDate>Tue, 20 Sep 2011 15:29:36 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Jürgen Klopp versteigert Schuhe zugunsten der Laureus Stiftung]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-08-31.html</link>
            <description><![CDATA[Jürgen Klopp, Meistertrainer von Borussia Dortmund und erst kürzlich mit dem Sport Bild Award ausgezeichnet, hat die Laureus Sport for Good Stiftung mit einer Versteigerungsaktion unterstützt.
 
Das Objekt: stylische schwarz-gelbe Fußballschuhe mit dem BVB-Logo. Die Leser der Sport Bild haben sich mehrere Tage gegenseitig überboten, bis die Schuhe für 650 Euro an den Gewinner gingen.
 
Der bekommt die Schuhe nun von Coach Jürgen Klopp höchstpersönlich überreicht. Die 650 Euro hingegen stiftete Klopp der Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland.
 
(Bildquelle: Christian Gellhausen / SPORT BILD)]]></description>
            <pubDate>Tue, 20 Sep 2011 15:26:56 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Harald Cerny gibt Training in der Laureus Soccer Academy]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-08-26.html</link>
            <description><![CDATA[Bei der Laureus Soccer Academy im salzburgischen Hallein geben sich die prominenten Gäste die Klinke in die Hand. Nach Franz Klammer (Montag), Boris BeckerFranz Beckenbauer, Walter Pfaller und Robert Ibertsberger (Mittwoch) durften sich die sozial benachteiligten Kinder und Jugendliche am Donnerstag über den Besuch von Ex-Fußball-Profi Harald Cerny freuen.
 
Der ehemalige Fußball-Nationalspieler und jetzige Jungendtrainer des FC Bayern München nahm sich den ganzen Vormittag Zeit, um mit den Kindern zu trainieren. Ob Koordinationsübungen, Schuss-  oder Konditionstraining: Die Kids wurden richtig gefordert. Doch Harald Cerny ging mit gutem Beispiel voran und machte all seine Übungen mit Feuereifer selbst mit.
 
Nach dem Training beantwortete er noch die zahlreichen Fragen der Kinder und erfüllte jeden einzelnen Autogrammwunsch, bevor er gemeinsam mit den Kids zu Mittag aß. Danach musste sich Cerny wieder verabschieden &ndash; denn mit seiner Jugendmannschaft vom FC Bayern München ging es ab nach Holland.
 
Für die Kinder neigt sich die Fußballwoche dem Ende zu &ndash; doch gibt es als würdigen Abschluss noch das langersehnte Match am Freitagnachmittag gegen die Trainer und Betreuer, bevor dann beim abendlichen Grillfest tatsächlich der Abschied naht.]]></description>
            <pubDate>Tue, 20 Sep 2011 15:24:08 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Hoher Besuch bei der Laureus Soccer Academy]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-08-25.html</link>
            <description><![CDATA[Einmal Franz Beckenbauer die Hand schütteln &ndash; was der Traum eines jeden Fußballfans ist, wurde für die knapp 60 Kinder und Jugendlichen der Laureus Soccer Academy am Mittwoch Realität, denn der Kaiser höchstpersönlich besuchte die sozial benachteiligten Kids, die aus sehr schwierigen Verhältnissen kommen und dank der Unterstützung von Laureus, Mercedes-Benz Österreich und den Salzburger Nachrichten eine Woche im Fußballcamp verbringen dürfen. Hier dürfen die Kids für ein paar Tage ihre schweren Schicksale vergessen und einfach nur Kind sein.
 
Der Besuch von Laureus Academy Mitglied Franz Beckenbauer war für die beiden Nachwuchskicker Dominik und Fabian ein ganz besonderes Highlight, denn sie durften den Kaiser interviewen und hatten gemeinsam mit ihren Sozialpädagogen brennende Fußballfragen ausformuliert und fein säuberlich untereinander aufgeteilt.Dominik durfte anfangen: "Herr Beckenbauer, wie hat Ihre Karriere begonnen?&ldquo;"Es war vor ungefähr 125 Jahren&ldquo;, begann der Kaiser schmunzelnd und berichtete von seiner Kindheit im Nachkriegsdeutschland, in dem es für die Jugendlichen nicht viel mehr Freizeitmöglichkeiten gab, als auf der Straße zu kicken, und von seinem ersten Idol Fritz Walter, der später von Uwe Seeler und Pelé als Vorbilder abgelöst wurde.
 
Auch Fabians Frage nach seiner schlimmsten Verletzung beantwortete Beckenbauer humorvoll: "Ich habe nie ein Kopfballtor gemacht, aber in einem Spiel überkam es mich und ich wollte einen Treffer per Kopf erzielen. Ich hing gerade schulbuchmäßig in der Luft, als zwei Wahnsinnige von hinten in mich reingerannt sind und ich gegen den Pfosten geflogen bin. Das Ganze endete mit einem Nierenriss im Krankenhaus.&ldquo;
 
Viel zu schnell war für die Kids das Interview vorbei. "Das war voll interessant, Herrn Beckenbauer einmal persönlich zu befragen. Er ist schließlich eine Legende&ldquo;, erklärte Fabian mit noch immer strahlenden Augen. Doch auch die anderen Kinder gingen nicht leer aus, sondern durften der Fußball-Legende die Hand schütteln und Autogramme einsammeln.
Neben Beckenbauer war auch Walter Pfaller gekommen, einer der erfolgreichsten Behindertensportler Österreichs und Geschäftsführer der Landessportorganisation. "Es ist großartig, dass sich bei Laureus Persönlichkeiten des Weltsports zusammengefunden haben, um Projekte für sozial schwache Kinder und Jugendliche zu unterstützen&ldquo;, erklärte Pfaller und unterschrieb gleich neben Franz Beckenbauer auf dem Trikot der Kinder.
 
Für Roland Kurz, Campleiter der Laureus Soccer Academy, ist die Woche bereits jetzt schon ein großer Erfolg: "Man sieht bereits nach zwei Tagen enorme Fortschritte bei den Kindern und Jugendlichen. In einer ganzen Woche kann man viel erreichen. Und wir haben die Kids schon jetzt ins Herz geschlossen.&ldquo; Und die Kids ihre Betreuer &ndash; und die prominenten Gäste, so auch Robert Ibertsberger. Er muss sich nach dem Training am Mittwoch, zu dem er eine 90-minütige Anfahrt in Kauf genommen hat, allerdings verabschieden. "Ich hoffe, es hat Euch ebenso viel Spaß gemacht wie mir selbst. Ich wünsche Euch alles Gute &ndash; und vielleicht sehen wir uns nächstes Jahr wieder&ldquo;, gibt er den Kids motivierende Worte auf den Weg.
 
Für das einstige Fußball-Talent, das mittlerweile selbst als Trainer arbeitet, ist das Engagement bei der Laureus Soccer Academy Ehrensache. "Wenn auch nur ein Kind lächelt, dann hat sich der Aufwand gelohnt. Für die Kinder ist das hier eine Ferienwoche, die sie sonst nie in der Form haben. Hier können sie ihre Schicksale mal eine Woche lang vergessen und einfach nur Spaß haben.&ldquo;
 
Und geboten wird den Kids einiges: Neben zwei Stunden Englisch pro Tag steht natürlich Fußballtraining auf dem Programm. Technik, Taktik und Spielen bis zum Umfallen. Bei den sommerlichen Temperaturen wird das Training auch schon einmal auf eine riesige Hüpfburg verlegt und zum Water Soccer umfunktioniert.
Nach dem Sport geht es dann zum Baden oder zur Sommerrodelbahn &ndash; immer mit dem großen Teambus, der die Kids jeden Morgen vom Berufsschulheim abholt und zum Training bringt. Eine Woche lang fühlen sie sich mit ihren neuen Trikots, den Stutzen und der Trinkflasche, die sie geschenkt bekommen haben, wie Profisportler. Jeden Abend verbringen die Kinder beim Billard, Tischtennis, Tischkicker, Beachvolleyball &ndash; und natürlich wieder auf dem Fußballplatz. Denn dafür sind sie schließlich da: Zum Fußballspielen.]]></description>
            <pubDate>Tue, 20 Sep 2011 15:21:36 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[MercedesTrophy Deutschland Finale zugunsten von Laureus Sport for Good]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-08-23.html</link>
            <description><![CDATA[Das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken, sich in einer wunderschönen Location mit den Finalteilnehmern Deutschlands messen und Tipps von Profis bekommen: Für die rund 150 Gäste stellte das MercedesTrophy Deutschland Finale vom 18. bis 21. August 2011 in Kitzbühel das Highlight des Golf-Jahres dar.
 
Ob ambitioniertes Golfen oder entspanntes Üben auf dem Green des Kitzbühelers Golfclubs Eichenheim - für jeden der Teilnehmer war das Richtige dabei. Auch abseits des Greens war einiges geboten: Ein österreichischer Hüttenabend, ein attraktives Rahmenprogramm und ein mehrgängiges Menü rundeten das gelungene Deutschland-Finale ab.
 
Dank des engagierten Einsatzes der zahlreichen Teilnehmer sowie Profigolfer Marcel Siem und den beiden Laureus Botschaftern Stefan Blöcher und Axel Schulz konnte sich die Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich über 24.520 Euro freuen. Diese stolze Summe wurde im Rahmen einer Spendenaktion während den zwölf Vorrundenturnieren der MercedesTrophy Serie gesammelt und durch Thomas Urbach, Mitglied der Geschäftsleitung des MBVD, Leiter Vertrieb Transporter an die Laureus Botschafter Axel Schulz und Stefan Blöcher übergeben.]]></description>
            <pubDate>Tue, 20 Sep 2011 15:19:41 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Academy Mitglied Franz Klammer besucht die Laureus Soccer Academy in Salzburg]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-08-22.html</link>
            <description><![CDATA[Seit Montag läuft in Hallein das erste Laureus-Projekt in Österreich &ndash; die Laureus Soccer Academy. Die jungen Teilnehmer an diesem Fußballcamp, organisiert von Roland Kurz mit seinem Team von NMC, wurden von Mercedes Benz Österreich und "Salzburger Nachrichten&ldquo; eingeladen.
 
Gleich am ersten Tag war Österreichs Ski-Kaiser und Laureus Academy Mitglied Franz Klammer zu Besuch im Fußballcamp &ndash; in einer besonderen Mission. Der Abfahrts-Olympiasieger von 1976 ist Österreichs Botschafter in der Laureus-Stiftung.
 
"Wenn man Kindern durch den Sport eine Perspektive geben kann, dann ist das eine wunderbare Aufgabe&ldquo;, meinte Franz Klammer, der in Hallein nicht nur Autogramme schrieb, sondern sich auch beim Elferschießen ins Tor stellte und ein besonderes Interview gab.
 
Der schüchterne Timo fragte an seinem achten Geburtstag: "Herr Klammer, gibt es im Skisport auch einen Teamgeist?&ldquo; Und der berühmteste Kärntner antwortete: "Ja Timo, Skifahren ist zwar ein Einzelsport, aber es gehört auch viel Teamgeist dazu, wenn man im Training in Südamerika drei Wochen auf engstem Raum zusammenlebt. Sonst funktioniert das nicht.&ldquo;
 
Franz Klammer, der sich auf dem Rennrad fit hält ("Drei Mal pro Woche zirka 90 Kilometer&ldquo;), gab auch zu, dass er "zwei linke Füße&ldquo; hat. "Ich bin auf dem Berg oben aufgewachsen, da ist der Ball immer den Hang hinuntergerollt. Fußballer war ich keiner, aber als Skifahrer ist es ganz gut gelaufen.&ldquo;
 
Der Sieger von 25 Weltcupabfahrten hatte auch einen Tipp für die Kinder und Jugendlichen: "Talent ist gut, aber üben ist noch besser. Wer mehr übt, wird immer besser sein als der andere.&ldquo;
 
Weitere Bilder und Infos zur Laureus Soccer Academy, bei der die acht- bis 15-jährigen Buben und Mädchen auch Englisch lernen, finden Sie auf www.salzburg.com/laureus.]]></description>
            <pubDate>Tue, 20 Sep 2011 15:16:57 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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        <item>
            <title><![CDATA[Boris Becker und Sabine Christiansen besuchen neues Laureus-Projekt in Haiti]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-08-21.html</link>
            <description><![CDATA[Gebeutelt vom weltweit verheerendsten Erdbeben des 21. Jahrhunderts im Januar 2010 kämpfen die Bewohner Haitis auch gut eineinhalb Jahre später noch immer darum, die Katastrophe zu überwinden und zur Normalität zurückzufinden.
 
Auch Laureus trägt seinen Teil dazu bei und baut gemeinsam mit ran, dem Red Nose Day 2011, der Aktion Deutschland Hilft e.V und Help &ndash; Hilfe zur Selbsthilfe e.V. in Haiti eine Fußballschule. Gemäß dem Motto von Laureus "Sport has the power to change the world&ldquo; sollen die Kinder Leid und Armut für ein paar Minuten vergessen und auf dem Fußballfeld einfach nur Kind sein dürfen.
 
Die Laureus Soccer School entsteht derzeit auf dem Gelände des haitianischen Fußballverbands und bietet den Kids neben der Möglichkeit zum Fußballspielen mit  einem  Internat mit Schlafsälen und einer Mensa auch eine neue Heimat.
 
Laureus Academy Mitglied Boris Becker, der gemeinsam mit Laureus Botschafterin Sabine Christiansen das Projekt vor Ort besuchte, zeigte sich von der Armut in Haiti tief bewegt:
"Ich bin durch Cite Soleil in Haiti gefahren, man muss es gesehen haben, um es zu glauben".
 
Noch immer geht es den Einwohnern Haitis sehr schlecht, dennoch: Dank Laureus haben die Kinder wieder einen Grund, auf eine bessere Zukunft zu hoffen. "Ich bin sehr beeindruckt von dem Konzept des Projekts. Das Geld wird klug eingesetzt und ist ein gutes Beispiel dafür, was Spenden bei den Kindern hier in Haiti bewirken kann&ldquo;, betont Becker.]]></description>
            <pubDate>Tue, 20 Sep 2011 15:13:56 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Laureus Soccer Academy in Österreich]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-08-20.html</link>
            <description><![CDATA[Über 1,5 Millionen Kinder wurden bisher weltweit in über 80 Projekten der Laureus Sport for Good Foundation erreicht. Nun wird auch in Österreich das erste Laureus-Event versuchen, Kindern aus sozial schwachen Verhältnissen mithilfe des Sports eine Perspektive fürs Leben zu geben.
 
"Sport hat die Kraft, die Welt zu verändern. Sport kann Hoffnung wecken, wo zuvor nichts als Verzweiflung war&ldquo;, sagte Nelson Mandela, Schirmherr von Laureus, bei der ersten Verleihung der Laureus World Sports Awards im Jahr 2000 und formulierte damit den Leitsatz der Stiftung.
 
Die Laureus Sport for Good Foundation gibt Kindern aus sozial schwachen Verhältnissen über den Sport eine Perspektive für das Leben und versucht, sie in die Gesellschaft zu integrieren. Ziel ist es dabei, den Jugendlichen, die meist aus schwierigen Verhältnissen kommen, Teamfähigkeit und Toleranz näher zu bringen.
 
"Es ist beeindruckend zu erleben, wie dankbar die Kinder für diese Chance sind, wenn sie nur für eine kurze Zeit nicht an ihr oft tristes Leben denken müssen&ldquo;, erklärt Laureus Academy Mitglied Boris Becker den Grund für sein langjähriges Engagement in der Stiftung.
 
In Zusammenarbeit mit den "Salzburger Nachrichten&ldquo;, Mercedes- Benz Österreich und NMC ist nun auch in Österreich mit der Laureus Soccer Academy das erste Laureus-Event für Kinder und Jugendliche ins Leben gerufen worden. 60 Burschen und Mädchen aus ganz Österreich zwischen sieben und 15 Jahren aus anerkannten sozialen Einrichtungen können sich zwischen 21. und 26. August auf dem Fußballplatz des FC Hallein austoben.
 
Betreut werden die Kinder rund um die Uhr von einem ausgebildeten Trainerteam, Physiotherapeuten und Sozialpädagogen. "Diese umfangreiche Betreuung gibt es sonst nirgendwo&ldquo;, weiß Campleiter Roland Kurz vom NMC. Die meisten der Nachwuchskicker in der Laureus Soccer Academy werden während der Fußballwoche abseits des Rasens das eine oder andere bekannte Gesicht erkennen: Prominente wie die beiden Laureus Academy Mitglieder Franz Beckenbauer und Franz Klammer oder auch Laureus Botschafter Hermann Maier werden die Kinder während dieser Woche besuchen und ihnen Tipps geben.
 
Zum Abschluss der Woche vom 21. bis 26. August wird es ein Match zweier Kindermannschaften geben, die mit einigen prominenten Sportlern und Sponsoren gemischt werden.]]></description>
            <pubDate>Tue, 20 Sep 2011 15:07:56 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Stuttgarter Sternstunden - Open Air Konzert zugunsten der Laureus Sport for Good Stiftung]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-08-11.html</link>
            <description><![CDATA[Für ein ganz besonderes Highlight im deutschen Festivalsommer 2011 sorgte Mercedes-Benz: das Open-Air-Konzert im Rahmen der Stuttgarter Sternstunden zugunsten der Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland. Zum 125-jährigen Geburtstag bedankt sich Mercedes-Benz vom 10. bis 14. August mit einem tollen Showprogramm bei seiner Heimatstadt Stuttgart. Den Höhepunkt bildete am 11. August ein einmaliges Open-Air-Rockkonzert auf dem Schlossplatz mitten in der Stadt. 30 Seconds to Mars mit dem Frontmann Jared Leto und Placebo aus England versetzten die 31.000 Zuschauer in Begeisterung. Eröffnet wurde das Konzert von "The Words&ldquo;, einer Band aus dem Mercedes-Benz Nachwuchsförderprogramm "Mixed-Tape&ldquo;. Ein gigantischer Event zum minimalen Preis, die Tickets gab es zum Dankeschön-Preis von 15 Euro.
 
"Wir wollten uns bei den Stuttgarterinnen und Stuttgartern für 125 Jahre Unterstützung und Nachbarschaft bedanken. Das Open Air Konzert ist eines der Highlights der Stuttgarter Sternstunden. Wir freuen uns sehr, dass das Konzert so großartig angenommen wurde&ldquo;, sagte Dr. Joachim Schmidt, Leiter Mercedes-Benz Cars Vertrieb und Marketing.
 
Vom Erlös des Konzertes spendete Mercedes-Benz 25.000 &euro; an die Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland.
 
Das Geld geht zu 100% in die sozialen Sportprojekte in Deutschland. Als Vorstand der Laureus Sport for Good Foundation nahm Boris Becker den Scheck entgegen und erklärte: "Wir fördern in Deutschland mittlerweile acht Projekte. Die Laureus Sport for Good Stiftung nutzt die Kraft des Sports, um sozialen Wandel herbeizuführen. Mit Eishockey, Boxen, Fußball usw. begegnet die Laureus Stiftung den gesellschaftlichen Problemen wie Integration, Drogen und Jugendkriminalität in sozialen Brennpunkten und unterstützt tausende von Kindern und Jugendliche&ldquo;.]]></description>
            <pubDate>Tue, 20 Sep 2011 14:54:39 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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        <item>
            <title><![CDATA[Sport Bild Award 2011 an die Laureus Sport for Good Stiftung]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-08-10.html</link>
            <description><![CDATA[Hamburg - 700 Gäste in der Hamburger Fischauktions-Halle waren ein würdiger Rahmen für den Sport Bild Award 2011. Und eine ganz besondere Ehre wurde der  national und international agierenden Laureus Sport for Good Foundation zuteil. Aus der Hand von Sport Bild-Chefredakteur Matthias Brügelmann erhielt Edwin MosesLeichtathletiklegende und Vorsitzdender der Laureus World Sports Academy, den Preis für die beste Sportidee des Jahres.
 
"Mit diesem Award wollen wir die fantastische Arbeit der Laureus Stiftung in Deutschland und in der ganzen Welt auszeichnen. Es ist eine wunderbare Idee, sozial benachteiligten Kindern  über den Sport zu helfen. Laureus ist eine ganz, ganz wichtige Initiative", gratulierte Brügelmann.
 
Und Edwin Moses zeigte sich begeistert: "Es ist eine große Ehre für Laureus, diesen renommierten Preis zu bekommen. Wir freuen uns, dass unsere Arbeit auch von den Medien wahrgenommen wird und so die Laureus Botschaft weitergetragen wird. Ich nehme den Preis im Namen aller Helfer und Mitarbeiter von der Laureus  Stiftung entgegen. Er dient uns als  Ansporn."]]></description>
            <pubDate>Thu, 11 Aug 2011 10:22:17 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Laureus-Team startet beim Hamburg-Triathlon]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-07-20_2.html</link>
            <description><![CDATA[Zusammen mit 9000 Triathleten starteten die elf Laureus-Team Mitglieder in der Hansestadt Hamburg beim größten Triathlon der Welt.
 
Nachdem am Samstag die Laureus T-Shirts und Laureus-Triathloneinteiler verteilt worden waren, begab man sich gemeinsam zur Pasta-Party, um die Speicher für den folgenden Wettkampftag zu füllen.
 
Für einige Starter ertönte bereits um 7 Uhr morgens das Startsignal und die ruhige Innenalster wurde zum pulsierenden Schwimmbecken. Eine Startwelle nach der anderen begab sich ins Wasser - und so auch die Laureus-Team Mitglieder. Ein schneller Wechsel aufs Rad und es ging auf die zwei Radrunden. Entlang der Reeperbahn und Elbchausee zogen die Sportler ihre Kreise und kämpften um Positionen. Auch der zweite Wechsel wurde von allen Laureus-Teilnehmern erfolgreich absolviert. Ab in die Laufschuhe und auf die 10-km-Strecke hieß es für das Team. Die traumhafte Laufstrecke entlang der Außenalster und der atemberaubende Empfang der Finisher im Ziel am Rathausplatz belohnten die Athleten für die Mühen!
 
Am Ende erzielten die Laureus-Teilnehmer TOP-Ergebnisse, sowohl in der Mannschaft als auch in der Einzelwertung. So konnte das Laureus-Team 2 (Jens Müller, Tim Wolf und Joerg Birkel) den zweiten und das Laureus Team 3 (Carsten Korèn, Hessan Haider und Jörg Siever) den fünften Gesamtrang in der Mannschaftwertung erreichen. Im Einzel konnten vor allem Jens Müller und Anke Schmitz-Elvenich jeweils mit einem Altersklassensieg überzeugen. Hierbei konnte sich Schmitz-Elvenich sogar den dritten Platz in der Gesamtwertung sichern!
 
Abschließend konnten die Athleten das Elite-Rennen der Frauen im VIP-Bereich der Veranstaltung anschauen und so das Wochenende ausklingen lassen.]]></description>
            <pubDate>Thu, 21 Jul 2011 15:11:43 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Boris Becker und Franz Beckenbauer sammeln Spenden im Rahmen des MercedesCups]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-07-20_1.html</link>
            <description><![CDATA[Charity-Golfturnier, Besuch beim MercedesCup und abends die Charity-Gala: Das Programm der beiden Laureus Academy Mitglieder Boris Becker und Franz Beckenbauer war straff organisiert.
 
Bereits morgens um 9 Uhr fanden sich die beiden Sportlegenden gemeinsam mit Laureus Botschafter Stefan Blöcher im Golfclub Schloss Monrepos in Ludwigsburg ein, um sich für den Charity Golf Cup warmzuspielen. Anschließend zogen sie über die Golfanlage und generierten mit dem Charity Contest "Nearest to  the Pin &ndash; beat Boris Becker und Franz Beckenbauer&ldquo; bei zwei Par 3 Löchern erste Spenden für den guten Zweck.
 
Der gesamte Erlös des Charity-Tages floss zu gleichen Teilen in die Franz-Beckenbauer-Stiftung, die sich um unverschuldet in Not geratene Menschen kümmert und in die Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich, die sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche mit Sportprojekten unterstützt.
 
Insgesamt kamen auf diesem Weg 55.600 Euro zusammen. "Ich habe meine Stiftung 1982 in Hamburg gegründet. Seitdem sause ich durch die Welt, um Geld zu sammeln. Ich freue mich, dass heute durch die einzelnen Events einige Spenden zusammenkommen werden&ldquo;, erklärte der Kaiser.
 
Boris Becker besuchte auf dem MercedesCup-Gelände den Laureus-Stand und schrieb zur Freude der anwesenden Tennisfans unzählige Autogramme. Hier stand auch das berühmte Reck für den guten Zweck, das bereits bei den Laureus World Sports Awards in Abu Dhabi dieses Jahr zum Einsatz kam. Zahlreiche Tennisfans spendeten 3 Euro, um sich wie Kevin Spacey, Boris Becker und Robby Naish an das Reck zu hängen und Klimmzüge für die Laureus Sport for Good Stiftung zu machen.
 
Der Großteil des Erlöses wurde aber am Abend bei der MercedesCup Charity Gala eingespielt. Für 30 Euro konnten die rund 200 Gäste, darunter Alfons Schuhbeck und Moderatorin Sonya Kraus, ein Tombola-Los kaufen. Außerdem wurden dank Auktionsleiterin Frau Gräfin zu Rantzau von Christie&rsquo;s Top-Preise unter die Leute gebracht. So kamen zwei VIP-Tickets für die Verleihung der Laureus World Sports Awards für 8500 Euro unter den Hammer, zwei Tickets für das Herren-Länderspiel Deutschland gegen Brasilien inklusive Meet & Greet mit Franz Beckenbauer brachten 4500 Euro ein. Boris Becker stiftete spontan seine Wimbledon-Finaltag-Karten 2012 für 12.000 Euro an den meistbietenden Gast.
 
"Inzwischen gibt es über 80 Laureus Projekte weltweit, acht davon hier in Deutschland. Insgesamt haben wir in den letzten Jahren über 40 Millionen Euro an Spendengelder generiert und in die Projekte investiert &ndash; und damit mehr als 1,5 Millionen Kindern unterstützt. Aber damit begnügen wir uns nicht: Es gibt noch immer viel zu viele Kinder auf dieser Welt, denen es schlecht geht und denen es nicht nur an den nötigsten Dingen im Leben, sondern auch an Hoffnung fehlt. Und diesen Kindern wollen wir zeigen: Sport hat die Kraft, die Welt zu verändern&ldquo;, erklärte Boris Becker, Gründungsmitglied von Laureus und Vorstandsmitglied des deutsch-österreichischen Stiftungszweigs.]]></description>
            <pubDate>Thu, 21 Jul 2011 15:14:45 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Laureus Projekt Kicking Girls beim Sommerfest des Bundespräsidenten]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-07-11.html</link>
            <description><![CDATA[Alljährlich lädt der Bundespräsident verdiente Bürgerinnen und Bürger zum traditionellen Sommerfest in den Schlosspark von Schloss Bellevue und würdigt deren Engagement, das die Gesellschaft und Deutschland inspiriert und voran bringt.
 
Dabei greift er jedes Jahr ein aktuelles Thema auf, welches in der Gesellschaft diskutiert wird, um eigene Impulse und Denkanstöße zu setzen. In diesem Jahr widmete sich das Sommerfest am 1. Juli 2011 unter dem Motto "ZUSAMMENHALT FÖRDERN!&ldquo; dem Generalthema Integration. Erstmals lud Christian Wulff neben den engagierten Projektleitern und Ehrengästen zudem 500 Kinder in den Park ein.

 
Auch in diesem Jahr stellte die Daimler AG als Sponsor des Sommerfest des Bundespräsidenten ihre Standfläche der Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland zur Verfügung. Als ein Beispiel dafür, wie gut Integration durch Sport funktionieren kann, präsentierte die Laureus Stiftung Deutschland gemeinsam mit dem Global Partner Mercedes-Benz das Projekt Kicking Girls. Und so durften Christian Wulff und seine Gäste beim Stand der Laureus Sport for Good Stiftung auf der Spielerbank neben den Kicking Girls aus Pappe Platz nehmen und sich gemeinsam mit ihnen fotografieren lassen.
 
Das Projekt Kicking Girls unter der Schirmherrschaft der deutschen Laureus Botschafterinnen Birgit Prinz und Nia Künzer wendet sich speziell an Mädchen mit Migrationshintergrund. Die Teilnahme am organisierten Fußballsport im Verein soll helfen, die Lebenssituation der Mädchen zu verbessern und die soziale Integration zu fördern.]]></description>
            <pubDate>Thu, 14 Jul 2011 14:18:40 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[KICKFORMORE-Festival in Stuttgart]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-07-10.html</link>
            <description><![CDATA[Insgesamt 200 Jugendliche aus Deutschland, Indien, Kamerun, Südafrika, Israel, Palästina, Ruanda, Brasilien, Chile und Kambodscha trafen sich am 2. Juli 2011 am Theaterhaus in Stuttgart, um am internationalen Straßenfußball-Turnier teilzunehmen.
 
Gespielt wurde nach den Regeln des Laureus Projekts KICKFORMORE: Jungen und Mädchen spielen in gemischten Teams, neutrale Spielbeobachter ersetzen die Schiedsrichter und die Regeln werden vor jedem Spiel vereinbart und nach dem Match bewertet. Außerdem zählten Fairplay-Punkte genau so viel wie Punkte nach Toren. Und so fanden sich die Teilnehmer mit ihrem Mentor kurz vor jedem Match in der Dialogzone ein, um drei Regeln zu vereinbaren, z.B. Handschlag vor und nach dem Spiel, keine Schimpfwörter zu gebrauchen und keinen der Spieler gegen die Bande zu drücken. Wurden alle drei Regeln eingehalten, bekam das Team vom Gegner zwei Fairness-Punkte zugeteilt. "Ich finde das gut so, denn so achtet man viel mehr darauf, wie man mit seinen Gegnern umgeht&ldquo;, erklärte Akhona, ein 16-jähriges Mädchen aus Südafrika. "Das macht viel mehr Spaß als nach normalen Regeln Fußball zu spielen.&ldquo;
 
Nationalität, Kultur und Religion spielten für die Teilnehmer keine Rolle. "Ich habe hier schon einige sehr nette Mädchen und Jungen kennengelernt. Manche sprechen noch nicht so gut Englisch, aber dann gestikulieren wir mit Händen und Füßen&ldquo;, sagt Marwa, 16 Jahre aus Palästina, die seit zwei Jahren Fußball spielt und von ihren Eltern dabei unterstützt wird. "Meine Eltern haben überhaupt nichts dagegen, im Gegenteil: Sie stehen voll und ganz hinter mir.&ldquo;
 
Organisiert wurde das Turnier von den KICKFORMORE-Jugendlichen, für die bereits der nächste Termin auf dem Programm steht: Bis zum 6. Juli nehmen sie gemeinsam mit Jugendlichen aus den Projekten Peres Center for Peace (Israel) und Al Quds (Palästina) an einer Workshop-Woche in Ostfildern teil. Das Thema: Fußball als Medium für Bildung, Lernen, Entwicklung und Friedensbildung.
 
Im Herbst brechen die KICKFORMORE-Jugendlichen dann zum Gegenbesuch auf und reisen vom 12. bis 18. September 2011 nach Israel, wo sie unter anderem an der internationalen Konferenz "Sport as a mediator&ldquo; teilnehmen werden.]]></description>
            <pubDate>Thu, 14 Jul 2011 14:21:41 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Vineta-Grundschule nimmt an "Integration durch Sport&ldquo;-Turnier teil]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-06-25_2.html</link>
            <description><![CDATA[30 Standorte in ganz Deutschland wird die Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich gemeinsam mit dem DFB in das Projekt "Kicking Girls&ldquo; einbinden, das Mädchen mit Migrationshintergrund für den Fußball begeistern möchte.
 
Mit dabei ist künftig auch die Vineta-Grundschule aus Berlin-Mitte.
 
Noch ist das Mädchenfußball-Team nicht im Fußballverein, dennoch haben sich Selin, Nawra, Yülide und Alaa als zweitbestes Team ihres Stadtteils für das Berliner Turnier "Integration durch Sport&ldquo; am Prenzlauer Berg qualifiziert. Zwei der vier Mädels spielen mit Kopftuch und langer Hose, am Rand steht Selins Mutter, die fleißig die Daumen drückt und das Team in den Spielpausen mit belegten Broten versorgt.
"Ich bin heute das erste Mal bei einem Turnier dabei. Gerade in unserer Schule ist es wichtig, dass sich die Eltern engagieren&ldquo;, erklärt sie. Und fügt an: "Die Kinder verstehen sich besser durch den Sport. Das Team wurde aus verschiedenen Klassen zusammengewürfelt, aber durch das gemeinsame Training wurden sie zu Freunden.&ldquo;
 
Jürgen Faust, Lehrer an der Vineta-Grundschule gibt ihr Recht: "Auf dem Fußball-Feld macht es keinen Unterschied, ob die Mädels türkisch, deutsch oder arabisch sind. Das ist mit einem Mal alles vergessen, denn nur als Team können sie etwas erreichen.&ldquo;
 
Dr. Ulf Gebken, Projektleiter der Kicking Girls und Leiter des An-Instituts "Integration durch Sport und Bildung&ldquo; der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg freut sich über den Erfolg des Projekts: "Ich war anfangs etwas skeptisch, denn die Unterstützung der Eltern ist noch nicht so groß. Doch so langsam zeigen die Eltern Interesse, kommen mal zum Training oder besuchen ein Turnier. Das ist eine ganz wichtige Entwicklung.&ldquo;]]></description>
            <pubDate>Thu, 14 Jul 2011 14:24:52 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[KICK on Ice trifft KICK im Boxring]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-06-25_1.html</link>
            <description><![CDATA[Eishockey meets Boxen: Vier Jungs des Berliner Laureus Projekts KICK on Ice und 14 Jugendliche von KICK im Boxring verbrachten gemeinsam mit ihren Projektleitern und Klettertrainern einen Tag im Laureus-Hochseilgarten KICK the Ropes.
 
Auf dem Programm standen neben dem Absolvieren der einzelnen Übungen auch das Vermitteln von Werten wie Teamgeist, Selbstvertrauen und Mut. Keine einfache Aufgabe für die 14- bis 17-jährigen Jugendlichen aus den sozialen Brennpunkten Berlins.
 
Tom, Boxtrainer der Laureus-Kids und früher selbst Profiboxer, gibt zu bedenken: "Meine Jungs sind Individualisten. Aber wir sind dabei, das zu verändern und ihnen Teamgeist und Verantwortung zu vermitteln. Sie kommen zu uns zum Boxen, weil wir ihnen Regeln und einen Halt geben.&ldquo;
 
Je ein Eishockeyspieler und ein Boxer versuchten als Team, die ihnen gestellten Aufgaben zu bewältigen. Mohammed, ein 17-jähriges Boxtalent aus dem Libanon, aufgewachsen in Neukölln Nord und Willi, ebenfalls 17, aus Treptow, hievten sich gegenseitig die Himmelsleiter empor, die nur mit gegenseitiger Unterstützung machbar ist.
 
"Das war wirklich keine leichte Übung, aber zusammen haben wir es geschafft&ldquo;, resümierte Mohammed anschließend verschwitzt, aber zufrieden. Auch für die Trainer war der Tag im Hochseilgarten aufschlussreich. Boxtrainer Tom: "Es waren heute einige Unruhestifter dabei, obwohl wir die Jungs extra auf diesen Tag vorbereitet haben. Hier im Hochseilgarten sieht man noch besser als im Boxtraining, wo die Defizite, aber auch die Stärken jedes einzelnen liegen. Wir kommen mit dem Team sicherlich noch einmal wieder.&ldquo;]]></description>
            <pubDate>Thu, 14 Jul 2011 14:27:26 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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        <item>
            <title><![CDATA[Laureus weitet das Projekt Kicking Girls auf ganz Deutschland aus ]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-06-23.html</link>
            <description><![CDATA[Die Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich dehnt das erfolgreiche Projekt Kicking Girls vom bisherigen Standort Bremen auf ganz Deutschland aus. In enger Kooperation mit dem Deutschen Fußball Bund (DFB) und dem von Dr. Ulf Gebken geleiteten An-Institut "Integration durch Sport und Bildung&ldquo; der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg werden in den nächsten drei Jahren insgesamt 30 regionale Projekte mit 3600 fußballbegeisterten Mädchen ins Leben gerufen und langfristig gefördert.
 
Konkret handelt es sich um die Regionen Berlin (Kreuzberg, Neukölln), Bayern (Augsburg, Bayreuth), das Rhein-Main-Gebiet (Mainz, Dietzenbach), Nordrhein-Westfalen (Duisburg, Siegen) und Norddeutschland (Norderstedt, Lüneburg, Stade, Delmenhorst, Oldenburg, Achim). Darüber hinaus fördert die Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich zwei Länderprojekte in Hamburg und Bremen. Mit der Ausweitung des Projekts soll neben der engen Verknüpfung von Grundschulen und Fußballvereinen und der Gewinnung von Mädchen mit Migrationshintergrund für den Sport vor allem die Entwicklung eines Nachhaltigkeitskonzepts für den Mädchenfußball im Anschluss an die Frauen-Weltmeisterschaft im Vordergrund stehen. Das soziale Sportprojekt Kicking Girls unter der Schirmherrschaft von Laureus Botschafterin und Rekordnationalspielerin Birgit Prinz fördert die Teilnahme von Mädchen mit Migrationshintergrund im und am organisierten Sport und hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebenssituation durch Fußball zu verbessern.
 
Neben den regelmäßigen Trainingseinheiten haben die Mädchen die Chance, sich bei Fußballturnieren mit anderen Kindern und Jugendlichen zu messen und eine Ausbildung zur Fußballassistentin zu absolvieren, um ihre eigenen Erfahrungen und Fähigkeiten an den Nachwuchs weiterzugeben und als Vorbild zu fungieren. Neben den Kicking Girls fördert die Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich die Berliner Projekte KICK im Boxring, KICK on Ice und KICK the Ropes sowie KICKFORMORE in Baden-Württemberg, KidSwing in München und Kids for future in Köln.
 
Unterstützt wird die Arbeit der Laureus Stiftung nun auch von Nia Künzer: Die Ex-Nationalspielerin und Fußball-Weltmeisterin von 2003 wurde im Rahmen des Medien-Kick-Offs zum Auftaktspiel der deutschen Frauennationalmannschaft in der Mercedes-Benz Gallery in die Riege der Laureus Botschafter aufgenommen und wird zukünftig gemeinsam mit Birgit Prinz die Schirmherrschaft des Projektes Kicking Girls übernehmen. "Für mich ist es eine ganz besondere Ehre, nun zum Kreis der Laureus Botschafter zu zählen, denn mir liegt soziales Engagement sehr am Herzen. Ich hoffe, ich kann meine eigenen Erfahrungen als ehemalige Leistungssportlerin nutzen, um die Kinder und Jugendlichen zum Sport zu motivieren und ihnen darüber hinaus mit Rat und Tat zur Seite zu stehen&ldquo;, erklärt die siebenmalige Deutsche Meisterin.
 
Insgesamt engagieren sich nun 17 prominente Botschafter für die Laureus Sport forGood Stiftung Deutschland/Österreich. Dazu zählen neben Nia Künzer auch Franziska van Almsick, Stefan Blöcher, Martin Braxenthaler, Sabine Christiansen, Vitali Klitschko, Wladimir Klitschko, Christoph Langen, Hermann Maier, Thomas Muster, Birgit Prinz, Jochen Schümann, Axel Schulz, Matthias Schweighöfer, Ralf Schumacher, Felix Sturm und Michael Teuber.]]></description>
            <pubDate>Thu, 14 Jul 2011 14:29:26 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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            <title><![CDATA[Das Grand Tirolia Golf & Ski Resort bleibt bis 2014 Partner des Laureus Medien Preises]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-06-22.html</link>
            <description><![CDATA[Das Kitzbüheler Grand Tirolia Golf & Ski Resort bleibt Partner des Laureus Medien Preises. Das Hotel, das 2009 zum offiziellen Home of Laureus Sport for Good in Österreich ernannt wurde und den diesjährigen Laureus Medien Preis am 14. November 2011 zum dritten Mal in Folge beherbergt, verlängerte den Vertrag um drei weitere Jahre bis einschließlich 2014.
 
Matthias Engel, Geschäftsführer des Grand Tirolia Golf & Ski Resorts, befürwortet die enge Kooperation mit der Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich: "Wir freuen uns sehr darüber, auch nach der Verleihung des Laureus Medien Preises im November noch drei weitere Jahre Gastgeber dieser hochwertigen Preisverleihung zu sein. Das gesamte Team des Grand Tirolia steht hinter dem Gedanken der Stiftung. Die moderne und sportliche Ausrichtung unseres Hauses passt sicher optimal auch für alle Gäste der Verleihung. Die großartige Idee der Laureus Stiftung mit unseren Mitteln zu unterstützen, wird uns auch in den kommenden drei Jahren Ehre und Freude sein.&ldquo;
 
Anders Sundt Jensen, Leiter Markenkommunikation Mercedes-Benz Cars und Executive Director Laureus: "Mit dem Grand Tirolia Golf & Ski Resort haben wir den optimalen Partner für dieses einzigartige Event. Das ganze Team ist mit großem Engagement bei der Sache. Man spürt, dass dort jeder Mitarbeiter ein Herz für Laureus hat.&ldquo;
 
Seit 2005 werden beim Laureus Medien Preis deutsche und österreichische Medien ausgezeichnet, die das Thema Laureus in ihrer Berichterstattung auf außergewöhnliche Weise transportiert haben. Dazu werden hervorragende Projekte geehrt, die den Sport nutzen, um benachteiligten Kindern zu helfen. Bei dem zum siebten Mal ausgetragenen renommierten Medien-Event sind neben den Mitgliedern der Laureus-Familie bekannte Persönlichkeiten aus den Bereichen Sport, Medien, Gesellschaft und Wirtschaft zu Gast.
 
Die deutschen und österreichischen Journalisten werden nun gebeten, bis zum 31. August 2011 ihre Vorschläge für die Nominierungen in den Kategorien "Spirit von Laureus&ldquo; und "Soziales Sportprojekt mit Laureus-Philosophie&ldquo; einzureichen - und dann ist es an der namhaften Jury zu entscheiden, wer den Laureus Medien Preis 2011 erhält.
 
Zu der Jury zählen derzeit neben den Laureus Academy Mitgliedern Franz Beckenbauer, Boris Becker, Franz Klammer und Katarina Witt auch die Laureus Botschafter Stefan Blöcher, Martin Braxenthaler, Sabine Christiansen, Hermann Maier, Thomas Muster, Birgit Prinz, Axel Schulz, Ralf Schumacher, Jochen Schümann, Matthias Schweighöfer, Felix Sturm, Michael Teuber und Franziska van Almsick sowie Heiner Brand, Susi Erdmann, Georg Hackl, Jochen Maas, Henry Maske, Günter Netzer und Britta Steffen.
 
 "Spirit von Laureus&ldquo; &ndash; Der Preis geht an einen Medienvertreter oder ein Medium, der/das durch seinen Beitrag/Artikel Laureus auf außergewöhnliche Art und Weise Medienpräsenz verschafft hat.
 
Soziales Sportprojekt mit Laureus-Philosophie &ndash; Der Preis geht an ein Projekt, welches in ganz besonderer Weise die Laureus-Idee "Sport hat die Kraft, die Welt zu verändern&ldquo; verkörpert, ohne ein Laureus-Projekt zu sein.
 
Vorschläge bitte an &#109;&#101;&#100;&#105;&#101;&#110;&#64;&#108;&#97;&#117;&#114;&#101;&#117;&#115;&#46;&#100;&#101; oder per Post an:
 
Bärbel Mees
lübMEDIA GmbH
Engelhardstr. 12
81396 München]]></description>
            <pubDate>Thu, 14 Jul 2011 14:32:55 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>

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        <item>
            <title><![CDATA[Laureus unterstützt Felix Sturms Projekt Kids for future]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-06-20.html</link>
            <description><![CDATA[&#65279;Fünf Tage vor seiner Titelverteidigung gegen den Briten Matthew Macklin hat Box-Weltmeister Felix Sturm bereits einen Sieg der ganz anderen Art errungen: Im Rahmen der offiziellen Pressekonferenz wurde sein Projekt Kids for future zum Laureus Projekt und er selbst zum Schirmherr der Initiative ernannt.
 
"Es bedeutet mir sehr viel, dass die Laureus Sport for Good Stiftung nun auch das Projekt Kids for future unterstützt, denn dort wird eine großartige Arbeit geleistet. Den Kindern und Jugendlichen werden mithilfe des Trainings und der pädagogischen Betreuung Alternativen zu Gewalt und Ausgrenzung aufgezeigt. Mir liegt das Projekt sehr am Herzen, denn ich will den Kids eine Zukunft geben&ldquo;, erklärt Sturm.
 
Boris Becker, Vorstand der Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland und Laureus Academy Mitglied, befürwortet das Engagement des Leverkuseners: "Wir freuen uns, Felix Sturm und Kids for future unterstützen zu können. Es ist ein sehr wichtiges Projekt für den Großraum Köln und Felix Sturm ist ein äußerst engagierter Projekt-Pate.&ldquo;
 
Kids for future ist ein innovatives Sport- und Beratungskonzept für Kinder und Jugendliche aus sozialen Brennpunkten in Köln. Mehrmals die Woche können die Kids am Boxtraining teilnehmen, zusätzlich steht ihnen eine erfahrene Sonderschullehrerin einmal wöchentlich bei schulischen Problemen beratend zur Seite.
 
Für die Kinder und Jugendlichen des neuen Laureus Projekts ist Botschafter und Weltmeister Felix Sturm nicht nur ein Vorzeigeathlet und großes Vorbild, sondern er fungiert dank seiner regelmäßigen Besuche zudem als fester Ansprechpartner.
 
Doch mit der Schirmherrschaft allein ist es für den engagierten Weltmeister nicht getan: Felix Sturm spendet, wie schon bei seinem letzten Kampf im Februar, einen Teil des Reinerlöses aus dem Ticketverkauf an die Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich.]]></description>
            <pubDate>Tue, 21 Jun 2011 17:49:13 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>
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            <title><![CDATA[Laureus Team trainiert mit Olympiasieger Jan Frodeno für den Hamburg-Triathlon]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-06-15.html</link>
            <description><![CDATA[Der Triathlon am 16. und 17. Juli 2011 in Hamburg naht, doch das Laureus Team ist bereits top vorbereitet: Gemeinsam mit der Deutschen Sporthochschule Köln organisierte die Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich für ihre sportlichen Vertreter einen attraktiven Trainingstag.
 
Unter den prüfenden Blicken von Triathlon-Olympiasieger Jan Frodeno, Bundesliga-Triathlet Sebastian Zeller und Dr. Thomas Abel, stellvertretender Leiter des Instituts für Bewegungslehre und Neurowissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln, absolvierten die 15 Teilnehmer am 11. Juni 2011 ein Technik-Training im Schwimmzentrum, einen Feldstufentest im Leichtathletik-Stadion und ein abschließendes Lauf-Training.
 
Außerdem erhielten sie einen Vortrag über aerodynamische Positionen auf dem Rennrad und individuelle Tipps und Tricks von Jan Frodeno, der sich geduldig allen Fragen der Teilnehmer stellte.
 
"Es lohnt sich absolut, noch einmal dabei zu sein, denn ich erhalte hier immer wieder gute Tipps&ldquo;, erklärte ein Teilnehmer, der schon 2010 am Trainingstag und am Wettkampf teilnahm. Weitere Unterstützung erhält das Laureus Team in Hamburg von Laureus Botschafter und Paralympics-Sieger Michael Teuber, der das Laureus Team vor Ort anfeuern wird.]]></description>
            <pubDate>Tue, 21 Jun 2011 18:00:19 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>
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            <title><![CDATA[3. Laureus Benefizspiel findet am 3. September 2011 in Dresden statt]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-06-14.html</link>
            <description><![CDATA[Am 3. September 2011 ist es wieder so weit: Zum dritten Mal rollt beim Laureus Fußball-Benefizspiel der Ball für den guten Zweck. Im Dresdner glücksgas stadion werden wieder zahlreiche Stars aus Sport und Medien ihr Können unter Beweis stellen und den Erlös des Events wie in den beiden Jahren zuvor der Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich spenden.
 
Im vergangenen Jahr waren unter anderem die Laureus Botschafter Axel Schulz und Felix Sturm, Academy Mitglied Boris Becker sowie die Fußball-Größen Guido Buchwald und Thomas Helmer und Handballstar Stefan Kretzschmar mit von der Partie. Auf diesem Weg kamen 2009 und 2010 jeweils 100.000 Euro für den guten Zweck zusammen.
 
Veranstalterin Simone Schulze (S.I.M. Marketing): "Das tolle glücksgas-Stadion sowie die Sportbegeisterung und Aufgeschlossenheit der Dresdner haben den Ausschlag gegeben, unser gewohntes &sbquo;Spielfeld&lsquo; Mannheim zu verlassen und nach Dresden zu kommen.&ldquo;
 
Bereits jetzt steht ein guter Teil der fast 50 prominenten Teilnehmer fest, darunter einige mit Dresdner Wurzeln. So werden zum Beispiel &sbquo;Ede&lsquo; Geier, &sbquo;Dixie&lsquo; Dörner, Ulf Kirsten und Volker &sbquo;Zack&lsquo; Michalowski für die &sbquo;Söhne Dresden auflaufen. Für die Laureus Allstars haben unter anderen Uwe Bein, Fredi Bobic, Heiner Brand, Guido Buchwald, Klaus Fischer, Elton, Raul Richter, Axel Schulz, Joko Winterscheidt und Felix Sturm zugesagt. Bei Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus liegt sogar die Spielleitung in charmanten Händen.
Sämtliche Teilnehmer stellen sich übrigens unentgeltlich in den Dienst der guten Sache.
 
Während die Veranstalter noch mit einigen attraktiven Zusagen rechnen, beginnt am Montag, dem 20. Juni, der Karten-Vorverkauf in den bekannten Dresdner Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.benefiz-spiel.de und telefonisch unter 01805 30 34 35.
 
Die Eintrittspreise, die der Unterstützung des wohltätigen Zweckes dienen, sind dabei mit Absicht sehr familienfreundlich gehalten. Der Stehplatz kostet inklusive Gebühren lediglich sieben Euro, Sitzplätze zwölf und fünfzehn Euro.

Im Sparkassen- Familienblock gilt für ein limitiertes Kontingent sogar das Angebot &sbquo;2für1&lsquo;, hier gibt es &ndash; solange der Vorrat reicht &ndash; zwei Sitzplatzkarten für zwölf Euro.
 
Die Zuschauer im Stadion dürfen sich nicht nur auf ein einzigartiges Spektakel freuen (u.a. Live-Musik in der Halbzeitpause, Cheerleader und ein Feuerwerk direkt nach dem Spiel), sondern unterstützen mit ihrer Eintrittskarte in erster Linie eben auch die Laureus Sport for Good Stiftung, die bundesweit Kinder in sozialen Brennpunkten mit Sportprojekten einen persönlichen Weg aufzeigt und Hoffnung schenkt.
 
Nach dem Spiel bitten Veranstalter und Sponsoren zur &sbquo;goldgas players night&lsquo; ins Innside Hotel Dresden. Hier wird im Kreis der prominenten Teilnehmer bei Live-Musik gefeiert und getanzt, wie jedes Jahr wohl bis in die frühen Morgenstunden.]]></description>
            <pubDate>Tue, 21 Jun 2011 18:03:26 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>
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            <title><![CDATA[SG Stern Jubiläumstour zugunsten der Laureus Sport for Good Stiftung]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-05-31.html</link>
            <description><![CDATA[Am 24. März gestartet, machte die SG Stern Jubiläumstour an insgesamt 26 Standorten halt, bevor sie am 28. Mai 2011 Sindelfingen erreichte.
 
Ziel des außergewöhnlichen "Laufs&ldquo;, der die Teams motorisiert und unmotorisiert durch ganz Deutschland führte, war das Schaffen eines Zusammengehörigkeitsgefühls der einzelnen Standorte &ndash; und die Generierung von Spenden für die Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich.
 
Insgesamt kamen auf diesem Weg 17.000 Euro zusammen, die im Rahmen der Abschlussveranstaltung am 28. Mai 2011 in Sindelfingen an Laureus Botschafter Michael Teuber überreicht wurden.]]></description>
            <pubDate>Tue, 21 Jun 2011 18:06:05 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>
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            <title><![CDATA[Europäisches Straßenfußball Festival: Platz drei für Jugendliche aus Laureus Projekt in der Fair-Play-Wertung]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-05-30.html</link>
            <description><![CDATA[Beim Europäischen Straßenfußball Festival, das am 12. Mai 2011 feierlich in Belgrad eröffnet wurde, trafen 20 europäische Organisationen aus dem Bereich Entwicklung durch Fußball zusammen, um die "andere Dimension des Fußballs&ldquo; zu zelebrieren.
 
10 Delegationen aus dem Balkangebiet (Serbien, Bosnien Herzegowina, Kroatien und Mazedonien) und weitere 10 Delegationen aus europäischen Ländern, nutzten das Event, um gemeinsam die verbindende und integrative Kraft des Fußballs zu demonstrieren. Bereits zum dritten Mal war die Balkanregion Gastgeber für das beliebte Festival,  das von streetfootballworld und Netzwerkmitglied Football Friends organisiert und von der Europäischen Kommission, Generaldirektion Erweiterung und der UEFA unterstützt wurde.
 
Streetfootballworld Network Director Vladimir Borkovi&#263; begrüßte die über 200 Jugendlichen, Young Leader, Coaches und Delegationsleiter mit herzlichen Worten: "Es geht hier nicht als allererstes ums Gewinnen. Wichtig ist, dass wir eine großartige Zeit zusammen verbringen, ein faires Turnier gespielt wird und ihr am Ende all die neuen Eindrücke mit nach Hause nehmt und weitergebt.&ldquo;
 
Gewinnen konnte das KICKFAIR-Team  mit Jugendlichen aus dem Laureus Projekt KICKFORMORE das Festival nicht, doch landete es in der Fair-Play-Wertung auf dem dritten Platz &ndash; bei 20 Mannschaften ein beachtlicher Erfolg. "Wir nehmen die Erinnerung mit und haben viele neue Freunde gewonnen&ldquo;, resümierte Teammitglied Selim anschließend. Und Mannschaftskollegin Suriya stellte fest: "Wir haben Freunde aus unterschiedlichen Ländern gefunden. Auch wenn man sich mit der Sprache nicht so gut verständigen kann, kann man doch irgendwie miteinander kommunizieren und gemeinsam Spaß haben.&ldquo;]]></description>
            <pubDate>Tue, 21 Jun 2011 18:08:46 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>
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            <title><![CDATA[Laureus Academy Mitglieder Michael Johnson, Steve Redgrave und Sebastian Coe ernennen Londoner Track Academy zum offiziellen Laureus Projekt]]></title>
            <link>http://www.laureus.de/news/2011-05-25.html</link>
            <description><![CDATA[&#65279;Sprinten mit einem Leichtathletik-Superstar, Shake-Hands mit einer Ruder-Legende und ein Gespräch am Rand der Tartanbahn mit einem Mittelstrecken-Champion &ndash; für die Kinder und Jugendlichen der Londoner Track Academy wurden am Montag gleich mehrere Träume auf einmal wahr, denn die Laureus Academy Mitglieder Michael Johnson, Sir Steve Redgrave und Lord Sebastian Coe besuchten das soziale Sportprojekt und ernannten es zum offiziellen Laureus-Projekt.
 
Gegründet wurde die Track Academy, die mit seinen Anlagen im Willesden Sports Centre eine Anlaufstation für Kinder und Jugendliche aus den problembehafteten Stadtteilen Londons darstellt, 2007 von der britischen Dreispringerin Connie Henry. Neben dem professionellen Leichtathletik-Training, das von internationalen Coaches entwickelt und betreut wird, erhalten die Projekt-Teilnehmer Unterstützung von Mentoren. Von ihnen lernen sie, sich Ziele zu setzen, Hindernisse zu überwinden und Selbstvertrauen aufzubauen. Außerdem erhalten sie Nachhilfe in ihren schwächeren Schulfächern und Unterstützung bei der Berufsfindung.
 
Für Lord Coe, Vorsitzender des Londoner Organisationskomitees für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2012 (LOCOG), stellt die Arbeit der Track Academy den richtigen Ansatz dar: "Es ist mir sehr wichtig, sicherzustellen, dass es auch nach den Olympischen Spielen in London eine Hinterlassenschaft für die Jugendlichen gibt. Projekte wie die Track Academy, die den Sport nutzen, um das Leben der Jugendlichen zu verbessern und ihnen im Leben mehr Möglichkeiten zu geben, können genau diese Hinterlassenschaft der Spiele sein. Ich bin stolz, dass wir bei Laureus in der Lage sind, dieses innovative Programm zu unterstützen.&ldquo; Projekt-Gründerin Connie Henry ist dankbar für die Unterstützung der Laureus Stiftung: "Kinder, die hier aufwachsen, laufen ständig Gefahr, ein Mitglied in einer der Gangs zu werden, Drogen zu nehmen und in kriminelle Delikte verwickelt zu werden. Die Track Academy stellt eine Alternative dazu da. Ich bin sehr froh, dass die Laureus Sport for Good Foundation uns unterstützt und danke Sebastian, Michael und Steve, dass sie heute gekommen sind und den Jugendlichen einen unvergesslichen Tag bereitet haben.&ldquo;
 
Für Sprint-Superstar Michael  Johnson ist die Unterstützung des Projekts selbstverständlich. "Connie hat Großartiges geleistet, indem sie die Track Academy in den letzten Jahren in diesem Umfeld etabliert hat. Wenn man sich mit den Jugendlichen unterhält, spürt man, welchen Einfluss Sport auf ihre Hoffnungen und Träume von einer besseren Zukunft hat. Die Qualität des Trainings ist sehr hoch, deshalb bin ich nicht überrascht, dass das Projekt ein solcher Erfolg ist. Ich unterstütze es wirklich gern.&ldquo;
 
Auch Sir Steve Redgrave ist von der Arbeit des Projekts begeistert. Für die Ruder-Legende, die bei den Laureus World Sports Awards in Abu Dhabi in die Laureus Academy aufgenommen wurde, war dies der erste Projektbesuch. "Ich bin von der Bandbreite dieses Projekts beeindruckt. Es war großartig, sich mit den Jugendlichen zu unterhalten und mit ihnen Zeit zu verbringen. Ich habe ihnen mit auf den Weg gegeben, wie wichtig es ist, an ihren Zielen dranzubleiben und nicht aufzugeben.&ldquo;
 
Das hat auch Annie Tagoe verinnerlicht. Die 17-Jährige wurde 32-mal der Schule verwiesen, bevor sie bei der Track Academy mit dem Leichtathletik-Training begann. Inzwischen haben sich dank der umfassenden Betreuung ihre schulischen Leistungen deutlich verbessert &ndash; und ihre sportlichen Fähigkeiten dazu. Bei den Olympischen Jugendspielen in Singapur belegte Annie den vierten Platz über die 100-Meter-Distanz und holte mit der Staffel die Bronzemedaille.
"Bevor ich mit dem Training begann, war mein Verhalten in der Schule nicht das Beste. Ich habe den Unterricht nicht ernst genommen und bin ständig in Schwierigkeiten geraten. Nun habe ich einen Tutor, der mich dreimal die Woche unterrichtet. Dafür bin ich sehr dankbar.&ldquo;]]></description>
            <pubDate>Tue, 21 Jun 2011 18:10:57 +0200</pubDate>
            <author>Administrator</author>
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