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    MIT DEM BOXRING BEIM BÜRGERFEST DES BUNDESPRÄSIDENTEN

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    Am 09. und 10. September 2016 stand im Schloss Bellevue alles im Zeichen des gesellschaftlichen Engagements: Zahlreiche Unternehmen, Organisationen und Vereine stellten beim Bürgerfest des Bundespräsidenten das Ehrenamt in all seinen Facetten vor. Darunter auch die Laureus Sport for Good Foundation Germany. Ole Bischof, Laureus Sport for Good Botschafter und Judo-Olympiasieger von 2008 lud gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen des sozialen Sportprojekts KICK im Boxring dazu ein, selbst in den Boxring zu steigen und an Box-Trainingssessions teilzunehmen.

    KICK im Boxring richtet sich an Kinder und Jugendliche aus Berlinern Brennpunkten und bietet ihnen mehrmals wöchentlich Boxtraining in Verbindung mit sozialpädagogischer Betreuung und Hausaufgabenhilfe an. Neben sportlichen Fähigkeiten vermittelt das Projekt den bedürftigen Kindern und Jugendlichen Werte wie Respekt, Disziplin und Zielstrebigkeit – Werte, die ihnen auch im Alltag, in der Schule und bei der Berufsfindung helfen.

    Der Laureus Sport for Good Botschafter erklärte den Besuchern das Ziel der Projektarbeit im Rahmen eines Talks auf der Bühne: „Der Sport trägt dazu bei, die positive und realistische Selbstwahrnehmung der jungen Menschen zu stärken, soziale Ängste abzubauen, einen differenzierten Umgang mit Konflikten zu erlernen und Handlungsstrategien zu erwerben, mit denen die Kinder und Jugendlichen auf Gewalt und sich anbahnende Konflikte reagieren können. Ich ziehe den Hut davor, was die Projektleiter und Trainer tagtäglich leisten, vor der Geduld, die sie in den nicht immer einfachen Trainingseinheiten haben, aber auch vor der Konsequenz, mit denen sie Regeln durchsetzen. Ich bin glücklich, dass ich als Laureus Sport for Good Botschafter meinen Teil dazu beitragen kann, auf die Arbeit der Stiftung aufmerksam zu machen und ein Sprachrohr für die Bedürfnisse der Kinder und Jugendliche zu sein. Es ist erschreckend, mit welchen Problemen und Ängsten bedürftige Kinder und Jugendliche in Deutschland zu kämpfen haben – umso wichtiger ist es, sich für sie einzusetzen, ihnen zuzuhören, gemeinsam mit ihnen den Weg zu beschreiten und für sie Halt und Anlaufpunkt zugleich zu sein.“

    On September 12, 2016
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    Die Fahne der Hoffnung weht

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    „Wenn ich ins Wasser springe, dann kann ich alles um mich vergessen“, erklärt Yusra Mardini mit fröhlicher Miene. Die 18 Jährige ist eine talentierte Schwimmerin aus Damaskus, Syrien.

    Mardini lernte schwimmen, als sie laufen lernte. Im Kreise einer Familie, die vom kühlen Nass begeistert war, verliebte sich das Mädchen schon früh in den Schwimmsport. Und wenn Mardini in gut zwei Wochen auf der größten Bühne der Welt antritt – bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio –, dann wird ein Traum für sie wahr. Die Olympiateilnahme wird eine neue Herausforderung und eine große Chance für sie sein.

    Herausforderungen sind nichts Neues für Mardini, die auf ihrem Weg nach Rio unzählige Hürden überwinden musste. Vor zwei Jahren, als der Bürgerkrieg in Syrien immer schlimmer wurde, flüchtete sie gemeinsam mit ihrer Familie aus Damaskus. Über Beirut und Istanbul gelangten sie in die türkische Küstenstadt Izmir, wo sie Glück hatten und es auf ein Boot schafften, das für die griechische Insel Lesbos bestimmt war.

    Das Boot war in Wirklichkeit ein Schlauchboot und – wie viele Flüchtlingsboote – hoffnungslos überfüllt. Nach einer Stunde versagte der Motor, woraufhin Yusra gemeinsam mit ihrer Schwester Sarah und einem weiteren Passagier ins Wasser sprang und die restliche Strecke schwimmend zurücklegte. Mit vereinten Kräften zogen sie das Boot bis ans rettende Ufer von Lesbos. Mardini schwamm im wahrsten Sinne des Wortes um ihr Leben.

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    Eine zehnköpfige Mannschaft, die für Millionen Menschen antritt
    Aktuellen Statistiken zufolge wurden etwa 65,3 Millionen Menschen gewaltsam aus ihrer Heimat vertrieben; 21,3 Millionen von ihnen sind Flüchtlinge und mehr als die Hälfte unter 18. Bei den Olympischen Spielen in Rio nächsten Monat werden zehn staatenlose Athleten – darunter vier Frauen – unter der olympischen Flagge antreten, und zwar im Schwimmen, der Leichtathletik und im Judo.

    Die ehemalige Langstreckenläuferin Tegla Loroupe, ihres Zeichens Mitglied der Laureus Academy, wurde von IOC-Präsident Thomas Bach mit der Rolle des Chef de Mission betraut und wird das Olympiateam der Flüchtlinge bei seiner historischen ersten Olympiateilnahme leiten.

    Als jüngstes von 25 Kindern musste Loroupe von klein auf um jede Chance kämpfen. Sie lernte schon früh, dass sie jede Gelegenheit, die sich ihr bot, beim Schopf packen musste. Im Laufe ihrer sportlichen Karriere krönte sich Loroupe dreimal zur Weltmeisterin im Halbmarathon und gewann als erste afrikanische Athletin den New-York-City-Marathon – ein Rennen, das sie insgesamt zweimal für sich entschied. Durch den Sport lernte Loroupe siegen und verlieren, und dass Einsatz, harte Arbeit und Willenskraft zum Erfolg führen.

    „Im Sport sind alle gleichberechtigt“, erklärt Loroupe. „Egal, ob Mann oder Frau, schwarz oder weiß, mit oder ohne Behinderung – wenn man sich anstrengt und auf höchstem Niveau bei Wettkämpfen antritt, hat man die Chance, erfolgreich zu sein.“

    Loroupe, die sich seit dem Ende ihrer aktiven Karriere für die Bewältigung der Flüchtlingskrise einsetzt, ist sehr stolz auf die Rolle, die ihr in Rio 2016 zugedacht wurde. „Dadurch wird ein Traum für mich wahr“, so das Mitglied der Laureus World Sports Academy. „Ich engagiere mich für den Frieden, damit wir eine Welt schaffen können, in der niemand aus Angst, getötet zu werden, aus seinem Zuhause flüchten muss.“

    Als das Gespräch auf die zehn Mitglieder ihrer Olympiamannschaft kommt, zeigt sich Loroupe stolz und etwas philosophisch über die Rolle der Flüchtlinge. Sie werden natürlich um Medaillen kämpfen, aber ihr Antreten bei den Olympischen Spielen hat eine viel größere Bedeutung als nur Wettkämpfe zu gewinnen und auf das Podest zu steigen.

    Loroupe dazu: „Beim Begriff ‚Held‘ denken wir für gewöhnlich an Helden aus der Sportwelt, an Politiker oder berühmte Personen, aber die wahren Helden sind überall zu finden. Die Mitglieder unseres Flüchtlingsteams haben so viel durchgemacht. Ihr Durchhaltevermögen und ihre Widerstandskraft machen sie zu wahren Helden. Sie geben sehr vielen Menschen Hoffnung.“

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    Man muss für seine Ziele kämpfen
    Yusra Mardini kam im September letzten Jahres mit ihrer Familie nach Berlin und stieß zum Schwimmverein Wasserfreunde Spandau 04, wo sie von Trainer Sven Spannekrebs trainiert wird. Ihr Ziel war ursprünglich die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020; sie verbesserte sich jedoch viel schneller als erwartet und schaffte über 200 Meter Freistil die Olympianorm für Rio.

    Mardini findet, dass sie die Herausforderungen, denen sie bisher in ihrem Leben gegenüberstand, stärker gemacht haben. „Ich habe so viel erlebt, dass ich nie vergessen werde, woher ich komme. Die Ereignisse der letzten Monate sind ein Beispiel dafür, dass jeder seine Ziele erreichen kann. Man muss nur darum kämpfen.“

    Am Freitag, den 5. August am Abend werden sich Loroupe, Mardini und ihre neun Teamkollegen zu den besten Athleten der Welt gesellen, wenn das Flüchtlingsteam bei der Eröffnungsfeier im Maracanã-Stadion direkt vor dem Gastgeberland Brasilien einmarschiert. Die Atmosphäre wird energiegeladen sein, die Party in Rio in vollem Gange und die Augen der Welt auf das Olympiateam der Flüchtlinge gerichtet.

    Eine Botschaft der Hoffnung
    Wenn sie vor ihrem Lauf über 200 Meter Freistil auf den Startblock steigt, wird Mardini wie vor jedem Wettkampf ihre übliche Routine absolvieren. Dieser Lauf wird jedoch nicht nur der wichtigste Wettkampf ihrer Karriere sein, sondern Mardini ist sich auch der wichtigen Rolle bewusst, die sie spielt: Sie sendet eine Botschaft an alle Vertriebenen rund um den Globus.

    „Für mich persönlich wird ein Traum wahr“, meint Mardini. „Aber ich weiß, was das olympische Flüchtlingsteam bedeutet. Wir möchten allen Flüchtlingen der Welt eine Botschaft der Hoffnung vermitteln. Und wir möchten der Welt zeigen, dass wir ganz normale Menschen sind, die wie alle anderen Olympiateilnehmer auch Sport treiben.“

    „Das ist das erste Mal, dass ein Flüchtlingsteam an den Olympischen Spielen teilnimmt. Wir alle hoffen, dass es auch das letzte Mal sein wird, da die Flüchtlingskrise hoffentlich ein Ende finden wird. Aber gleichzeitig wissen wir, dass es schwierig sein wird, die Welt in vier Jahren zu verändern. Es ist also etwas Besonderes. Wir wurden in verschiedenen Ländern geboren; wir haben unsere Heimatländer verlassen und sind nun Teil einer Mannschaft, die Millionen Flüchtlinge aus aller Welt vertritt.“

    Die ganze Welt wird zuschauen. Mardini wird im Rampenlicht stehen, aber nicht als Hoffnungsträgerin einer Nation – sondern der Menschen, die keine Nation haben. Mardini wird ins Wasser springen, alles um sich herum vergessen und um ihr Leben schwimmen.

    Laureus Sport for Good
    Seit seiner Gründung konnte Laureus Sport for Good mehr als 100 Millionen Euro Spendengelder aufbringen. Die Bewegung hat bereits mehr als 150 Projekte rund um den Globus unterstützt, die soziale Probleme wie Gewalt, Diskriminierung und Benachteiligung mit Hilfe des Sports bekämpfen, und dazu beigetragen, das Leben von Millionen Kindern und Jugendlichen in mehr als 35 Ländern zu verbessern. Laureus Sport for Good ist der Beweis dafür, dass der Sport die Welt verändern kann.

    Laureus Real Heroes
    Vor 16 Jahren sagte Nelson Mandela, der erste Schirmherr von Laureus, bei der ersten Verleihung der Laureus World Sports Awards: „Sport hat die Kraft, die Welt zu verändern.“ Worte, die für einige der ärmsten und gefährdetsten Bevölkerungsgruppen der Welt heute genauso gültig sind wie damals. Diese Aussage hat sich zur grundlegenden Philosophie von Laureus Sport for Good und der treibenden Kraft hinter unseren Aktivitäten entwickelt.

    Die Geschichten der wahren Helden – Real Heroes – von Laureus rücken die überaus wertvolle Arbeit von Laureus Sport for Good in den Mittelpunkt: Laureus setzt den Sport als Entwicklungsinstrument ein, um das Leben einzelner Menschen zum Besseren zu verändern und schwierige gesellschaftliche Herausforderungen zu überwinden.

    Weitere inspirierende Geschichten von den Real Heroes finden Sie auf www.laureus.com/realheroes.

    On August 3, 2016
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    MUNICH CHARITY COMPANY CHAMPIONSHIP: Gutes tun und Spaß dabei haben

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    „Gutes tun und Spaß dabei haben“ – Unter diesem Motto fand am 2. Juli 2016 die Charity Company Championship im Münchner Sportpark Nymphenburg statt. Bereits zum zehnten Mal veranstaltete das junge Organisatoren-Team diesen Wettbewerb, bei dem neben der sportlichen Herausforderung und dem Titel „Beste Firmen-Fußballmannschaft“ der Charity-Gedanke in den Vordergrund gestellt wird. Die Erlöse des Events werden jedes Jahr an ausgewählte gemeinnützige Organisationen gespendet – dieses Jahr zugunsten der Laureus Sport for Good Foundation, die mit einem Team von ausgewählten Journalisten selbst am Turnier teilnahm.

    Prominentes Daumendrücken war den antretenden Mannschaften an diesem Tag gewiss, denn Schirmherr des Events war niemand Geringerer als Laureus Sport for Good Botschafter und ehemaliger Nationalteam-Spieler Fredi Bobic, der die anwesenden Teilnehmer noch vor Beginn der ersten Partie mittels Videobotschaft auf das Turnier einschwor. Seine motivierenden Worte widmete Fredi ganz der „Kraft des Sports“ und erklärte, dass jeder Teilnehmer des Turniers seinen persönlichen Beitrag dazu leiste, dass benachteiligte Kinder durch den Sport wieder ein Stück näher an die Gesellschaft herangeführt werden können.

    Ein besonderes Augenmerk legte Fredi in seiner Ansprache auf das Fairplay, das bei diesem Turnier von allen Teilnehmern gelebt werden sollte, und neben Teamgeist, Respekt und Disziplin einen Grundwert der Förderarbeit von Laureus Sport for Good darstellt. In den vielzähligen Projekten werden sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen diese Werte vermittelt, um ihnen den Weg in eine erfolgreiche und glückliche Zukunft zu ebnen.

    Auch die Teilnehmer der Munich Charity Company Championship haben den Wert des Fairplays verinnerlicht, und so konnte an diesem Tag großer Fußball für die gute Sache gelebt werden – und vor allem, montags jeder wieder unversehrt seiner täglichen Arbeit nachgehen.

    In diesem Sinne bedankt sich Laureus Sport for Good bei den Organisatoren, die diesen einzigartigen Tag ermöglicht haben sowie bei den vielzähligen Teilnehmern und Spendern, die durch ihren Beitrag die Sport for Good Bewegung ein Stück weit vorangetrieben haben. DANKE!!!

    On Juli 22, 2016
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    Spenden sammeln bei der Arlberg Classic Car Rally mit der Unterstützung von ALL TIME STARS by Mercedes-Benz Museum

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    Im Jahr 1927 fand auf dem anspruchsvollen Flexenpass zwischen Stuben, Zürs und Lech das erste Arlbergrennen statt. Inspiriert durch dieses Motorsportspektakel, wird einmal jährlich die Arlberg Classic Car Rally veranstaltet, an der in diesem Jahr erstmalig auch das TEAM SPORT FOR GOOD zugunsten der Laureus Sport for Good Foundation an den Start gegangen ist.

    Unter dem Motto „mit Freunden durch alpine Traumkulissen“ ging es dabei im Gegensatz zu früher nicht um die schnellste gefahrene Zeit. Im Rahmen von Gleichmäßigkeitsprüfungen über insgesamt drei Tage – durchs Lechtal, über das Allgäu, vorbei an Schloss Neuschwanstein bis ins Ötztal – wurden die Sieger-Teams ermittelt. Das oberste Ziel des TEAM SPORT FOR GOOD war jedoch nicht der Gesamtsieg bei der Oldtimer Rally – sondern auf die Arbeit der Stiftung aufmerksam zu machen und Spenden für die österreichischen Laureus Sport for Good Projekte „Sportfreunde“, „Wiffzack“, „Sport for Hope“ und „Schneetiger“ zu sammeln.

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    Unterstützt durch ALL TIME STARS by Mercedes-Benz Museum, ging Laureus Sport for Good Botschafter und Big Wave-Surfer Sebastian Steudtner gemeinsam mit Manuel Kollenberg, einem treuen Förderer der Stiftung, in einem Mercedes-Benz 280 SL Pagode von 1966 an den Start.

    Insgesamt waren in diesem Jahr 120 automobile Klassiker von 1908 bis 1973 bei der Arlberg Classic Car Rally als rollendes Museum auf Tour. Den Gesamtsieg holte sich das äußerst erfolgreiche deutsch-schweizerische Doppel Curt Bloss und Georg Weidmann in einem Fiat 8V Coupé Carrozzerie Speciali aus dem Jahre 1953.

    Paul Schif, Geschäftsführer der Laureus Sport for Good Foundation in Deutschland und Österreich, fasst das erfolgreiche Wochenende am Arlberg zusammen: „Wir freuen uns sehr, neben dem legendären Skirennen ‚Der Weiße Ring‘ im Winter jetzt auch im Sommer in der Laureus Partnerregion Lech-Zürs im Rahmen einer erstklassigen Veranstaltung Spenden für die Förderung von sozialen Sportprojekten für benachteiligte Kinder und Jugendliche sammeln zu können.“

    On Juli 11, 2016
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    Nach den Regeln spielen

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    Mesut Özil lächelt, als sich die jungen Spielerinnen und Spieler auf die Regeln für ihr bevorstehendes Straßenfußballmatch einigen.

    Der deutsche Fußballstar, der beim FC Arsenal und der Nationalmannschaft im Mittelfeld zaubert, kehrte wenige Tage vor dem Anpfiff der EM 2016 zu seinen Wurzeln zurück und verbrachte Zeit mit einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen, die am von Laureus Sport for Good unterstützten Straßenfußballprojekt KICKFORMORE in Stuttgart teilnehmen.

    Während der Weltmeister vom Rand des kleinen Straßenfußballplatzes aus zuschaut, der sich auf einer offenen Betonfläche am Stadtrand von Stuttgart befindet, denkt er an seine Kindheit in Gelsenkirchen zurück. Dort legte der Ballkünstler beim Straßenfußball – gespielt wurde in kleinen Teams – den Grundstein für seine spätere Karriere.

    „Ich habe ihnen von meinen Anfängen erzählt“, berichtet Özil nach seinem Treffen mit den Jugendlichen. „Von Turnieren wie diesen konnte ich einige tolle Erinnerungen mit nach Hause nehmen. Wenn ich den jungen Projektteilnehmern hier beim Kicken zuschaue, möchte ich am liebsten selbst mitspielen, aber das Wichtigste ist, dass die Kids Spaß haben.“

     

    Fußball fördert das Selbstvertrauen

    Bei KICKFORMORE werden die Matches auf eine etwas andere Art ausgetragen, und „Siegen“ erhält für die jungen Spielerinnen und Spieler eine neue Bedeutung. Auf einem Kleinfeld treten gemischte vierköpfige Teams in kurzen Matches gegeneinander an. Vor jedem Spiel vereinbaren die Jugendlichen drei individuelle Regeln, bei denen es vor allem um Fairplay und Respekt geht.

    Es gibt keinen Schiedsrichter, aber ein anderer Projektteilnehmer beobachtet das Match und notiert die erzielten Tore und – was ganz besonders wichtig ist – Situationen, in denen sich ein Spieler fair verhalten hat. „Auch wenn ein Team sein Match verliert, kann es, wenn es die Regeln respektiert hat, mit diesen zusätzlichen Fairnesspunkten doch noch gewinnen“, erklärt Sebastian Fritz, der seit über zehn Jahren in das Projekt involviert ist.

    Sebastian denkt gerne an seinen ersten Tag bei KICKFORMORE zurück: „Ich hatte zwei linke Füße, aber ich liebte das Fußballspielen über alles.“ Der Hauptschüler war zu diesem Zeitpunkt auf der Suche nach Motivation und Inspiration.

    „Ich litt an mangelndem Selbstvertrauen und wollte eine Perspektive in meinem Leben finden, also sprach mich KICKFORMORE sofort an.“ Es war der Straßenfußball, der Sebastian anzog, und die Tatsache, dass Tore allein nicht unbedingt den Sieger ausmachten. „Beim Straßenfußball muss man nicht der allerbeste Spieler sein, sondern Respekt und Bescheidenheit können auch zum Erfolg führen. Das ist ein guter Gedanke“, meint Sebastian.

    Die Teilnehmer an KICKFORMORE kommen aus den verschiedensten Ländern: der Türkei, Eritrea, Albanien, Italien und Deutschland. Nicht alle sprechen dieselbe Sprache, aber sobald sie zu kicken beginnen, ist die Sprache egal. „Es ist etwas Besonderes, weil man mehr über den kulturellen Hintergrund der anderen erfährt, aber gleichzeitig auch lernt, dass die Herkunft nicht von Bedeutung ist“, so Sebastian.

    Marcel Mauz, der zur selben Zeit wie Sebastian zu KICKFORMORE stieß, findet, dass seine Fußballkünste damals auch eher überschaubar waren. „Dank KICKFORMORE erkannte ich, dass es abseits des Spielfeldes Bereiche gibt, in denen ich Erfolg haben kann“, erzählt Marcel. „Schon bald habe ich Turniere auf die Beine gestellt und mit anderen an der Organisation des Projektes zusammengearbeitet. Der Sport hat mir die Tür geöffnet und durch den Fußball habe ich etwas gefunden, das ich gut kann.“

    Mittlerweile hat der 25-Jährige eine leitende Rolle inne und die Jungen und Mädchen, die jede Woche zu KICKFORMORE kommen, blicken zu ihm auf. Marcel glaubt fest an die Kraft des Fußballs, Hindernisse zu überwinden und Menschen zusammenzubringen.

    „Ich sehe jede Woche mit eigenen Augen, was das Projekt alles bewirkt. Ich sehe ein Flüchtlingskind, das die Sprache nicht beherrscht, aber jede Woche zu uns kommt und mitspielt, weil es mit den Mädchen und Jungen aus aller Herren Länder Spaß hat. Auf der ganzen Welt gibt es Probleme, aber der Fußball stellt eine Chance für uns dar, gut miteinander auszukommen“, so Marcel.

     

    Eine helfende Hand für die nächste Generation

    Özil, der während seines Besuchs zum Botschafter von Laureus Sport for Good ernannt wurde, ist für sein soziales Engagement bekannt und hat sich bereits mehrmals für hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt eingesetzt. Nach seinem WM-Triumph 2014 in Brasilien spendete Özil Geld, um benachteiligten brasilianischen Kindern medizinische Hilfe zukommen zu lassen. In seiner neuen Rolle als Laureus Sport for Good Botschafter möchte der deutsche Fußballstar jungen Menschen, die es am dringendsten nötig haben, Inspiration und Hoffnung geben.

    „Ich bin stolz darauf, dass mir mein Job die Möglichkeit gibt, so vielen Kindern zu helfen“, meint Özil. „Ich unterstütze seit Jahren Projekte für Kinder, da die Kinder unsere Zukunft sind. Ich finde es großartig, dass Laureus jungen Menschen hilft, und bin daher sehr gern Mitglied der Laureus Familie.“

    Nachdem sich Özil ein bisschen mit den Jugendlichen von KICKFORMORE unterhalten und am Aufwärmspiel teilgenommen hatte, verfolgte er dann das Match vom Spielfeldrand aus. Er beobachtete, ob die Spieler den anderen gegenüber Respekt zeigten, die Regeln einhielten und fair spielten.

    „Hier spielen Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Kulturen mit, aber es ist offensichtlich, dass das Zusammenspielen funktioniert“, so Deutschlands Mittelfeldstar. „Noch wichtiger ist, dass sie alle sehr respektvoll miteinander umgehen. Das ist bei uns in der Nationalmannschaft nicht anders. Wir alle müssen anderen gegenüber Respekt zeigen und fair sein. Ich freue mich sehr, heute hier zu sein. Man sieht, dass die Kinder lachen und Spaß haben.“

    Die jungen Projektteilnehmer haben sowohl während des Spiels als auch danach Spaß und lachen. Nach jedem kurzen Match lassen die Spieler der beiden Teams ihre Leistung und ihre Einstellung auf dem Spielfeld Revue passieren. So können sie nicht nur ihren Fußballkünsten den letzten Schliff verleihen, sondern lernen bei jeder Begegnung gleichzeitig etwas fürs Leben.

    Nachdem der letzte Ball gekickt wurde, teilt Özil seine Eindrücke mit den jungen Spielerinnen und Spielern. Diese stehen vor einem der besten Fußballer einer ganzen Generation und blicken ihn bewundernd an, während er ihnen erklärt, dass es weder Sieger noch Verlierer gibt, sondern dass stets der Spaß im Mittelpunkt stehen sollte.

    Für viele Projektteilnehmer ist natürlich das Tor das erste Ziel, aber nach dem Spiel wird klar, dass sie noch viel mehr Ziele vor sich haben.

    Ähnliche Geschichten wie die von Sebastian und Marcel gibt es hier: www.laureus.com/realheroes

     

    Das Projekt im Überblick

    Das Projekt KICKFORMORE baut auf dem KICKFAIR-Bildungskonzept auf und hilft jungen Menschen, einen positiven Ausblick auf das Leben zu entwickeln. Viele Teilnehmer kommen aus Einwandererfamilien oder schlechten sozialen Verhältnissen, und die meisten haben nur wenig Ambitionen für die Zukunft. Sie haben oft nur beschränkt Zugang zu Bildung und kaum Chancen, ihre Stärken zu entdecken und ihr Potenzial zu entfalten – sowohl auf persönlicher als auch beruflicher Ebene. KICKFORMORE nutzt den Sport als Plattform, um den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, zusammenzukommen und gemeinsam gegen diese Schwierigkeiten anzukämpfen.

     

    Laureus Sport for Good in Deutschland/Österreich

    Laureus Sport for Good fördert derzeit 16 sportbezogene Sozialprojekte in Deutschland und Österreich, deren Ziel es ist, jungen Menschen neue Fähigkeiten zu vermitteln und Gemeinschaften einander näherzubringen. Mit seiner Arbeit stellt sich Laureus gesellschaftlichen Herausforderungen wie Integrationsproblemen, Diskriminierung und Jugendkriminalität. Seit 2001 hat Laureus in Deutschland und Österreich mehr als 50.000 Kindern und Jugendlichen geholfen.

     

    Laureus Real Heroes
    Sebastian Fritz und Marcel Mauz, ehemalige Projektteilnehmer bei KICKFORMORE, nun Mitarbeiter bei KICKFAIR
    Stuttgart, Deutschland
    Unterstützender Laureus Sport for Good Botschafter: Mesut Özil

    On Juni 21, 2016
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    Neue Möglichkeiten für Mädchen durch den Fußball

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    „Es ist unglaublich – morgen werden wir mit Lehmann, Puyol, Cafu und Raúl kicken“, sagt Lara Wagner zu sich selbst.

    Vier Fußballlegenden, die seit Jahrzehnten für Millionen Fans auf der ganzen Welt als Idole gelten. Mit ihren Ballkünsten auf dem Spielfeld haben sie sich verewigt, und „treffen“ konnte man sie normalerweise nur beim Zocken auf der Spielkonsole.

    Aber an jenem Tag wurde für die 20-jährige Lara aus Berlin ein Traum wahr, als sie mit Carles Puyol, dem ehemaligen Star des FC Barcelona und der spanischen Nationalmannschaft, um den Ball kämpfte. Und weit und breit war keine Spielkonsole in Sicht.

     

    Aus einem Hobby wird ein Lebensinhalt

    Gemeinsam mit Fußballweltmeistern auf dem Spielfeld zu stehen – davon hatte Lara nicht einmal zu träumen gewagt. Und ihre Mutter auch nicht, die sich nie so wirklich damit anfreunden konnte, dass ihre Tochter fast ihre gesamte Freizeit auf dem Fußballplatz verbrachte. Ihr wurde jedoch schon bald klar, dass Lara mehr tat als nur „einem Ball hinterherzulaufen“. Dem von Laureus unterstützten Fußballprojekt „Kicking Girls“ ist es zu verdanken, dass ihre Tochter jetzt nicht nur als Trainerin aktiv ist, sondern auch ein Vorbild und eine Inspiration für die jüngeren Mädchen ist.

    „Für mich ist es eine Grundregel, dass die Mädchen, die an meinen Trainingseinheiten teilnehmen, zusammenhalten, Rücksicht aufeinander nehmen und die anderen nicht beleidigen. Sie lernen, was es heißt, Teil eines Teams zu sein“, so Lara. „Jede Stunde, die sie mit dem Fußballspielen verbringen, ist eine Stunde weniger, in der sie sich mit den kleinen und großen Problemen des Lebens auseinandersetzen müssen. Beim Fußballspielen ist man einfach frei.“

     

    Soziale Integration durch Fußball

    Hannes Teetz, einer der Projektleiter von Kicking Girls, betont, wie der Fußball als sozialpädagogisches Instrument eingesetzt wird, um junge Mädchen mit Migrationshintergrund zu fördern und ihnen neue Möglichkeiten zu eröffnen.

    „Kicking Girls arbeitet mit sozial benachteiligten Kindern. Diese Mädchen brauchen das sichere schulische Umfeld, da sie von sich aus nie zu einem Sportverein gehen würden“, erklärt Hannes.

    Das Projekt besteht aus vier Kernelementen: dem Training selbst, Wettkämpfen zwischen verschiedenen Teams aus der Region, Sommercamps und der Möglichkeit, selbst ein Coach zu werden. Kicking Girls soll den Mädchen Freude und Spaß am Fußballspielen vermitteln – und dem Wort „Erfolg“ eine neue Bedeutung verleihen. Am Ende jedes Turniers verlässt jedes Mädchen das Feld mit einer Medaille.

     

    Mehr Selbstvertrauen in einer neuen Kultur

    Das Projekt wird auch von der deutschen Fußballlegende Jens Lehmann unterstützt, der in seiner Rolle als Laureus Sport for Good Botschafter in das Programm involviert ist. Als Schirmherr des Projekts Kicking Girls hat er bereits viel Zeit mit den Mädchen verbracht, sie inspiriert und auch den Projektleiter bei seiner Arbeit unterstützt.

    Lehmann ist stolz darauf, wie sich die Projektteilnehmerinnen entwickelt haben, und voller Überzeugung, dass Kicking Girls das Selbstvertrauen der Mädchen fördert – was in der Schule aufgrund sprachlicher Barrieren oft nicht der Fall ist.

    „Es ist toll, die Augen der Kinder zu sehen, wenn sie beim Fußballspielen lachen und Spaß haben. Wenn sie ihr gewohntes Umfeld verlassen – was manchmal schwierig sein kann –, dann gewinnen sie an Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl“, so Lehmann.

    Die Torwartlegende glaubt fest daran, dass den Projektteilnehmerinnen eine vielversprechende Zukunft bevorsteht, wenn sie sich weiterhin so sehr anstrengen und aus dem Projekt neue Fähigkeiten fürs Leben mitnehmen.

     

    Stars zum Greifen nahe

    Projektleiter Hannes weiß Lehmanns Engagement für Kicking Girls zu schätzen und erzählt, wie der ehemalige Nationalkeeper eines der Projekte in Nürnberg besuchte, ohne dass Medienvertreter anwesend waren.

    „Für uns und die Mädchen war es großartig zu sehen, dass sich die Botschafter wirklich für die von Laureus unterstützten Projekte interessieren.“

    Lara, die seit zehn Jahren in Kicking Girls involviert ist, erlebte ihr persönliches Highlight beim Laureus Sport for Good Jam, der vor der Verleihung der Laureus World Sports Awards 2016 in Berlin stattfand. Bei diesem Event hatten Laureus Sport for Good Botschafter und Academy-Mitglieder die Gelegenheit, Zeit mit jungen Projektteilnehmern aus der Region zu verbringen.

    Lara denkt sehr gern an ihre zufällige Begegnung mit Raúl und Carles Puyol zurück. Die beiden Stars zeigten sich äußerst bodenständig und schufen so eine familiäre Atmosphäre. Steif und förmlich – das war der Laureus Sport for Good Jam ganz sicher nicht.

    „Wir brauchten keine Aufwärmspiele und mussten einander nicht vorgestellt werden“, erzählt Lara. „Der Fußball hat uns sofort miteinander verbunden.“

    „Raúl und Puyol machten auch bei einer unserer Übungen mit, wo man Händchen haltend kicken musste. Und genau das ist es – genau das verkörpert Laureus. Egal, woher du kommst oder für welchen Verein du spielt, bei Laureus gehören alle zusammen.“

    „Es war toll, die Helden meiner Kindheit zu treffen. Dieser Tag war etwas ganz Besonderes für mich und ich werde ihn noch sehr, sehr lange in Erinnerung behalten – allein schon wegen des Fotos, auf dem Puyol und ich um den Ball ‚kämpfen‘.“

    Auf dem Spielfeld ist der Ball das Einzige, was für Lara zählt – und nicht die Person, die ihm hinterherjagt.

    Ähnliche Geschichten wie von Lara finden Sie hier: www.laureus.com/realheroes

     

    Das Projekt im Überblick

    „Soziale Integration von Mädchen durch Fußball“ – das ist der Grundgedanke von Kicking Girls. Das in ganz Deutschland aktive Projekt, das seit 2009 von Laureus Sport for Good unterstützt wird, baut an Schulen mit hohem Migrationsanteil (80 Prozent) Mädchenfußballteams auf. Zielgruppe von Kicking Girls sind Mädchen zwischen sechs und zehn Jahren, die aufgrund ihres gesellschaftlichen, finanziellen oder kulturellen Hintergrunds nur schwer Zugang zum Sport finden. Über den Fußball gewinnen die jungen Projektteilnehmerinnen Selbstvertrauen und entwickeln soziale Kompetenzen wie Teamgeist, Toleranz und Verantwortungsgefühl. 70 Prozent der Coaches sind weiblich; die meisten von ihnen nahmen früher selbst am Projekt teil. Ehemalige Fußballlegenden wie Laureus Sport for Good Botschafter Jens Lehmann engagieren sich für Kicking Girls und statten den verschiedenen Standorten im ganzen Land regelmäßig einen Besuch ab. Seit der Gründung wurde Kicking Girls auf 17 deutsche Städte ausgeweitet. 104 Schulen beteiligen sich am Projekt, von dem jede Woche 1500 Mädchen profitieren.

     

    Laureus Sport for Good in Deutschland/Österreich

    Laureus Sport for Good fördert derzeit 16 sportbezogene Sozialprojekte in Deutschland und Österreich, deren Ziel es ist, jungen Menschen neue Fähigkeiten zu vermitteln und Gemeinschaften einander näherzubringen. Mit seiner Arbeit stellt sich Laureus gesellschaftlichen Herausforderungen wie Integrationsproblemen, Diskriminierung und Jugendkriminalität. Seit 2001 hat Laureus in Deutschland und Österreich mehr als 50.000 Kindern und Jugendlichen geholfen.

     

    Laureus Real Heroes
    Lara Wagner und Hannes Teetz, Projektteilnehmerin und Projektleiter, Kicking Girls
    Berlin, Deutschland
    Unterstützende Academy-Mitglieder: Raúl, Carles Puyol
    Unterstützender Laureus Sport for Good Botschafter: Jens Lehmann

    On Juni 20, 2016
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    NATIONALSPIELER MESUT ÖZIL ZUM LAUREUS SPORT FOR GOOD BOTSCHAFTER ERNANNT

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    Gegen einen Fußball-Weltmeister kicken? Nicht auf der Konsole, sondern im echten Leben? Kurz vor der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich?

    Für das Laureus Sport for Good Projekt KICKFORMORE in Stuttgart wurde am Montag ein Traum wahr: Nationalspieler Mesut Özil besuchte das Projekt in ihrem Büro in Ostfildern und begleitete die Jugendlichen anschließend noch zu ihrem Straßenfußballplatz.

    Gemeinsam mit den Jugendlichen des sozialen Projekts kickte er nach den besonderen Regeln der KICKFAIR Straßenfußball-Methode: Zwei gemischte Teams à vier Spieler/innen kicken auf einem Kleinfeld – ohne Schiedsrichter. Beide Teams vereinbaren vor dem Match in der sogenannten Dialogzone drei individuelle Regeln, werten anschließend gemeinsam aus, ob sich alle Spieler an die Vorgaben gehalten haben und vergeben Fairnesspunkte, die zu den erzielten Toren hinzu addiert werden.

    Der Besuch von Mesut Özil war aber nicht nur für die Projektteilnehmer ein ganz besonderes Highlight, sondern auch für den Nationalspieler selbst. „Hier spielen Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Kulturen mit, aber es ist offensichtlich, dass das Zusammenspielen funktioniert. Noch wichtiger ist, dass sie alle sehr respektvoll miteinander umgehen. Das ist bei uns in der Nationalmannschaft nicht anders“, so Mesut Özil.

    „Mir liegt soziales Engagement sehr am Herzen und ich kann mich mit der Mission von Laureus Sport for Good identifizieren. Sport, in meinem Fall der Fußball, hat mein Leben verändert und positiv beeinflusst. Ich freue mich sehr darauf, etwas an die Gesellschaft zurückzugeben und Kindern und Jugendlichen zu helfen, die Unterstützung benötigen“, erklärt Mesut Özil den Grund für sein Engagement als Laureus Sport for Good Botschafter.

    Im November 2014 wurde Özil für sein soziales Engagement bereits mit dem Laureus Medien Preis ausgezeichnet. Im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien spendete er privat, um die Operationen von 23 Kindern zu ermöglichen, die an einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte litten.

    Damals sagte er: „Diese Spende war für mich von vornherein eine beschlossene Sache. Wir wollten im Gastgeberland etwas Bleibendes hinterlassen und ich denke, dass uns das mit den Operationen für diese Kinder gelungen ist.“

    Auch die Laureus Sport for Good Projekte verändern das Leben von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zum Positiven. „KICKFORMORE hat mein Leben verändert. Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, in einem Team zu arbeiten. Bei KICKFORMORE begegnen sich alle auf Augenhöhe, wir hören einander zu und verfolgen dasselbe Ziel. Das Projekt ist für mich wie eine Familie“, erzählt der frühere Projektteilnehmer Marcel, der heute selbst seine Erfahrungen an die jüngeren Teilnehmer von KICKFORMORE weitergibt.

    Derzeit wird KICKFORMORE an fünf Standorten in Baden-Württemberg und an einem Standort in der Metropolregion Rhein-Neckar umgesetzt. Über 8.500 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 23 Jahren profitierten in den vergangenen Jahren bereits von dem Straßenfußballprojekt. Über den Sport werden Kindern und Jugendlichen Werte wie Teamgeist, Fairness, Respekt und Disziplin vermittelt, die ihnen auch in ihrem Alltag weiterhelfen.

    On Juni 8, 2016
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  • news_190516

    „Das Pferd ist der Schlüssel zur Seele“ – Projektbesuch bei „Kinder mit Pferden stark machen“

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    Maryyyyy – schallt es durch die Reithalle. Der kleine Mohammed rennt dem braunen Pferd mit schwarzer Mähne entgegen und stoppt abrupt. Denn die Regel Nummer eins beim Laureus Sport for Good Projekt „Kinder mit Pferden stark machen“ lautet: Nicht rennen, um die Pferde nicht zu erschrecken.

    Mittwochmorgen, 9:30 Uhr, Reitclub Walle e.V. in Bremen: Hier reiten jede Woche zwei Gruppen à sechs Zweitklässler der Bremer Grundschule Am Wasser. Mitten drin: Top-Springreiterin und Laureus Botschafterin Meredith Michaels-Beerbaum. Doch hier geht es nicht um die Förderung von Nachwuchstalenten im Reitsport, sondern um sozial benachteiligte Kinder. Hier reiten Kinder mit und ohne körperliche Beeinträchtigung, mit Migrationshintergrund und aus sozialen Brennpunkten einmal wöchentlich und werden von einer Reittherapeutin und ihren freiwilligen Helfern betreut.

    „Meine Arbeit geht mir ans Herz. Mich berührt immer wieder, wie sich der Gesichtsausdruck der Kinder während der Reitstunden verändert. Dieses andächtige Staunen. Das Pferd ist der Schlüssel zu ihrer Seele“, erzählt Shirin Homayouni. Die Lehrerin der Bremer Schule wurde vom Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten (DKthR) zur Reittherapeutin ausgebildet und steckt seit Jahren viel Herzblut und Leidenschaft in ihre Aufgabe.

    In den Reitstunden absolvieren die Kinder motorische Übungen, arbeiten an ihrer Balance und verbringen Zeit in der Natur. Der Umgang mit Pferden erfordert nicht nur Mut und Selbstvertrauen, sondern auch Verantwortungsbewusstsein. Die Kinder setzen sich nicht auf das fertig gesattelte Pferd, sondern holen es selbst von der Koppel, putzen und striegeln es unter Anleitung und schaufeln während der Reitstunde auch die Pferdeäpfel in die Schubkarre.

    Heute ist mit Meredith Michaels-Beerbaum hoher Besuch da. Aber Besuch zum Anfassen: Meredith führt Mary durch die Reithalle, hört den Kindern zu, gibt ihnen Tipps und beantwortet ihre Fragen.

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    Und sie spricht mit Ada, einem der drei Mädchen. Ada selbst sagt kein Wort. Nie. Auch nicht während des Unterrichts. Aber wenn sie auf Mary sitzt, lächelt sie. Und als Meredith ihr von ihren Pferden erzählt, nickt sie ab und zu.

    Mohammed, der quirlige Zweitklässler, der mittlerweile am liebsten ständig galoppieren möchte, brauchte bei seiner ersten Reitstunde 15 Minuten, bevor er sich auf das Pferd traute. Und Miguel, der vor Wut und Angst oft weinte und von seinen Mitschülern gehänselt wurde, ist an den Herausforderungen in den Reitstunden gewachsen. Auf dem Pferd lachte er das erste Mal. Und er war stolz, weil er das erste Mal spürte, dass er etwas konnte. Besser als manch anderer.

    Doch das Reiten beeinflusst nicht nur Kinder selbst, sondern auch das Klassengefüge. „Das soziale Miteinander wird kameradschaftlicher, herzlicher, vertrauter. Außerhalb der Schule haben die Kinder oft wenig Kontakt miteinander. Hier in den Reitstunden müssen sie sich gegenseitig unterstützen und lernen sich noch einmal von einer ganz anderen Seite kennen. Kinder, die in der Schule eine große Klappe haben, haben hier plötzlich großen Respekt vor den Pferden. Manchmal trauen sich schüchterne Schüler oder Kinder mit Beeinträchtigungen schneller auf das Pferd als die forscheren Kids. Das ist ein interessanter Lernprozess für beide Seiten“, erklärt Homayouni.

    „Oft haben die Kinder keine Vertrauensperson in ihrem Umfeld. In den Reitstunden konzentrieren sich die Kinder auf das Pferd. Es wird zu ihrem Partner. Ein Pferd gibt den Kindern direkt und neutral Feedback“, sagt Meredith Michaels-Beerbaum. „Es ist wichtig für die Kinder, in der Natur zu sein und Verantwortung für Tiere zu tragen. Es bedeutet mir sehr viel, dass ich mit meiner Liebe zu Pferden etwas an die Gesellschaft zurückgeben und als Laureus Botschafterin sozial benachteiligte Kinder unterstützen kann.“

    Mittlerweile unterstützt das DKthR in Deutschland 100 Schulen über eine Anschubfinanzierung und durch die Ausbildung von Reittherapeuten. „Am Ende eines jeden Schulhalbjahres führen die Kinder ihren Eltern vor, was sie in den Stunden gelernt haben. Oft empfinden dann nicht nur die Kinder erstmals Stolz, sondern auch ihre Eltern“, erklärt Astrid Drüke, kommissarische Leiterin der teilnehmenden Bremer Schule. „Das ist auch für uns immer wieder ein Erfolgserlebnis.“

    Bildquelle: Jörg Sarbach

    On Mai 19, 2016
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  • News 19.04.

    Laureus World Sports Awards 2016 in Berlin

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    Eine Premiere für Deutschland, eine Premiere für den Laureus Sport for Good Botschafter Jan Frodeno: Am 18. April wurden zum ersten Mal in Berlin die Laureus World Sports Awards verliehen und Triathlet Jan Frodeno gewann sowohl seinen als auch den ersten Award, der am Abend verliehen wurde – den Laureus World Action Sportsperson of the Year Award.

    Die Verleihung in Berlin war die Zusammenkunft der größten Sportlegenden unserer Zeit. Zu den Gästen zählten Laureus World Sports Academy Chairman Edwin Moses, Tennislegende Boris Becker, dreifacher Formel-1-Weltmeister Niki Lauda sowie nationale und internationale Laureus Sport for Good Botschafter und World Sports Academy Mitglieder wie Cafu, Fredi Bobic, Jens Lehmann, Marcel Desailly, Nadia Comaneci, Mick Doohan, Genzebe Dibaba, Luis Figo, Sean Fitzpatrick, Cathy Freeman, Mika Hakkinen, Franz Klammer, Jens Lehmann, Carles Puyol, Raúl, Nico Rosberg, Axel Schulz, Katarina Witt und viele mehr. Die Liste der sich um den Sport verdient gemachten Gästen war lang – doch was sie alle verbindet, ist der Glaube an die Kraft des Sports. Die Laureus World Sports Awards sind die bedeutendsten Auszeichnungen im internationalen Sport, doch verfolgen sie darüber hinaus alle ein Ziel: Sie unterstützen Laureus Sport for Good, indem sie der Stiftung eine Bühne bieten, auf der ihre wertvolle Arbeit vorgestellt wird. Die Stiftung setzt den Sport als Mittel ein, um gegenwärtigen gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen, sie zu überwinden und das Leben von benachteiligten Kindern und Jugendlichen auf der ganzen Welt zu verbessern.

    Der Glaube an die weltverändernde Kraft des Sports zog sich als spürbares Leitmotiv durch den Abend: Der Laureus World Sportsperson of a Year with a Disability Award, welchen der paralympische Schwimmer Daniel Dias aus Brasilien gewann, verdeutlicht nicht nur einen inspirierenden Umgang mit den Herausforderungen und Rückschlägen des Lebens, sondern auch, was Menschen, die mit ganz besonderen Schwierigkeiten im Leben konfrontiert werden, erreichen können. Mit Rückschlägen kaum vorstellbarer Art lernten viele der Gäste der Laureus World Sports Awards umzugehen – unter ihnen Niki Lauda, welcher den Laureus Lifetime Achievement Award erhielt.

    Besonderen Herausforderungen sieht sich auch das kenianische Fußballprojekt „Moving the Goalposts“ ausgesetzt, welches den Laureus Sport for Good Award erhielt. Trotz aller Widrigkeiten ermöglicht das soziale Sportprojekt jungen Mädchen, wichtige, lebensverändernde Sozialkompetenzen wie Selbstvertrauen, Mut, Disziplin und Zielstrebigkeit zu entwickeln. Sie bilden das Fundament für eine positive persönliche Entwicklung, die sich auf den schulischen und beruflichen Werdegang der Teilnehmer auswirkt und somit ihr Leben nachhaltig verändert. Eben dies ist das Ziel von Laureus Sport for Good und all der über 150 Projekte, die weltweit unterstützt werden, um gesellschaftliche Probleme wie Diskriminierung, Benachteiligung und Gewalt mithilfe des Sports zu bekämpfen.

    Die Nominierten und Gewinner eint diese Überzeugung – dass Sport fernab von kulturellen Vorurteilen, gesellschaftlichen Ungleichheiten, unterschiedlichen Geschlechtern, Hautfarben, Religionen und Überzeugungen die unvergleichbare Kraft hat, das Leben von Menschen zu verändern, sie herauszufordern und letztendlich ihr Leben zu verbessern. Dies zog sich durch jede Laudatio, die Einspieler und die Dankesreden der Gewinner. Alle Reden waren auf ihre individuelle Weise von den Erfahrungen der Herausforderungen des professionellen Leistungssports, jedoch gerade auch von dem Guten, der Leistung, der Hingabe und Überzeugung, die Sport bewirkt, geprägt. Wie sehr diese Überzeugung die Sportler zusammenschweißt, wurde außerdem durch die überwältigende Teilnahme an der Laureus Kampagne #sneakersforgood demonstriert. Sportler und Gäste zeigten ihre Unterstützung für Sport for Good und für die weltverändernde Kraft des Sports bereits vor Beginn der Preisverleihung, indem sie ihre Sportschuhe zu ihrer Abendrobe trugen.

    Laureus mit seinen drei Säulen Laureus World Sports Academy, Laureus World Sports Awards und Laureus Sport for Good ist eine weltweite Bewegung des Sports und seiner positiven Wirkung. Ineinandergreifend arbeitend würdigen diese drei Einrichtungen sportliche Spitzenleistungen ebenso wie die gesellschaftliche Kraft zum positiven Wandel, die der Sport besitzt. So sagte bereits Nelson Mandela, Schirmherr von Laureus Sport for Good: „Sport hat die Kraft, die Welt zu verändern. Er hat die Kraft zu inspirieren. Er hat die Kraft, Menschen auf eine Art und Weise zu vereinen, wie es nur Weniges vermag. Sport kann Hoffnung wecken, wo zuvor nichts als Verzweiflung war“. Diese Philosophie wurde auch auf der Verleihung in Berlin gespürt: Die Emotionen, die transportiert wurden, waren beispiellos. Die Freude der Gewinner, der Jubel für sportliche Leistungen, die Ergriffenheit der Gäste, die im feierlichen Rahmen der Zeremonie erfuhren, wie die Stiftung gemeinsam mit ihren Projekten und Sportlern das Leben unzähliger junger Menschen verändert.

    Hier finden Sie die vollständige Auflistung der Gewinner:

    Laureus World Sportsman of the Year: Novak Djokovic
    Laureus World Sportswoman of the Year: Serena Williams
    Laureus World Team of the Year: All Blacks
    Laureus World Breakthrough of the Year: Jordan Spieth
    Laureus World Comeback of the Year: Dan Carter
    Laureus World Sportsperson of the Year with a Disability: Daniel Dias
    Laureus World Action Sportsperson of the Year: Jan Frodeno

    Außerdem geehrt wurden:
    Niki Lauda mit dem Laureus Lifetime Achievement Award
    „Moving the Goalposts“ mit dem Laureus Sport for Good Award
    Johan Cryuff mit dem Laureus Spirit of Sport Award, der posthum an die niederländische Fußballlegende verliehen wurde.

    Vollständige Biografien der Gewinner und der nominierten Sportlerinnen und -sportler finden Sie unter
    www.lwsa16.laureus.com

    On April 19, 2016
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  • News 18.04.

    Laureus Sport for Good Jam inspiriert Teilnehmer in Berlin

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    Ein einzigartiger Tag in der Geschichte von Laureus Sport for Good Germany, Austria! Am Sonntag wurden in Berlin Träume wie Kicken mit Raúl, Cafu und Lehmann, Skateboarden mit Bob Burnquist und Boxen mit Axel Schulz und Sean Fitzpatrick wahr. Doch dies ist nur eine kleine Auswahl der internationalen und nationalen Sportlegenden, die zum Laureus Sport for Good Jam zusammenkamen, um gemeinsam mit Laureus Sport for Good Projekten, Kindern und Jugendlichen aus Berlin und Musikern die unglaubliche Kraft des Sports zu demonstrieren.

    Der Laureus Sport for Good Jam fand unter dem Motto „Integration durch Sport und Musik“ statt und führte die Laureus Projekte KICKFORMORE, Kicking Girls, HIGH FIVE und KICK im Boxring in die urbane Streethalle The BASE in Berlin. Hier stellten sie die Inhalte und Ziele ihrer Projekte vor, trainierten gemeinsam mit Laureus Academy Mitgliedern und Botschaftern und zeigten Kindern und Jugendlichen aus Berlin, was ihre Projekte ausmacht: Über den Sport Selbstvertrauen gewinnen, Neues ausprobieren, Rückschläge überwinden, Teamgeist entwickeln und Werte verinnerlichen, die ein wichtiges Fundament für die persönliche, schulische und berufliche Entwicklung der Kids bilden. Der Laureus Sport for Good Jam war ein Nachmittag voll Sport, Spaß, neuen Erfahrungen und Erfolgserlebnissen.

    Doch nicht nur die teilnehmenden Kids lernten neue Sportarten kennen – auch die Laureus Academy Mitglieder und Botschafter, die sich weltweit für einen positiven sozialen Wandel durch den Sport engagieren, betraten ein unbekanntes Terrain: Kunstturnerin und Olympiasiegerin Nadia Comăneci versuchte sich gemeinsam mit Windsurf-Weltmeister Philip Köster und Triathlet Jan Frodeno beim Skateboarden, während Ruderer Steve Redgrave sich von den Kids von KICK im Boxring die richtige Beinarbeit erklären ließ. Gleichzeitig spielten Rugby-Legenden Bryan Habana und Hugo Porta Fußball gegen Raúl und Carles Puyol – jedoch nach den Regeln des Laureus Sport for Good Projekts KICKFORMORE. Überall blickte man in strahlende Gesichter: In die der Sportler und in die der Kids.

    Im Zuge des Jams wurde außerdem die Aufnahme der spanischen Fußballlegende Raúl und der deutschen Skirennläuferin Maria Höfl-Riesch in die Laureus World Sports Academy bekanntgegeben. Über den Sport for Good Jam, der von den Klängen bekannter Urban-Music-Künstler sowie des Rap-Duos „SAM“ untermalt wurde, fand Raúl folgende Worte: „Es ist eine große Ehre für mich, mich diesen Sportlegenden anschließen zu dürfen, die genau wie ich an die Kraft des Sports glauben. Heute haben wir erlebt, welch großen Einfluss Laureus-Projekte auf Kinder und Jugendliche haben, und ich freue mich schon darauf, gemeinsam mit den anderen Academy-Mitgliedern die Botschaft von der Kraft des Sports weiter zu verbreiten“. Die Ernennung erfolgte durch Edwin Moses, Chairman der Laureus World Sports Academy, welcher Raúl nur beipflichten konnte: „Genau darum geht es bei Laureus: Diese Sportlegenden, die im Laufe ihrer Karriere so viel erreicht haben, kommen mit Jugendlichen zusammen, die an Laureus-Projekten hier in Deutschland teilnehmen. Heute haben wir den Beweis dafür gesehen, was es heißt, dass der Sport das Leben von Menschen verändern kann“.

    Der Sport for Good Jam elektrisierte alle Teilnehmer, darunter Leichtathlet und IAAF-Präsident Sebastian Coe, Olympiasiegerin Cathy Freeman, Motorradlegende Mick Doohan, Surfstar Robbie Naish sowie deutsche Laureus Botschafter wie Martin Braxenthaler, Ole Bischof, Fredi Bobic und Nia Künzer. Big-Wave-Surfer Sebastian Steudtner stellte gemeinsam mit Kathi Wörndl die anwesenden Projekte vor und verdeutlichte im Gespräch mit Projektleitern, Schirmherren und Projektkids die gesellschaftliche Auswirkung und Bedeutung der sozialen Sportprojekte. Rabea Broß, Projektleiterin von KICKFORMORE sagte: „Eines der Dinge, die unsere jungen Projektteilnehmer lernen, ist, sich Ziele zu setzen und die Verantwortung dafür zu übernehmen, sie zu erreichen. Der heutige Tag – das Fußballspielen mit Idolen wie Raúl und Cafu – hat einen großen Einfluss auf sie, auf ihre Motivation und ihr Vertrauen in sich selbst, dass sie ihre Ziele – sowohl auf als auch neben dem Spielfeld – erreichen können“. Diese Unterstützung junger Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung liegt im Kern der Laureus Sport for Good Projekte – und dies wurde beim energiegeladenen Sport for Good Jam ersichtlich.

    Ein großer Dank gilt allen, die den Laureus Sport for Good Jam möglich und zu einer Inspiration und einem einzigartigen Erlebnis für alle Teilnehmer gemacht haben!

    Bild­quel­le: Getty Images / Laureus

    On April 18, 2016
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