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    Özil: „Ihr könnt Eure Ziele erreichen!“

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    Ganz besonderen Besuch bekamen die Kinder und Jugendlichen vom Londoner Laureus Sport for Good Projekt Urban Stars in der Quintin Kynaston Academy am Mittwoch: Deutschlands Nationalspieler Mesut Özil schaute bei ihrem Training vorbei und hatte sichtlich Spaß an dem „Termin der anderen Art“.

    Doch der FC Arsenal Spieler fand nicht nur Zeit für den ein oder anderen Trick mit dem Ball, sondern auch für Gespräche mit den bedürftigen Kindern und Jugendlichen, die Laureus Sport for Good über soziale Sportprojekte unterstützt. Die Kids erzählten ihm von ihrem Alltag, ihren Problemen, Sorgen und Herausforderungen – und Özil gab ihnen wertvolle Tipps, wie sie am besten an einer Sache dranbleiben, sich Ziele setzen und darauf hinarbeiten können. Nicht nur im Sport, sondern auch im Leben.

    „Mein Besuch hier erinnert mich an meine eigene Kindheit, als ich in den Straßen von Gelsenkirchen Fußball spielte und jeden Tag mein Bestes gab, um etwas dazuzulernen und besser zu werden. In meiner Kindheit hatte ich Vorbilder, und ich freue mich, heute hier sein zu können. Ich möchte diesen jungen Menschen helfen, das Beste aus sich herauszuholen. Das bedeutet, sowohl in der Schule als auch auf dem Spielfeld sein Bestes zu geben“, erklärte Mesut Özil.

    „Wenn ich nicht gerade Fußball spiele, helfe ich jungen Menschen leidenschaftlich gern, und die Arbeit mit Laureus Sport for Good gibt mir die Möglichkeit, dies durch den Sport zu tun. Ich hoffe, dass die Jugendlichen, die ich heute getroffen habe, stets weiterlernen und sich weiterentwickeln werden, um ihre Ziele im Sport, in der Ausbildung und im Leben zu erreichen.“

    Dass seine Worte bei den Jugendlichen des Laureus Sport for Good Projekts in Erinnerung bleiben werden, bestätigte Teilnehmer Mohammed Conteh: „Mesut ist mein Held; er ist ein fantastischer Fußballer. Wenn wir uns anstrengen, dranbleiben und uns Ziele setzen, können wir in der Schule, im Leben und auch im Sport Erfolg haben, sagt er. Ihm ging es früher einmal genauso wie uns. Er sagt, dass mit Entschlossenheit alles möglich ist. Ich werde den heutigen Tag nie vergessen.“

    Laureus Sport for Good setzt die Kraft des Sports ein, um Problemen wie Gewalt, Diskriminierung und Benachteiligung ein Ende zu setzen, und ist der Beweis dafür, dass der Sport die Welt verändern kann

    On Dezember 2, 2016
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    Fabian Hambüchen besucht das neue Laureus Sport For Good Project Aufsteigen! Des Sonnenkinder E.V.

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    Verantwortung für Tiere übernehmen, Vertrauen schenken und an sich selbst glauben – das lernen die teilnehmenden Kinder und Jugendliche mit und ohne Handicap im Reitprojekt Aufsteigen, das auf dem Begegnungshof des Sonnenkinder Elterninitiative Handicap e.V. in Zwingenberg-Rodau umgesetzt wird.

    „Für uns ist es wichtig, den Kindern und Jugendlichen einen Zugang zum Pferd zu ermöglichen und das Tier spielerisch und bewegungsbezogen zu erfahren. Unser Ziel ist es, dass die Teilnehmer, ob mit oder ohne Handicap, während des Unterrichts ihre individuellen Ziele erreichen und ihre Persönlichkeit gestärkt wird“, erklärt Projektleiterin Nadine Paulin.

    Davon konnte sich auch Laureus Sport for Good Botschafter Fabian Hambüchen überzeugen. Der Turn-Olympiasieger wagte sich nach der Vorführung der Projektkinder selbst auf eines der Therapiepferde und drehte eine Runde in der dieses Jahr fertiggestellten neuen Reithalle.

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    „Reiten ist natürlich etwas anderes als Turnen, aber auch hier benötigt man eine gute Körperbeherrschung und Koordination. Für die Teilnehmer mit Handicap ist die Förderung dieser Fähigkeiten besonders wichtig, um ein aktives und möglichst selbstbestimmtes Leben führen zu können. Ich bin wirklich beeindruckt, was die Kinder und Jugendlichen in ihren Reitstunden schon gelernt haben und hatte heute eine großartige Zeit mit ihnen. Das Projekt leistet wertvolle Arbeit“, erzählt Fabian Hambüchen.

    Paul Schif, Geschäftsführer der Laureus Sport for Good Foundation Germany, Austria freut sich über das neue Projekt: „Inklusion ist neben Integration und Bewegungsförderung einer von drei Pfeilern in unserer Förderstrategie. Die sozialen Sportprojekte, die Laureus Sport for Good fördert, vermitteln bedürftigen Kindern und Jugendlichen über den Sport Werte wie Toleranz, Teamgeist und Respekt. Sie lernen, an sich selbst zu glauben, sich Ziele zu setzen und diese zu verfolgen. Die Projekte sind für ihre persönliche Entwicklung enorm wichtig, da sie für die Kinder Halt und Anlaufstation zugleich sind.“

    Neben dem inklusiven Reitprojekt gibt es auf dem Begegnungshof zudem einen barrierefreien Spielplatz, der auch für Kinder und Jugendliche im Rollstuhl geeignet ist.

    Das Projekt Aufsteigen! wird auch von der Dietmar Hopp Stiftung gefördert, die seit einigen Jahren mit der Laureus Sport for Good Foundation kooperiert und diese finanziell unterstützt. Dank der erfolgreichen Zusammenarbeit der beiden Stiftungen wurden diverse Laureus Sport for Good Projekte bereits in die Metropolregion Rhein-Neckar ausgeweitet. Durch die finanzielle Unterstützung der Dietmar Hopp Stiftung für die Errichtung der Reithalle am Begegnungshof der Sonnenkinder konnte die notwendige Voraussetzung für das Projekt Aufsteigen! geschaffen werden.

    „Wir freuen uns, dass der Verein Sonnenkinder erneut von großartigen Persönlichkeiten und Stiftungen gefördert wird, die die soziale, pädagogische und therapeutische Arbeit des Vereins wertschätzen. Die Reittherapie rundet die Angebotspalette auf dem Begegnungshof ab. Durch die finanzielle „Aufstiegshilfe“ der Laureus Sport for Good Foundation werden viele Kinder und Jugendliche von der Reittherapie profitieren können“, so Katrin Tönshoff, Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung.

    On November 17, 2016
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    Die Gesichter des LAUREUS SPORT FOR GOOD SUMMIT

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    Die Laureus Sport for Good Foundation unterstützt Hilfsprojekte auf der ganzen Welt. Beim Summit in Sinsheim wird deutlich, welche Kraft der Sport hat: um Brücken zu bauen, um Mauern zum Einsturz zu bringen, um benachteiligten Kindern eine bessere Zukunft zu schenken. Hier erzählen Mitarbeiter der Programme von ihren faszinierenden Erfahrungen.

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    Mario van Niekerk (41), Kapstadt, Gründer von „Great Commission United“:

    „Niemand wird als Krimineller geboren! Viele junge Menschen in Kapstadt glauben aber, nur mit Kriminalität ihre Träume erfüllen zu können. Wir müssen ihnen andere Möglichkeiten bieten. Und wir müssen ihnen die Werte einer Familie vermitteln. Ich war selbst zehn Jahre lang kriminell. Irgendwann habe ich aber auf mein Leben geschaut und dachte: Was hast du eigentlich alles verpasst? Deshalb startete ich ein Fußball-Projekt mit 18 Kindern, die ebenfalls in kriminellen Gangs waren. Heute nehmen viel mehr Kinder an meinem Projekt teil. Ich will ihnen Geborgenheit bieten, einen sicheren Ort. Wo sie sie selbst sein können. Einige nennen mich mittlerweile ‚Dad‘. In solchen Momenten habe ich Tränen in den Augen.“

     

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    Sneh Gupta (59), Jodhpur, Co-Gründerin vom „Image-Programm“:

    „Behinderte werden in Indien stigmatisiert und diskriminiert. Sie sind unsichtbare Mitglieder unserer Gesellschaft. Bei Image bringen wir die gleiche Anzahl an behinderten und nicht-behinderten Kindern zusammen und treiben Sport. Am Anfang wussten die nicht-behinderten Kinder nicht, wie sie mit den anderen umgehen sollen. „Können die überhaupt Kricket spielen?“ Das haben sie spätestens dann gemerkt, als sie von behinderten Kindern im Kricket oder anderen Sportarten geschlagen wurden. Das war für sie nur schwer zu ertragen. Die Inklusion von nicht-Behinderten war quasi schwerer als andersrum.

    Mittlerweile involvieren wir auch die Eltern. Am Anfang haben sie sich über die Behinderten lustig gemacht und sie beleidigt. Nachdem sie die Kinder kennengelernt und wir sie aufgeklärt haben, änderte sich plötzlich etwas. Heute sprechen sie die Kids mit Namen an, berühren sie und haben keine Vorurteile mehr. Dadurch trauen sich immer mehr Kinder im Alter von 8-12 Jahren, an unserem Projekt teilzunehmen.“

     

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    Marcel Mauz (25), Stuttgart, Mitarbeiter bei „KICKFORMORE“:

    „Meinen ersten Kontakt mit dem Straßenfußball-Projekt KICKFORMORE hatte ich in der fünften Klasse. Ich war Hauptschüler, unmotiviert, hatte Angst, keinen Job zu bekommen. In den gemischten Gruppen habe ich dann schnell gemerkt: Hey, das macht mir Spaß, hier werde ich ernstgenommen. Hier kann ich meine eigenen Ideen verwirklichen. Ich habe dann meinen Realschulabschluss und Abitur gemacht und studiere jetzt. Dem Projekt wollte ich unbedingt treu bleiben und arbeite dort bis heute mit. Es ist spannend zu sehen, wie ich mich durch das Projekt verändert habe.“

     

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    Neta Daniel (19) und Duha Amla (21), Jerusalem, Coaches bei „Peaceplayers“:

    Neta aus Israel: „Wenn wir zusammen spielen, können wir auch zusammen leben. Das ist unser Motto. Wir spielen Basketball in einem gemischten Team aus Israelis und Palästinensern. Früher kannte ich keine arabischen Kinder. Als ich arabisch hörte, habe ich die Straßenseite gewechselt. Als ich zum Projekt stieß, dachte ich, die arabischen Mädchen können nicht spielen und sind aggressiv. Aber sie haben genauso gespielt wie ich.“

    Duha aus Palästina: „Mir wurde als Kind beigebracht, dass die Juden unsere Feinde und schlechte Menschen sind. Auf der Straße habe ich den Augenkontakt mit ihnen vermieden. Ich wurde aber neugierig und wollte wissen, warum Juden und Araber sich nicht mögen. Also habe ich mit zehn Jahren bei dem Programm mitgemacht. Ich habe gemerkt: Diese Mädchen haben die gleichen Interessen und Hobbies wie ich. Sie sind genauso wie ich. Warum sollen wir den Konflikt unserer Großeltern weiter austragen? Das ist nicht unsere Schuld.“

    Neta: „Als ich meinen Schulfreunden von dem Projekt erzählte, haben sie mich erst komisch angeguckt. „Du spielst mit Arabern?“ Sie haben aber gemerkt, dass ich total glücklich bin und darin aufgehe. Dann wurden auch sie neugierig. Meine Familie mochte das Programm auch. Heute bin ich Trainerin im Team, und meine kleine Schwester nimmt daran teil.“

    Duha: „In meiner muslimischen Gemeinschaft akzeptieren sie nicht, dass ich Sport mache, schon gar nicht mit jüdischen Frauen. Mit meinen Onkeln und Tanten rede ich nicht über das Thema. Sie haben sehr extreme Meinungen dazu. Sie glauben, dass es keine gute Idee ist. In meiner Heimat rede ich auch nicht mit Medien darüber. Ich habe Angst, bedroht zu werden. Die Leute würden sagen, ich sei eine schlechte Palästinenserin. Hier spreche ich aber gerne darüber, um zu zeigen, wie wichtig das Projekt Peaceplayers ist.“

     

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    Thorsten Gegenwarth (40), Wien, Geschäftsführer der „Schneetiger“:

    „Wien hat eine Menge sozialer Brennpunkte. Viele Kinder waren noch nie in der Natur. Unser Ansatz bei den Schneetigern war 2011: Wir bringen alle Schüler auf die Piste, unabhängig von ihrer Behinderung oder ihrem sozialen Background. Mit unserem Programm geben wir 180 Kids im Jahr die Chance, Ski, Snowboard oder Skibob zu fahren. Wir arbeiten auch mit Kindern, die chronisch krank sind. Luca hatte fortschreitenden Muskelschwund und konnte seine Arme und Beine von selber nicht mehr richtig bewegen. Ihn haben wir in einen Sitzski gesetzt. Dadurch konnte er mit seinem Vater, einem passionierten Skifahrer, und der ganzen Familie wieder auf die Piste. So etwas bleibt in Erinnerung.“

     

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    Medha Oka (55), Mumbai, Entwicklungsprogrammleiterin bei „Magic Bus“:

    „Mich berührt die Geschichte von Ravi. Ravi kam als Kind zum Rugby-Projekt von Magic Bus. Er wohnte in einem Slum in Mumbai. Zunächst schaute er nur schüchtern vom Zaun aus zu. Er kannte den Sport vorher nicht. Irgendwann fasste er sich ein Herz und spielte mit. Schnell erkannten die Trainer sein Talent. Er wurde gefördert und ging begeistert zur Schule. Heute spielt er in der Profiliga. Jetzt will er seinen jüngeren Geschwistern helfen, auch den Sprung aus den Elendsvierteln zu schaffen. Das ist eine tolle Geschichte, die zeigt, wie wichtig Magic Bus ist.

    Wir gehen seit 17 Jahren in Schulen und Gemeinden, um Kinder aus armen Verhältnissen zu begleiten – und das sieben Jahre lang. Wie bereiten sie auf das Erwachsenwerden vor und geben ihnen überlebenswichtige Dinge mit auf den Weg: Soziale Kompetenzen, Lernmethoden, Fair Play – dabei hilft uns die Kraft des Sports.“

     

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    Ibrahim Kanu (23), London, Mitarbeiter bei „Active Communities Network“:

    „Als ich 15 Jahre alt war, wusste ich nichts mit meinem Leben anzufangen. Ich hing mit Gangs ab, habe eingebrochen und andere Dinge gemacht, auf die ich heute nicht stolz bin. Dann bin ich irgendwie in ein Fußball-Projekt gekommen von Active Communities Network. Der Sozialarbeiter dort hat mich wieder auf den richtigen Weg gebracht. Seit letztem Jahr bin ich dort festangestellt. Die Kids, die ich betreue, vertrauen mir. Sie wissen, dass ich genau da war, wo sie jetzt sind. Ich bin sicher, dass einige von ihnen später auch bei uns arbeiten werden. Darauf bin ich ziemlich stolz.“

     

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    Alfred Anjere (46), Nairobi, Gründer von „Box Girls Kenia“:

    „Die Kenianer denken noch immer, dass Frauen für den Haushalt und das Kinderkriegen da sind. Männer schaffen das Geld heran. Die Geschlechterrollen sind also klar verteilt. Die Frauen werden dadurch ihrer Fähigkeiten beraubt. Wir wollen die Mädchen in unserem Programm aufklären und ihnen Selbstvertrauen vermitteln. Boxen ist unser Werkzeug. Die Mädchen und jungen Frauen werden dadurch körperlich und emotional stärker. Das Erstaunliche: Am Anfang haben die Eltern ihren Töchtern noch verboten, zu Box Girls Kenia zu kommen. Heute feuern sie sie an und sind stolz auf sie. In Nairobi haben wir mittlerweile 1500 Mädchen und Frauen zwischen 7 und 24 Jahren in unserem Projekt.“

    On November 9, 2016
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    „KICK MIT“: Neues Laureus Sport for Good Projekt in Österreich

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    Das soziale Fußballprojekt KICK MIT ist das fünfte Laureus Sport for Good Projekt in Österreich. Snowboard Olympiasiegerin Julia Dujmovits besuchte die Kinder und Jugendlichen in Wien und wurde von Laureus Academy Mitglied Franz Klammer zur Laureus Botschafterin ernannt.

    Regelmäßiger Sport kann Kindern und Jugendlichen mit den unterschiedlichsten sozialen Herausforderungen helfen, Probleme zu überwinden, sich Ziele zu setzen und Perspektiven für das eigene Leben zu entwickeln. Die Laureus Sport for Good Foundation unterstützt mittlerweile über 150 soziale Sportprojekte in 35 Ländern bei dieser Arbeit.

    KICK MIT ist das neueste Laureus Projekt in Österreich. Mit der Leitidee „Starke Mädchen braucht das Land“ werden vorrangig Mädchen mit und ohne Migrationshintergrund Chancen eröffnet, über den Ballsport positive Erlebnisse zu erfahren und so ein dauerhaftes Interesse für Sport und Bewegung zu entwickeln. In Wien und Salzburg werden schon jetzt 200 Kinder zwischen 8 und 13 Jahren über einen polysportiven Ansatz an die Kernsportart Fußball herangeführt. Darüber hinaus werden junge ballsportbegeisterte Frauen ab 15 Jahren über niederschwellige und modulare Schritte angeleitet, selbst als Co-ÜbungsleiterInnen bzw. in weiterer Folge als TrainerInnen Verantwortung im sozialen Sport zu übernehmen. Gemeinsam mit dem Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) als Partner soll dadurch in den nächsten Jahren nicht nur möglichst vielen Kindern die Freude am Ball vermittelt werden, sondern auch weiterführende Ausbildungsmöglichkeiten geschaffen werden.

    Die teilnehmenden Mädchen erhalten durch den Teamsport Fußball positive Impulse, erwerben Selbstvertrauen und erleben sich in neuen Rollenbildern sowie als Teil eines Teams. KICK MIT bricht aus diesem Grund bewusst den von Männern dominierten Fußballsport auf und motiviert sie, ihr Hobby auf öffentlichen Plätzen auszuüben. Insbesondere Mädchen aus unterschiedlichen Kulturkreisen werden behutsam an die Erfahrung herangeführt, dass Bewegung Spaß macht, das Selbstbewusstsein stärkt und das gute Gefühl gibt, dazuzugehören.

    Thorsten Gegenwarth, der Initiator von KICK MIT in Wien, über den Spirit im Projekt: „Durch die sportlichen Aktivitäten entwickeln die Kinder spielerisch Fähigkeiten, die ihnen das Leben einfacher machen. Werte wie Respekt, Toleranz und Fairplay. Sie lernen aber auch, dass Sport etwas ist, das ihre Zielstrebigkeit und damit sie selbst stärkt. Sie lernen, sich selbst, anderen und dem Leben zu vertrauen. Und dass jeder die Chance hat, über sich hinauszuwachsen.“

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    JULIA DUJMOVITS IST NEUE LAUREUS BOTSCHAFTERIN

    Liebe zur Bewegung, die Bewältigung herausfordernder Lebenssituationen und der unerschütterliche Glaube an sich selbst, um ihre eigenen Ziele zu erreichen: Die burgenländische Snowboard-Olympiasiegerin Julia Dujmovits lebt den Sport for Good-Gedanken durch und durch, weshalb sie zur Laureus Botschafterin ernannt wurde.

    Ihr Engagement führte sie geradewegs zum Training mit „KICK MIT“-Kindern in einer Schule in Wien: „Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie viel Power einem Sport schon als Kind geben kann und wie er einen in wichtigen Entwicklungsphasen auch durch schwierigste Lebenssituationen tragen kann“, sagt die Snowboarderin.

    Dass sie sich ab jetzt gemeinsam mit Anna Veith, Franz Klammer, Hermann Maier, Felix Gottwald, Marc Janko und Kathi Wörndl für die Laureus Sport for Good-Bewegung und die Arbeit in den sozialen Sportprojekten in Österreich engagieren kann, freut und ehrt sie: „Wir Spitzensportler kriegen so viel öffentliche Aufmerksamkeit, es ist wichtig, dass wir sie auch für Anliegen einsetzen, die mehr Aufmerksamkeit verdienen. Wenn ich diesen Ausgleich, wie bei Laureus, über meine Begeisterung für Sport und im Umgang mit Kindern und Jugendlichen schaffen kann, empfinde ich das als echte Bereicherung.”

    On November 8, 2016
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    Vorbild Kicking
    Girls

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    Das deutsche Mädchenfußballprojekt Kicking Girls wurde beim Laureus Sport for Good Summit 2016 als Best Practice Modell präsentiert.

    Mehr als 135 Projekte in über 35 Ländern werden derzeit von der Laureus Sport for Good Foundation gefördert. Zu einem Summit kam eine Vielzahl der Projektleiter nun in Heidelberg zusammen. In Kooperation mit der Dietmar Hopp Stiftung wurden Strategien besprochen, Ziele kommuniziert und ein weltweites Netzwerken gelebt.
    Innerhalb der viertägigen Veranstaltung wurde dem deutschen Kicking Girls-Projekt eine besondere Ehre zuteil. In einer kurzweiligen Podiumsdiskussion berichteten Paul Schif, Geschäftsführer der Laureus Sport for Good Foundation Germany, Austria, und Bastian Kuhlmann, der Verantwortliche der deutschen und europäischen Kicking Girls-Projekte, zunächst über die Konzeption des Projektes und der strukturellen Implementierung im deutschen Raum.
    „Unser Ziel ist es, möglichst vielen Mädchen sowohl in Deutschland als auch gerne im Ausland einen Zugang zum immer noch von Männern dominierten Fußball zu ermöglichen. Wir stehen für eine Chancengleichheit und die Partizipation aller ein – fernab von sozialem Status und dem Geschlecht“, erklärt Kuhlmann die Grundprinzipien seiner Arbeit.
    Paul Schif äußerte sich sichtlich zufrieden zum derzeitigen Stand des Projektes: „Die Laureus Sport for Good Foundation Germany, Austria verfolgt das Ziel, gemeinnützige Sportorganisationen über die finanzielle Unterstützung hinaus innerhalb ihres Projektlebens zu stärken, sie zu beraten und die Projekte mit ihnen im Dialog auszubauen.“ Mit den Kicking Girls funktioniere dieses schon seit längerer Zeit überaus erfolgreich und nachhaltig.
    „Wir versuchen über strategische Partnerschaften, durch unsere Supervisionen und eine qualitative Zusammenarbeit den bestmöglichen Projekterfolg zu generieren und freuen uns, dass diese Idee so verbreitet aufgenommen wird“, erläutert Kuhlmann die Projektziele genauer.
    Auf dem Podium nahmen auch Thorsten Gegenwarth und Alexander Mitter Platz. Beide starten mit ihren eigenen Organisationen nun die österreichische Variante der Kicking Girls – das Projekt „Kick mit!“. Beide kennzeichneten hierzu ihre Beweggründe und zeigten sich äußerst positiv gestimmt bezüglich des zukünftigen Projektverlaufs.
    Im Anschluss an das Podium war die Resonanz bezüglich der deutsch-österreichischen Projektkooperation enorm. Viele Länder lobten die Initiativen und zeigten sich interessiert, solche Synergieeffekte zukünftig auch in Betracht zu ziehen.

    On Oktober 18, 2016
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    alla hopp! goes international: Teilnehmer des Laureus Global Sport for Good Summits besuchen Bewegungsanlage in Sinsheim

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    Auf dem Trampolinhügel liefern sich die Leiter des deutschen Projekts „Kicking Girls“ mit den indischen „Magic Bus“-Vertretern einen Wettbewerb um die höchsten Sprünge und auf der blauen Wellenbahn sprintet Laureus Sport for Good Südafrika gegen Laureus Sport for Good England um die Wette. 180 Vertreter sozialer Sportprojekte der Laureus-Stiftung aus 35 Ländern besuchten am gestrigen Mittwoch die alla hopp!-Anlage in Sinsheim. Die Bewegungseinheit nach dem Mittagessen war Teil des dreitägigen, in der Sinsheimer Wirsol Rhein-Neckar Arena stattfindenden Laureus Global Summits. Das Vernetzungstreffen der globalen Laureus-Projekte fand mit Unterstützung der Dietmar Hopp Stiftung statt. Mit der Einladung auf die alla hopp!-Anlage stellte die Stiftung den internationalen Gästen ihre bislang größte Förderaktion vor.

    Nach den einleitenden Worten zur Idee und den Zielen der Aktion alla hopp! durch Henrik Westerberg, Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung, ließen sich die Gäste nicht lange bitten und nahmen die Bewegungs- und Begegnungsanlage direkt sportlich in Beschlag. Ausprobiert wurden insbesondere die Mikadostäbe, die Fitnessgeräte und die Gemeinschaftsschaukeln. Unter den Besuchern war auch der Vorstand der Laureus Academy Sean Fitzpatrick. Der ehemalige neuseeländische Rugby-Union-Spieler zeigte sich restlos begeistert: „Das Konzept der alla hopp!-Anlagen finde ich großartig und einmalig auf der Welt. Hier kann man nicht stillstehen, sondern muss sich einfach bewegen.“ Neta Daniel vom Projekt „Peace Players International“ aus Israel ergänzt: „Die Trainingsgeräte an der frischen Luft sind fantastisch. Von so einer Bewegungsanlage können wir bei uns in Israel aktuell nur träumen. Es wäre toll, wenn es bei uns zuhause irgendwann auch solche Sportmöglichkeiten für Jung und Alt geben würde“.

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    „Sport hat die Kraft, die Welt zu verändern“

    In diesem Zitat von Nelson Mandela finden sich sowohl die Laureus Sport for Good Foundation als auch die Dietmar Hopp Stiftung wieder. Daher fördert die Dietmar Hopp Stiftung seit 2013 die Laureus-Stiftung in der Umsetzung sozialer Sportprojekte, u.a. in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit insgesamt 3 Millionen Euro. Als Höhepunkt der laufenden Partnerschaft fand nun vom 10. bis 12. Oktober 2016 der Laureus Global Summit in der Rhein-Neckar Arena in Sinsheim statt, zu dem auch die sozialen Sportprojekte der Dietmar Hopp Stiftung eingeladen waren. 

    „Beim globalen Laureus-Gipfel und insbesondere beim Besuch auf der alla hopp!-Anlage wurde deutlich, wie sehr der Sport Brücken baut und als universelle Sprache der Verständigung dient“, so Meike Leupold, Referentin für Soziales und Bildung bei der Dietmar Hopp Stiftung. „Dies erleben wir in gleicher Weise bei den durch uns geförderten sozialen Bewegungsangeboten“.

    Der Global Summit brachte Vertreter von über 100 Laureus-Projekten aus 35 Ländern, Laureus Botschafter und Laureus Academy Mitglieder sowie Key-Note-Speaker zusammen, um einen Wissenstransfer, einen interkulturellen Austausch und eine globale Vernetzung zu ermöglichen. Der Event 2016 war die bislang größte Zusammenkunft von „Sport for Development“-Organisationen, die von der Laureus Sport for Good Foundation gefördert werden. Nach den Summits 2011 in London, 2012 in Barcelona und 2014 in Kuala Lumpur fand dieser Event unterstützt von der Dietmar Hopp Stiftung erstmals in Deutschland statt. „Der Austausch und die Zusammenarbeit der Laureus-Projekte untereinander bei Veranstaltungen wie dem Global Sport for Good Summit sind entscheidend für die Entwicklung des Sport for Development Sektors auf der ganzen Welt. Ohne die großzügige Unterstützung von Partnern wie der Dietmar Hopp Stiftung wäre es nicht möglich, die Qualität der sozialen Sportprojekte und ihre Reichweite auf eine neue Ebene zu heben“, so Paul Schif, Geschäftsführer der Laureus Sport for Good Foundation in Deutschland und Österreich.

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    Kurzprofil alla hopp!

    Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung: Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume im Gesamtwert von 42 Millionen Euro. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden 19 begünstigte Kommunen bekannt gegeben. Die alla hopp!-Anlagen haben je zwischen 8.000 und 18.000 Quadratmeter. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Die Bewegungs- und Begegnungsanlagen in Schwetzingen, Abtsteinach, Deidesheim, Rülzheim, Schwarzach, Ketsch, Bürstadt, Hemsbach, Sinsheim, Buchen, Edenkoben, Ilbesheim, Ilvesheim und Ravenstein sind bereits eröffnet worden und stehen allen Besuchern kostenfrei zur Verfügung. Die Anlage in Heidelberg wird am heutigen Donnerstag eröffnet. Die vier ausstehenden in Grünstadt, Speyer, Meckesheim und Mörlenbach werden 2017 ihrer Bestimmung übergeben. Weitere Informationen unter www.alla-hopp.de.

    On Oktober 14, 2016
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    Die 17 Ziele der UN: So will auch Laureus Sport for Good die Welt verbessern

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    Was die Vereinten Nationen sagen, hat Gewicht: 17 Ziele hat die Weltorganisation vor einem Jahr formuliert. 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung. Auch Laureus Sport for Good orientiert sich mit seinen Projekten an diesen Vorgaben. Die UN-Ziele sind für die Stiftung extrem wichtig – und das aus mehreren Gründen.

    Sneh Gupta ist eine Frau mit Herz und Leidenschaft. Gestenreich erzählt die 59-jährige Inderin vom „Image-Programm“ in ihrer Heimatstadt Jodhpur, das von der Laureus Sport for Good Foundation gefördert wird. Hier spielen behinderte und nicht-behinderte Kinder zusammen Kricket. „Inklusion ist ein großes Thema bei uns in Indien“, sagt sie während des Sport for Good Summit in Sinsheim. Auch die Eltern werden eingeladen. „Wir vermitteln ihnen die Bildung, mit Behinderten umzugehen und sie zu respektieren.“ Und – ganz nebenbei – steht Hygiene in der täglichen Arbeit ganz oben auf der Liste. Auch das ist nicht selbstverständlich in Indien. „Durch einfaches Händewaschen sorgen wir dafür, dass sich der Polio-Virus nicht ausbreitet.“ Inklusion, Bildung und Gesundheit – drei wichtige Faktoren für gesellschaftliche Entwicklung, die das „Image-Programm“ vereint.

    Damit steht es beispielhaft für die 17 Ziele, die sich die Vereinten Nationen vor einem Jahr gesetzt haben – die sogenannten Sustainable Development Goals (SDG). Alle 193 Mitgliedsstaaten haben die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung unterschrieben – ein starkes Signal. „Wir können die erste Generation sein, der es gelingt, die Armut zu beseitigen, ebenso wie wir die letzte sein könnten, die die Chance hat, unseren Planeten zu retten“, sagte UN-Generalsekretär Ban-Ki Moon damals in New York.

    Die UN-Ziele als Werkzeug für Laureus Sport for Good

    Die entwickelten Ziele basieren auf der bislang größten Umfrage, die die UN je durchgeführt hat. Vor allem die Zivilgesellschaft – Lehrer oder einfache Farmer – auf der ganzen Welt wurden nach den ihrer Meinung nach dringendsten Problemen befragt. Herausgekommen ist eine Liste mit den wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit.

    „Diese SDG sind unheimlich wichtig für uns als Entwicklungsorganisation. Sie sind ein Werkzeug, das wir an die Hand nehmen, um die von uns unterstützen Projekte besser einordnen zu können“, sagt der Global Director von Laureus Sport for Good, Andy Griffiths. „Es ist ein Rahmen für die Projektleiter, ihre Ziele zu definieren, aber auch ein Zeichen an alle Förderer: Wir kreieren mit unseren Programmen eine bessere Welt, denn wir orientieren uns an den Zielen der UN.“

    Laureus Sport for Good will sich mit seinen Projekten auf sieben UN-Ziele fokussieren, aus denen sechs soziale Faktoren formuliert wurden: Gesundes Leben, Bildung, Gleichheit von Frauen und Mädchen, Vermittelbarkeit für den Arbeitsmarkt, Inklusion und friedliches Zusammenleben. Die rund 150 Teilnehmer des Laureus Sport for Good Summit – Projektleiter aus aller Welt – diskutierten bei ihrem dreitägigen Treffen in Sinsheim ausführlich, welche Ziele in ihrem Land am Wichtigsten sind und wie sie diese erreichen können.

    „Wir haben Säulen definiert, in denen wir für Deutschland und Österreich die größten Herausforderungen sehen“, sagt etwa der Geschäftsführer der Laureus Sport for Good Foundation Germany, Paul Schif. „Das Thema Integration, das wir jetzt in der Flüchtlingsdebatte speziell sehen, beschäftigt uns seit vielen Jahren. Dazu kommen die Themen Inklusion und Bewegungsmangel, die sich in die SDG Bildung und Gesundheit einordnen lassen.“ Schif hat in Sinsheim mit den 18 Projekten, die in Deutschland und Österreich von Laureus Sport for Good gefördert werden, über die Strategien der nächsten Jahre beraten. Die SDG seien dafür äußerst hilfreich gewesen.

    Die UN hat die Tür für die weltweite Laureus-Bewegung geöffnet

    „Die UN haben mit ihren Zielen für eine nachhaltige Entwicklung erstmals formuliert, dass Sport die Kraft hat, soziale Veränderungen herbeizuführen. Für die Aufmerksamkeit von Medien, Unternehmen, Regierungen ist das gewaltig. Dadurch hat sich die Tür für uns geöffnet“, freut sich Griffith. „Jetzt liegt es an uns, durch diese Tür zu gehen, joggen oder sprinten. Das spornt mich an.“

    Und mit ihm die 150 Projektmitarbeiter aus aller Welt, die wie Sneh in Indien versuchen, benachteiligte Kinder und Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen. Diskriminierungen abzubauen. Einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen. Eine bessere Welt zu schaffen. Mit der Kraft des Sports. Und dem Segen der UN.

    On Oktober 12, 2016
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    LAUREUS SPORT FOR GOOD SUMMIT: Der Spirit von Sinsheim

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    Sie kommen aus Kenia, China oder Australien: In Sinsheim treffen sich derzeit 150 Projektleiter der Laureus Sport for Good Foundation, um sich zu vernetzen, auszutauschen und fortzubilden. Ihr Ziel: Die Kraft des Sports für eine bessere Gesellschaft herauszutragen in die Welt.

    Sbahle ist aus Durban in Südafrika angereist. Die 23-Jährige ist zum ersten Mal in Sinsheim. Was nicht wirklich überrascht. „Ich habe noch nie davon gehört“, lacht die immer fröhliche Südafrikanerin mit ihren kurzen, teils orange gefärbten Haaren. Auf dem Gang zum Mittagessen unterhält sich Sbahle angeregt mit Jill aus Kalifornien. Beide haben sich erst vorhin kennengelernt, auf der ersten Etage der Rhein-Neckar-Arena.

    Jetzt reden die beiden über Forschungsdaten, soziale Kompetenzen und Fördermittel. Sbahle und die 30 Jahre ältere Jill betreuen in ihrer Heimat soziale Projekte, die von der Laureus Sport for Good Foundation unterstützt werden. Die eine ist Gründerin des Projekts Playworks in Oakland, die andere Marketingleiterin bei Peaceplayers, in den Brennpunkten Durbans. 17 000 Kilometer voneinander entfernt, knapp 30 Flugstunden, doch vereint in der Sache: Die Welt mit der Kraft des Sports zu verändern.

    „Wenn du in den USA arbeitest, ist es einfach, sich auf die Arbeit in deinem Land zu konzentrieren. Dieses Treffen erinnert uns daran, was wir alles gemeinsam haben. Es ist eine tolle Möglichkeit, zusammenzuarbeiten. Und wenn wir das tun, können wir sehr viel erreichen“, sagt Jill und hört zu, wie Sbahle über die Probleme in ihrer Heimat erzählt.

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    Eine Plattform ohne Ausgrenzung und Vorurteile

    „In Südafrika gab es viele Vorurteile, Rassismus und gesellschaftliche Probleme. In unserem Programm sehen wir die Notwendigkeit, eine Plattform für junge Leute mit unterschiedlichen kulturellen und ethnischen Hintergründen zu schaffen. Wo es keine Ausgrenzung und Vorurteile gibt. Wo sie gemeinsam neue Sportarten ausprobieren, Spaß haben und sich als junge Menschen entwickeln können.“

    PeacePlayers steht beispielhaft für die weltweite Arbeit der Laureus Sport for Good Foundation. Die geförderten Projekte sollen Kindern und Jugendlichen aller Schichten Werte wie Toleranz, Fair Play und Respekt vermitteln – mit der Völkverständigung Nummer Eins, dem Sport.

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    Rugby für indigene Völker in Australien, Karate für Mädchen in Uganda oder Skifahren für behinderte Kinder in Österreich: Das Spektrum der Angebote für benachteiligte Kinder und Jugendliche ist enorm. Und die Projektleiter, die sich mit der Unterstützung der Dietmar Hopp Stiftung in Sinsheim treffen, sind die Gesichter dahinter.

    Marcel aus Stuttgart zum Beispiel, der als Hauptschüler keine Perspektive sah und einfach mal das Straßenfußball-Projekt KICKFORMORE der Laureus Sport for Good Foundation besuchte. Dort fühlte er sich ernstgenommen, erlernte soziale Kompetenzen und machte am Ende sogar sein Abitur. Heute arbeitet der 25-jährige Student selbst bei KICKFORMORE.

    Ein Austausch, der inspiriert

    Beim dreitägigen Laureus Sport for Good Summit, der noch bis Mittwoch geht, lernen Sbahle, Jill und Marcel, wie andere Projekte arbeiten. Die rund 150 Teilnehmer aus 35 Ländern diskutieren in kleinen Gruppen etwa über Probleme bei ihrer täglichen Arbeit. „Ist das nur in Australien so?“, fragt eine. Kopfschütteln in der Runde. „Das Gleiche bei uns“. Andere sind erstaunt, als Jill von einer großzügigen Spende aus der US-Wirtschaft erzählt. „Wow.“

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    Die engagierten Sozialarbeiter hören zu, stellen Fragen, schreiben sich Notizen in ihre Hefte und diskutieren leidenschaftlich: über die Diskriminierung von Behinderten in Indien, das Frauenbild in Kenia oder generell die Entwicklungspolitik der nächsten Jahre. Nicht nur in den Gesprächsgruppen, auch beim Mittagessen, der Busfahrt ins Hotel und abends im Restaurant.

    „Es ist spannend, neue Menschen zu treffen und über den Tellerrand zu blicken. Du lernst andere Ansätze kennen, was für deine eigene Arbeit unglaublich wichtig ist. Es motiviert einfach“, findet Marcel. Er ist zum ersten Mal beim Laureus Sport for Good Summit dabei, der erstmals in Deutschland stattfindet. Die Inspiration und das Engagement für die gute Sache faszinieren ihn. Diesen Spirit wollen die Teilnehmer jetzt in ihre Hilfsprojekte auf der ganzen Welt tragen – aus dem kleinen Sinsheim. Das jetzt auch Sbahle aus Südafrika kennt.

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    Weitere Infos zu den Projekten Playworks und PeacePlayers finden Sie auf www.playworks.org und www.peaceplayersintl.org.

    On Oktober 11, 2016
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    „Jens Lehmann – DAS SPIEL“ findet nicht statt

    News

    Als Veranstalter des Benefizspiels „JENS LEHMANN – Das Spiel“ hat die Public Events GmbH in Wiesbaden den VfB Stuttgart darüber informiert, dass das Event aus organisatorischen Gründen abgesagt wird. Die bisherigen Ticketkäufer werden vom VfB Stuttgart gesondert über die Rückabwicklung informiert.

    On Oktober 5, 2016
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    MIT DEM BOXRING BEIM BÜRGERFEST DES BUNDESPRÄSIDENTEN

    News

    Am 09. und 10. September 2016 stand im Schloss Bellevue alles im Zeichen des gesellschaftlichen Engagements: Zahlreiche Unternehmen, Organisationen und Vereine stellten beim Bürgerfest des Bundespräsidenten das Ehrenamt in all seinen Facetten vor. Darunter auch die Laureus Sport for Good Foundation Germany. Ole Bischof, Laureus Sport for Good Botschafter und Judo-Olympiasieger von 2008 lud gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen des sozialen Sportprojekts KICK im Boxring dazu ein, selbst in den Boxring zu steigen und an Box-Trainingssessions teilzunehmen.

    KICK im Boxring richtet sich an Kinder und Jugendliche aus Berlinern Brennpunkten und bietet ihnen mehrmals wöchentlich Boxtraining in Verbindung mit sozialpädagogischer Betreuung und Hausaufgabenhilfe an. Neben sportlichen Fähigkeiten vermittelt das Projekt den bedürftigen Kindern und Jugendlichen Werte wie Respekt, Disziplin und Zielstrebigkeit – Werte, die ihnen auch im Alltag, in der Schule und bei der Berufsfindung helfen.

    Der Laureus Sport for Good Botschafter erklärte den Besuchern das Ziel der Projektarbeit im Rahmen eines Talks auf der Bühne: „Der Sport trägt dazu bei, die positive und realistische Selbstwahrnehmung der jungen Menschen zu stärken, soziale Ängste abzubauen, einen differenzierten Umgang mit Konflikten zu erlernen und Handlungsstrategien zu erwerben, mit denen die Kinder und Jugendlichen auf Gewalt und sich anbahnende Konflikte reagieren können. Ich ziehe den Hut davor, was die Projektleiter und Trainer tagtäglich leisten, vor der Geduld, die sie in den nicht immer einfachen Trainingseinheiten haben, aber auch vor der Konsequenz, mit denen sie Regeln durchsetzen. Ich bin glücklich, dass ich als Laureus Sport for Good Botschafter meinen Teil dazu beitragen kann, auf die Arbeit der Stiftung aufmerksam zu machen und ein Sprachrohr für die Bedürfnisse der Kinder und Jugendliche zu sein. Es ist erschreckend, mit welchen Problemen und Ängsten bedürftige Kinder und Jugendliche in Deutschland zu kämpfen haben – umso wichtiger ist es, sich für sie einzusetzen, ihnen zuzuhören, gemeinsam mit ihnen den Weg zu beschreiten und für sie Halt und Anlaufpunkt zugleich zu sein.“

    On September 12, 2016
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